Claudia Peppmüller – Zwischen Krieg und Kinderlachen: Wie das Friedensdorf Leben rettet | (#0028)

Shownotes

In der heutigen Folge habe ich Claudia Peppmüller vom Friedensdorf International zu Gast. Es ist ein Gespräch, das mich berührt und gleichzeitig geerdet hat. Claudia und ihr Team vollbringen eine Mammutaufgabe: Sie holen schwerstverletzte Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten nach Deutschland, um ihnen hier die medizinische Versorgung zu ermöglichen, die in ihrer Heimat schlicht nicht existiert.

Wir sprechen über den Moment, in dem Eltern ihre Kinder in die Hände von Fremden geben, in der Hoffnung auf ein gesundes Wiedersehen. Claudia nimmt uns mit in den Alltag zwischen Oberhausen und Afghanistan, berichtet von mutigen Kindern, die trotz Schmerzen ihre Lebensfreude nicht verlieren, und erklärt, warum Dankbarkeit das wichtigste Gut in unserer heutigen Zeit ist. Zudem teilt Claudia ihre ganz persönliche Geschichte und erklärt, wie ihre eigene Kindheit im Heim sie für diese Aufgabe geprägt hat.

Was dich in dieser Folge erwartet:

  • Die Mission des Friedensdorfs: Wie medizinische Hilfe weltweit organisiert wird
  • Das Auswahlverfahren: Warum Partnerorganisationen vor Ort über Leben und Tod entscheiden
  • Kommunikation ohne Worte: Wie die Daumen-hoch-Zeichensprache das Eis bricht
  • Luxusprobleme vs. Überlebenskampf: Warum wir in Deutschland oft den Blick für das Wesentliche verlieren
  • Claudias Weg: Vom eigenen Schicksal im Kinderheim zur Stimme für verletzte Kinder
  • Der Umgang mit Hass im Netz: Warum humanitäre Hilfe heute oft missverstanden wird

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Transkript anzeigen

00:00:00: Manchmal fragen mich die Leute auch so was ist das Thema von deinem Podcast.

00:00:03: Dann kann ich das manchmal gar nicht beantworten.

00:00:07: und für heute könnte ich es auch nicht in das Raster stecken, weil sehr ganz oft Medienmarketing-Agentur.

00:00:12: dann hatten wir aber schon mal Jens Jessen da als Kriegsreporter Und heute habe ich eine Frau bei mir im Podcast, die eine ganz interessante Geschichte hat und vielleicht gar nicht ins Businessumfeld passt.

00:00:24: Aber mir war's so wichtig dass sie auch sprechen weil sie ein unglaubliches Leben hat, weil sie eine unglaubliche Aufgabe annimmt Und weil ich so verwundert war, dass sich von der Organisation für die sie arbeitet noch nichts gehört habe.

00:00:35: Hannes Zwetsch gehört ja am Mikrofon mit

00:00:38: Claudia Pettenler vom Friedensdorf International.

00:00:41: Genau!

00:00:42: Friedenstorff

00:00:42: international Da kann er es jeder vor den Geräten mal überlegen aber das schon gehört hat.

00:00:47: und Das Intro hat uns mal wieder Frank Lothar Lange gemacht ihr seid schon lang verbandelt und er gesagt die Claudien musst du kennenlernen.

00:00:55: das ist ein unglaublicher Mensch die tut so viel Die Menschen, würde ich erst mal sagen.

00:00:59: Claudia, wenn ich dich auf einer Veranstaltung treffe und dann sage was machst du denn?

00:01:03: Was arbeitest du denn, was antwortest du da?

00:01:05: Da würde ich sagen Ich arbeite erstmal für Kinder weltweit Und wir holen ja seit nineteenhundertsechzig und deswegen schockiert mich das dass Du auch noch nie von uns gehört hast.

00:01:18: Holen wir Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten zur medizinischen Versorgung nach Deutschland sprich Erstmal nach Oberhausen.

00:01:28: Das ist so mein Job.

00:01:30: Zum Teil fliege ich mit, also ich mache nicht alle Länder mit aber da holen wir auch die Kinder und sehen vor Ort die Situation.

00:01:40: Ich bin jetzt auch viel mit meiner Kollegin in der Projektarbeit weltweit verhaftet weil wir wollen ja auch was ändern Vor Ort für die Kinder.

00:01:49: Die medizinische Versorgung ist zum Teil wirklich ganz schlimm.

00:01:53: Also man kann sich das nicht vorstellen.

00:01:55: Es ist für jedes Kind selbstverständlich, wenn es einen offenen Knochen hat, dass es auf der Intensivstation liegt, geschweige denn an Schmerzmittel kommt oder an Antibiose und eine vernünftige Behandlung.

00:02:09: Das ist eigentlich dann unser Job hier im Friedenstorff.

00:02:13: Ich bin ja nie alleine!

00:02:14: Ja, wie bist du dahin gekommen?

00:02:17: Das haben wir oft jetzt immer so über Business reden.

00:02:20: Irgendwann war die mal in der Schule und dann muss ja diese Idee dann auch mal herkommen.

00:02:24: das kann so eine Richtung gehen können.

00:02:26: Eigentlich habe ich Sozialarbeit studiert, also gar nicht Öffentlichkeitsarbeit.

00:02:30: Ich bin kein gelernter Medienprofi.

00:02:34: So eine nächste Zusage?

00:02:35: Soziale Arbeit passt ja dazu aber du bist da eigentlich in der Presse...

00:02:39: Ja genau!

00:02:40: Ich mache das jetzt schon seit vielen Jahren hätte ich mir auch nie zugetraut ehrlich gesagt.

00:02:44: Ich hab immer gedacht ich bin dafür zu schüchtern oder aufgeregt Was auch tatsächlich am Anfang war, als ich die ersten Veranstaltungen besucht habe, wo ich Menschen übers Friedensdorf einer Bühne ausberichten musste.

00:02:57: Da hab' ich gedacht mein Herz steht hier.

00:02:59: inzwischen gewöhnt man sich daran.

00:03:03: Na ja, gekommen bin ich auf jeden Fall dazu über meinen Ex-Mann der Alt-Hirurg, inzwischen ist er brenntet.

00:03:11: In einer Klinik gearbeitet hat und dort lagen zwei afghanische Kinder um die er sich auch über seinen Maß hinaus gekümmert hat im Krankenhaus.

00:03:21: Und da hat er dann gesagt Komma mit Ja was soll ich sagen?

00:03:25: Ich fand die Kinder oder finde immer noch So tapfer und hab gedacht meine Güte Die machen so viel mit sind weg von Mama und Papa Und trotzdem so lebensbejahend und froh und lustig.

00:03:41: Das hat mich irgendwie wirklich geflasht.

00:03:45: Da ich damals zum Studienende, heute ist das alles ein bisschen anders aufgeteilt noch einen Anerkennungsjahr machen musste wo ich eigentlich schon mal der Stadtessen gesetzt war da hatte auch schon einen Platz habe ich mir überlegt Ich frage einfach meinen Friedenstorf ob die mich annehmen dafür?

00:04:03: So bin ich dann hierhin gekommen.

00:04:04: Hat geklappt!

00:04:06: Hat geschluckt.

00:04:08: Das war von vornherein für Presse-Stelle gedacht?

00:04:11: Nein, nein!

00:04:12: Ich habe erst mal auch bei uns in unserer sogenannten Krankenhausabteilung die regelt alles in Deutschland rund ums Kind aber auch im Ausland.

00:04:23: und da haben wir zum Beispiel oder suchen heute noch immer Freiberhandlungen für Kinder in Krankenhäusern gesucht dann die Betreuung der Kinder übernommen die eine völlig andere war als heute.

00:04:35: Also damals haben wir die Kinder in den Pfangen genommen am Flughafen, wenn sie verletzt hier ankamen.

00:04:39: Dann sind Sie in die Klinik gegangen so wie meine beiden, die ich damals kennengelernt habe, Schaumachmut hießen sie und sind dort erstmal auch wirklich eine ganz lange Zeit geblieben.

00:04:51: das kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen dass man ein Kind ein Jahr zum Teil im Krankenhaus liegen hat.

00:04:57: Und die kamen dann erst ins Friedensdorf, um wieder in ihre Sprache zu kommen wenn sie fast fertig waren mit der Behandlung.

00:05:05: also da hatten wir einen Arzt.

00:05:06: er hat nur noch Pflaster mal kleben müssen jetzt mal ganz übertrieben gesagt das ist heute komplett anders.

00:05:13: naja war auf jeden Fall da habe ich mich erstmal eingefunden und das war schon wirklich eine krasse Erfahrung auch.

00:05:23: Aber das zeigt jetzt auch, wie man sagt, die Kamel in Erstaninsfriedensdorf.

00:05:26: Also es gibt diese Stadt.

00:05:27: Genau wir haben

00:05:28: eine Heimeinrichtung.

00:05:31: Also das wissen die meisten auch nicht, dass wir eine Heimeinrichtung führen was elementar wichtig ist für die Kinder.

00:05:38: Es gibt ja auch Organisationen in der Vergangenheit oder heute noch, die dann in die Gastfamilien die Kinder so lange zur Betreuung geben.

00:05:46: dagegen haben sich aber die Gründer des Friedensdorfes damals nicht für entschieden weil sie sagen es ist besser eine Art Großfamilien-Situation zu leben, weil viele Kinder auf dieser Welt ja auch so groß werden noch.

00:06:02: Ja genau wir haben ja eher nur ein zwei Kinder.

00:06:05: aber das ist in den Ländern aus denen wir holen zum Beispiel Afghanistan, Angola oder Tajikistan da sind ja noch richtige Großframilien was ich toll finde und da ist es dann schöner für die Kinder wenn sie unter sich miteinander das hier weiterleben können.

00:06:29: Das war, glaube ich die Geschichte, die mir Frank auch so erzählt hat.

00:06:33: Da ruft mich dann noch mal an und sagt der Mensch, ich finde gerade die Claudia, die musst du kennenlernen!

00:06:36: Und da hatte er eben genau von diesem... um sich das mal bildlich vorzustellen.

00:06:40: Also ich finde es ja... Ich habe gerade so Wochen wo ich merke in welchen Bubbles wir auch so sind.

00:06:45: Vielleicht irgendwo mal kurz auszuholen meine Freundin.

00:06:46: Er hat gestern auf so einer Open Stage gesungen mit einem Musiker zusammen.

00:06:51: Da waren lauter Leute, vierzehn Kilometer weg von Augsburg an der Weile gesessen und dann habe ich auch schon immer den nächsten Tag im Blick.

00:06:57: Und da denke ich mir was in meiner Branche los ist, wo rüber wir uns Gedanken machen über KI?

00:07:03: Über was weiß ich?

00:07:03: Was war denn dieser Open-Stage?

00:07:05: Und sehe da...da sind die Leute, da war niemand, der sie jemals darüber nachgedacht hat.

00:07:09: Vielleicht gab es fünf, die mal ChatGVTV dient haben!

00:07:12: Dann fällt mir ein dass wir heute sprechen und dann denken wir schonmal was sind wir für Probleme haben?

00:07:18: Auch noch ein Beispiel aus dem Alltag gestern.

00:07:20: Wir waren an der Uni in Augsburg, haben wir gepitscht für eine Werbekampagne und dann steht auf dem Weg zurück der Bücherbus Und da wurde mir wieder bewusst in was für einem guten Land wir leben.

00:07:32: Wie gut geht es uns?

00:07:34: Dass es einen Bus gibt Für die Ortsteile wo es keine Bibliothek gibt.

00:07:39: Das verwundert mich immer, das hatten wir jetzt auch ganz kurz ein paar Minuten bevor wir auf die Aufnahme gedrückt haben wie viele Leute sich aufregen, wie schlecht es uns geht oder wie sie sich vielleicht auch über deine Arbeit oder über eure Arbeit aufregt.

00:07:51: Also wir leben ja in einem wahnsinnigen Luxus.

00:07:53: und dann kommt der Frank mit der Geschichte von dir und hat mir erzählt dass du da eben im Einsatz bist und mal so ein Mädchen irgendwie vom Berg gerettet hast mit dem offenen... Der Knochen schaut raus aus dem Oberschenkel.

00:08:03: kannst du uns damals in diese Lebensrealität holen um auch zu verstehen wie wichtig diese Arbeit dann auch ist.

00:08:11: Interessant für dich, dem Berg von Frank.

00:08:16: Also wir haben natürlich auch Länder wie Afghanistan und Tajikistamo.

00:08:20: ganz viele Berge sind.

00:08:23: also ich glaube er meint dass die oftmals wirklich aus entlegenen Gebieten in die Hauptstadt des jeweiligen Landes kommen.

00:08:30: zum Beispiel in Afghanistan ist das tatsächlich so dass Eltern unter widerigsten Umständen manchmal sogar Wege auf sich nehmen, die für uns kurz sind.

00:08:43: Hundert Kilometer ist ja für uns gar nichts aber für die ist das schon wirklich eine Himmelreise wo sie ein paar Tage brauchen um ihr verletztes Kind bei der Partnerorganisation vorzustellen wenn wir da sind.

00:09:00: und was heißt retten?

00:09:04: Also das Schlimme ist Wir sehen Kinder wo sie teilweise denken, meine Güte nähe.

00:09:15: Warum liegt dieses Kind vor ihnen und schreit nicht vor Schmerzen?

00:09:25: Also allein das ist ja jetzt schon für uns wirklich... extrem krass zu sehen, wie Tapfer die selbst mit ihrem Riesenleid.

00:09:34: Da läuft der Eiter raus, da läuft Blut raus.

00:09:37: Wir hatten ein Kind kürzlich ... Das hatte von Oberschenkel bis zum Unterschenkel keine Haut mehr und das war ganz widerlich verbunden, ganz festgebacken.

00:09:51: Und dieser Junge völlig abgemagert guckt sie noch an und sagt Danke!

00:09:57: dass ihr hier mich anschaut und den haben wir ja auch mitgenommen nach Deutschland.

00:10:04: Das sind natürlich dann auch immer Situationen, da retten sie auch einen Menschenkind.

00:10:12: Wir wissen auch das viele die zum Beispiel an Knochenentzündungen leiden.

00:10:16: wenn die nicht behandelt wird geht die oftmals bei vielen Kindern einmal durch den ganzen Körper und irgendwann sind sie tot auf einem elendigen Weg.

00:10:29: Aber wir können halt nicht immer allen helfen und ich glaube, das ist eher das was uns belastet in dem Moment.

00:10:35: Also es gibt vor Ort, hast du gesagt?

00:10:37: Es gibt die Partnerorganisationen, die es vor Ort organisiert quasi... Ausrehen!

00:10:43: Jetzt ist ein Fluch jetzt fliegen wir da, jetzt geht's los.

00:10:47: Richtig, wir fliegen dann rein.

00:10:50: Wir schattern zweimal im Jahr Inzwischen ein Flugzeug einmal nach Angola und einmal nach Afghanistan.

00:11:00: Und nehmen auf diesem Flug, wenn es geht auch Kinder noch mit aus Tajikistan, aus Uzbekistan, Aus Kyrgyzstan.

00:11:08: Es ist in jedem Land die Abfolge der Kinder, die man letzten Endes mitnimmt also das Auswahlprozedere ein anderes.

00:11:18: Wir haben Länder wie Tatekistan, Uzbekistan und Kyrgyzstan, wo ein Team schon reinreißt.

00:11:26: Und Kinder... also Kinderunterlagen mitnimmt, weil die ganz andere Erkrankungen haben als zum Beispiel die Afghanen oder die Angolaner.

00:11:36: Also da ist weniger die Akutverletzung ein Thema, weil sie kriegen so gut versorgt.

00:11:42: Da sehen wir so gut wie nie eine Knochenentzündung sondern haben dann eher das Problem mit Zustand nach Verbrennung.

00:11:48: Weil im asiatischen Raum und auch in Angola sind die Küchensituationen zöllig anders als bei uns.

00:11:56: Also da wundert man sich, wie die noch kochen.

00:12:01: Die haben nicht so ein Herd, wie wir den kennen, sondern in Tajikistan stand zum Beispiel auf dem Balkon sowas wie einen Campingkocher und da drauf ein heißer Topf mit heißem Öl drin.

00:12:14: und wenn die Kinder klein sind schütteln sie das dann schon mal über sich.

00:12:19: oder in Afghanistan wird noch im Erd mit Erdöfen gekocht oder eben mit ganz dubiosen ja Anschlüssen, Gasanschlüssen an so zwei Placken und wenn die alt sind dann explodieren sie schon mal.

00:12:37: Und dadurch werden die Kinder oftmals eben oder kommen oftmals mit Zustandnachverbrennung auch zu uns.

00:12:46: Dann kann man schonmal die Unterlagen mitnehmen und im Krankenhaus Bert suchen aus diesen Ländern, die ich gerade gesagt habe.

00:12:53: Das ist anders in Afghanistan!

00:12:56: Da müssen wir ad-talk entscheiden.

00:12:58: jetzt du kommst mit kriegen stellen dann die Unterlagen für ein Visum.

00:13:03: auch das ist ja elementar.

00:13:04: man kann ja nicht einfach reinfliegen und sofort sagen wir nehmen zwanzig dreißig vierzig fünfzeh oder siebzig Kinder mit sondern da kommt ja noch das Prozedere des Wiedererverfahrens dazu und dass es dann teilweise eben unterschiedlich Pro Land.

00:13:20: Was immer gleich ist, dass die Partner alles organisieren.

00:13:24: Ohne Partnerorganisation vor Ort geht gar nichts.

00:13:28: Die sind elementarichtig.

00:13:30: Weil ihr auch nur zweimal im Jahr dann da seid?

00:13:32: Man kann ja nicht einfach sagen so als immer da sondern die müssen ja auch wissen wen habe ich jetzt gerade muss ja auch eine gewisse medizinische Auswahl stattfinden.

00:13:40: am Ende

00:13:41: Wir haben ja auch immer das heißt die Partner sind aus zwei oder dreier Leiggründen wichtig.

00:13:47: einmal sind sie wichtig, um uns die Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen.

00:13:54: Wo man Kindersichtungen macht.

00:13:56: Manchmal weist man auch durchs ganze Land also Tajikistan oder Uzbekistan, da hat man unterschiedliche Stellen wo man Kinder anschaut.

00:14:04: in Afghanistan ist es der Hof des roten Halbmondes das ist da.

00:14:08: die haben so einen kleinen Theater Saal Da läuft er dann darüber.

00:14:12: Oder bei Kimbo-Leon Bemba in Angola Die haben auch ein Büro wo das Standard rüberläuft.

00:14:19: Dafür sind die Partner einmal elementarwichtig, dann auch was die Kommunikation angeht mit den Eltern.

00:14:27: also auch wenn die Kinder schon in Deutschland sind Sie können die Sprache sie haben die Eltern vor Ort.

00:14:35: und wenn die Fragen haben wie geht es denn meinem Kind in Deutschland ist immer erst der Partner anzusteuern?

00:14:41: Dann sind sie elementar wichtig für Ja, auch dass wir einen ehrenamtlichen Arzt vor Ort haben.

00:14:54: Wir denken ja immer die können nichts, die Ärzte.

00:14:56: Das ist völlig falsch!

00:14:58: Die sind sehr wohl im Bilde.

00:15:00: was geht bei uns im Land?

00:15:02: Was muss man gar nicht

00:15:03: ausfliegen?!

00:15:05: Angola zum Beispiel, die haben Lippenkiefer-Gaumenprogramm.

00:15:08: Also sie sind ja teilweise auch sehr ausladend, die Lippenkiefer Gaumen spalten.

00:15:12: Die brauchen wir aber nicht mit nach Deutschland nehmen dafür können wir andere Kinder mitnehmen.

00:15:17: also Sie haben ja die Lage vor Ort besser im Griff als wir und das ist ohne Partnerorganisation on the ground würden wir auch die ganze Logistik drum herum nicht hinkriegen.

00:15:32: Jedes Land gibt uns zum Beispiel die Staat- und Landeserlaubnis umsonst, auch das regelt der Partner.

00:15:38: Und das elementarwichtigste ist erregelt auch die Rückkehrgarantie egal welche Regierung gerade vor Ort ist.

00:15:49: oder wir haben ja zum Beispiel auch die Machtübernahme der Taliban erlebt.

00:15:53: es geht dann weiter durch die Partnerorganisation Und das ist wichtig für uns.

00:16:00: Ich stehe mir das unglaublich schwer im Aufbau von so einer Organisation vor, weil natürlich das Leid ist dann enorm groß.

00:16:07: aber es gehört natürlich schon auch viele zu sein Kind fremden zu geben.

00:16:11: Also ich stelle mich jetzt allein aus der hier Perspektive vor du steigst da, du jetzt zum Beispiel wenn du mit dabei bist, steigest in den Fliegerfliegs das erste Mal ein Land wo du dich nicht auskennst aber jetzt ist das ja ein Kind Und eine mega aussichtslose Situation auch so.

00:16:26: Dass da dein Kind, du siehst dass es schwerstverletzt ist.

00:16:28: jetzt kommen da fremde Leute wo auch in gewisser Distanz vielleicht immer zu Medizinern und Medizinerinnen ist und dann wird dieses Kind ausgeflogen.

00:16:38: Also ich bewundere die Eltern da maximal was Sie erstmal schon aushalten mussten.

00:16:44: Das ist ja einer der Gründe, warum sie uns dann hinterher auch das Kind anvertrauen.

00:16:49: Schauen Sie mal zu wie sie ein Jahr lang wimmern des kind meist auch in ihrem... und die Umfelder sind ja nicht so Häuser wie bei uns.

00:16:59: Das sind zum Teil Lehmhütten oder im Slamm einfach Blechhütte wo die Kinder liegen Und sie können nichts für ihr Kind tun außer punktuell wenn sie mal Geld haben verbannt umlegen oder weil sie auch nicht das Geld haben für eine medizinische Versorgung in der Klinik.

00:17:20: Also was die schon mitgemacht haben und dann haben Sie, das ist ja manchmal auch wirklich lustig wie die von uns hören gehört da gibt es eine Organisation im Land, die nimmt mein Kind mit und versorgt es dann adäquat dieses Vertrauen zu haben dass wir auch ihre Kinder nicht verbieten.

00:17:45: Wir haben ja zum Teil auch eine andere Religion, muss man ja auch sagen.

00:17:50: Das ist oft wirklich Verzweiflung und verbunden mit der großen Hoffnung wieder ein gehendes Kind, ein fröhliches Kind, einem gesundes Kind zurückzugekommen.

00:18:03: Also das betrachten wir als unglaublichen Vorschuss, den wir auch nicht enttäuschen dürfen.

00:18:14: Ja, und jetzt muss man sich finde ich schon auch noch mal in das Kind versetzen.

00:18:17: Klar, da gibt es ein großer Überlebenshülle, den wir Menschen ja alle in uns tragen aber ist es nicht so viel wild.

00:18:23: Also kommst du aus einer Lehre mit den Afghanistan bis schwerstraumatisiert wahrscheinlich auch nach so einem Jahr?

00:18:29: Und dann wahrscheinlich haben die auch noch nie Flugzeuge von ihnen gesehen davor oder viele davon und dann geht dieses Riesen-Abenteuer auch oder eine riesen Stresssituation auch so.

00:18:39: Ja, erst mal auch die Trennung.

00:18:41: Also deswegen ist auch elementar wichtig dass wir vor Ort sind.

00:18:46: Wir könnten ja auch über die Ärzte sagen schickt uns die Unterlagen und wir machen das von der Ferne.

00:18:50: Das geht hier inzwischen.

00:18:51: Das ging vor fünftig Jahren nicht oder vierzig aber das ist der Punkt.

00:18:58: Wir machen uns ja auch schon mit den Eltern bekannt.

00:19:02: Zum Beispiel habe ich viel mehr Zeit inzwischen, wenn die Sichtungen in Afghanistan sind oft im Theatersaal zu gehen.

00:19:12: Mich mit den Eltern vertraut zu machen und das merkt man auch hinterher beim Abschied bei der Trennung.

00:19:20: Ja es fließend drehen ganz viele sogar aber die Eltern drücken einen vorher und jeder Mama in jedem Papa wirklich dann Danke, dass ihr das trotzdem macht.

00:19:37: Ja es fällt uns jetzt schwer uns zu trennen.

00:19:40: auch den Kindern da mache ich keinen Hehl draus ist nicht schön aber die Kinder Das finde Ich immer wieder spannend haben tatsächlich das was du beschreibst zwischen Die hängen Zwischen Oh Gott Was erwartet mich Jetzt unter totalen Neugier.

00:20:01: Das ist so, was wir immer auf den Wegen dann feststellen.

00:20:06: Dass das dann doch irgendwie das überwiegt.

00:20:11: Ich sage immer, dass es wie eine ängstliche Neugier und man darf nicht vergessen Es kommt ja kein Kind alleine mit uns sondern sie sind da auch in einer Gruppe unterwegs.

00:20:23: Auch das macht ne Menge aus Und mit ganz viel Glück haben Sie innerhalb dieser Gruppe Wieder Aufnahmen.

00:20:30: Also wir schicken ja auch Kinder zwischendurch nach Hause, wenn wir wissen das Metall muss ein Jahr drin bleiben.

00:20:36: Dann braucht kein Kind hier sein im Friedensdorf sondern dann ist besser, wenn man wieder zu Mama und Papa kommt Und wenn sie die mit am Bord haben.

00:20:45: Das ist Gold wert.

00:20:47: Die erzählen dann Ja, die können alle sehr zählen und nehmen auch ganz viel Angst.

00:20:55: Ja, das ist immer.

00:20:57: Wen habt ihr da alles im Gepäck?

00:20:58: Also jetzt... Da müssen wir auch Däumetscher dabei sein logischerweise oder?

00:21:04: Wir haben den Arzt aus dem jeweiligen Land mit im GEPÄCK wie du das so schön saß und wir trainieren im Vorfeld mit den Eltern eine Zeichensprache mit den Eltern und den Kindern.

00:21:20: Da gibt es immer ganz ein Zeichen was auch so das Eis bricht Und zwar dieses hier, Daumen hoch.

00:21:28: Daumen-hoch heißt nicht es ist alles okay sondern das heißt in unserem Fall pipi.

00:21:35: ich muss pipi weil wir haben ja auch unsere Leute als Betreuung mit am Bord und wir können kein Daripa stuportugiesisch, tachikisch was auch immer und die Kinder können auch nicht... Auch das denken immer viele keinen Englisch oder wenn dann nur haben sie Brocken gelernt Es ist ganz selten.

00:21:56: Und von daher ist das absolut hilfreich, diese Zeichensprache im Vorfeld zu üben und spannend ist selbst wenn wir Kinder haben die vor zwei Jahren gekommen sind.

00:22:07: Die können sie bis heute.

00:22:09: Das ist, vielleicht dauert der ganze Prozess des Beibrings Max eine Stunde.

00:22:15: Aber das haben die irgendwie so verinnerlicht dass es toll und somit wissen sie auch auf dem Flugwärtssache ist ob ein Kind Schmerzen hat ob es Pipi machen muss oder vielleicht mal groß.

00:22:26: dann kann man schon dementsprechend Sachen mitnehmen.

00:22:29: also das ist so die Erstkommunikation.

00:22:34: Und wenn sie dann im Friedensdorf angekommen sind, auch das hat sich ja eklatant verändert.

00:22:38: Wir nehmen ja bis auf vielleicht zwei drei Kinder die direkt vom Flughafen aus in die Klinik müssen erstmal alle mit ins Friedenstorff.

00:22:48: Wir haben einen Riesenmedizinzentrum und wir kommen da den Kliniken sehr entgegen weil wir quasi in unserer Erstaufnahme die Kinder isolieren und schauen was ist noch mit am Board?

00:23:04: An Krankheiten Hepatitis oder Tuberkulose Malaria was auch immer.

00:23:12: das testen wir erst mal.

00:23:14: und Ja, da bleiben sie dann auch erstmal unter sich.

00:23:17: Auch das nimmt erstmal viel angst.

00:23:21: Aber dass man das jetzt mal so greifen kann wie viele Leute arbeiten bei euch?

00:23:25: Also insgesamt haben wir auch noch einen Sachspendenbereich.

00:23:28: Wir sammeln ja auch Kleidung nicht nur für die Kinder sondern auch für Erwachsene Trödel usw.

00:23:33: sind wir bei ca.

00:23:35: hundertsechzig, ne?

00:23:37: Wir haben natürlich für den Heimbereich einen größeren Schlüssel weil die Kinder sind rund um die Uhr betreut.

00:23:43: Wir haben ja auch Kinder, die nachts zur Toilette müssen aber vielleicht nicht selber laufen dürfen.

00:23:49: da musste natürlich dann auch jemand helfen.

00:23:51: also bei uns wird nicht geschlafen wie in einem deutschen Kinderheim.

00:23:55: Da war man immer froh wenn sie um zehn Uhr ins Bett gingen damit Ein bisschen Freiheit hatte, also das ist hier nicht.

00:24:03: Es ist rund um die Uhr wirklich immer jemand da.

00:24:09: Ich komme nicht über den Punkt drüber warum ich noch nie was davon gehört habe.

00:24:13: Ja auch nicht ehrlich gesagt ich auch nicht.

00:24:16: wir hatten schon sämtlich große Sender hier.

00:24:19: jetzt zum Schluss hat Arta auch nochmal einen riesengroßen Beitrag über uns gemacht in der Vergangenheit Spiegel TV.

00:24:27: Also wir waren eigentlich quer bet durch alle Medien.

00:24:31: Das

00:24:31: ist natürlich so ein bisschen dieses Lineal für unsere Problem, ja.

00:24:35: Oder dieses Dorf im Namen vielleicht?

00:24:38: Also das stelle ich tatsächlich immer wieder fest, dass viele und zu SOS Kinderdorf zählen.

00:24:45: Und dann ist es einfach damit abgehakt.

00:24:50: Dann legt man's da rein und sagt...

00:24:51: Dann lebt man sie da rein.

00:24:52: also ist mein Blanker verdacht.

00:24:56: So jetzt ist es wahrscheinlich zu großen Teilen Spenden finanziert oder?

00:25:00: Nur, also die Einzelfallhilfe und die Projektarbeit.

00:25:04: Also da fangen wir innerhalb der Projektarbeit.

00:25:07: suchen wir inzwischen auch oder versuchen wir das an.

00:25:11: öffentliche Mittel kommen aber der komplette Bereich was die Kinder betrifft hier in Deutschland die ganze Einzelfallen Hilfe ist spendenfinanziert.

00:25:20: Also anders als in einem deutschen Kinderheim Da kriegen sie ja die sogenannten Tagespflegesetze bezahlt.

00:25:30: Das bekommen wir nicht für unsere Kinder, auch wenn wir alle Ämter an unserer Seite als Kontrollbehörde haben.

00:25:38: Weil das Visum eines jeden einzelnen Kindes nur zur medizinischen Versorgung ausgestellt wird.

00:25:45: Das heißt keine Rechte, keine Pflichten und damit sind wir dann raus.

00:25:50: was die ja dass irgendwie die Bundesregierung oder Länder wie auch immer für die Kinder aufkommen

00:26:00: Das ist auch witzig, du hast schon gemerkt in welche Richtung ich abbiegen will.

00:26:03: Also das hat mich jetzt auch interessiert.

00:26:06: Ich habe einen Vogel den ich mittlerweile blockiert der unter jedem Video bei mir was überhaupt gar nichts mit dem Kontext zu tun hat er immer gepostet ja ich soll mal googlen wie viel Milliarden ein Kinderheim oder wie viele Milliarden im Jahr an Kinderheime gegeben werden.

00:26:18: so da wollte eine gewisse Message aussenden.

00:26:21: Jetzt hast du aber vorher, bevor wir auf den Knopf gedrückt haben auch schon gesagt.

00:26:25: Das biegt natürlich bei euch vor allem in den sozialen Medien oft in die feuerische Ecke ab.

00:26:30: Und das finde ich dann schon interessant.

00:26:33: wie wenig muss sich in meiner Mitte sein um bei so einer wichtigen Arbeit anzufangen da drunter zu kommen.

00:26:42: Komplett im rechten Lager verhaftet zu sein?

00:26:45: und es ist finde Das klingt alles, also es sind so ein paar Worte die klingen zu hart.

00:26:50: Also Kindersichtung das klingt für mich so hart aber auch so dieses keine Rechte keine Pflichten.

00:26:58: Es gibt ja noch einen Zweck warum sie eingeflohen und ausgeflogen werden?

00:27:01: Die müssen genesen und dann

00:27:04: gehen Sie wieder nach

00:27:05: Hause.

00:27:07: Ja vor allen Dingen es sind Spender die einfach Herz haben die sagen ich mag mir nicht vorstellen dass meinem Kind sowas passiert oder ich habe selber Krieg erlebt.

00:27:21: Ich weiß, wie schlimm das

00:27:22: ist.".

00:27:24: Also es sind ja wirklich Privatleute, Firmen die sagen wir finden's gut dass humanitäre Hilfe auch so gelebt wird.

00:27:35: Natürlich versuchen wir auch immer vor Ort, dass Kinder vor Ort bleiben.

00:27:39: Das ist da schönste.

00:27:40: kein Mensch, kein Kind möchte sein Heimatland verlassen wo er aufwächst.

00:27:48: Aber wenn die Gegebenheiten einfach keine medizinische Versorgung zulassen, ist das so dass man irgendwie schauen muss.

00:27:57: kann man Projekte vor Ort initiieren oder kann man wie in unserem Fall und ich glaube da haben wir einen relativ alleinstellungsmerkmal die Kinder auch kurzfristig mit nach Deutschland nehmen hier versorgen weil wir doch andere Möglichkeiten haben.

00:28:14: Die Eltern glauben alles, die halten die Deutschen für die Operateure schlechthin.

00:28:20: Wir können Blinde wieder sehend machen Behinderte Kinder durch eine Operation normalmachen.

00:28:27: Also was wir für einen Ruf in diesen Ländern haben Auch das sollten die Andere Seite mal sehen.

00:28:34: Das ist wirklich toll!

00:28:36: Die halten verdammt Ziel von uns.

00:28:41: Das ist dann immer schade, wenn ich solche Kommentare lese wie Gas rein, Wagen, Ende.

00:28:50: Da denke ich mir mein Gott wo sind wir hier hingekommen oder einige Menschen hierhin gekommen?

00:28:56: Das ist ja nicht die breite Masse aber schon doch immer mehr, die einfach verurteilen dass selbst Kindern über uns durchspenden.

00:29:10: Da sieht man ja, wie weit die Verzweiflung da sein muss.

00:29:13: Ich meine es ist so spenden, das belastet kein Bundeshaushalt.

00:29:16: Es ist so... Da ist eure Bubble und da ist die Bubble von der Person.

00:29:20: Das geht ihm einfach oder ihr einfach nichts an.

00:29:23: Und das finde ich auch ganz interessant.

00:29:25: aber wieder viel diskutiert.

00:29:26: Das wird natürlich eine Klarnahme in Pflicht im Internet auch erledigen sowas.

00:29:30: Finde ich auch sehr interessant, wie da verschiedenste Politiker hast du jetzt den Wahlkampf vor allem die Kommunalwahlkampf?

00:29:35: Wie gemerkt wie sie sich da positionieren zu dieser klaren Namenpflicht.

00:29:39: Ich finde es ganz wichtig, dass wir eine freie Meinungsäußerung haben in Deutschland.

00:29:43: aber für mich ist eine freien MeinungsÄußerungen nur möglich wenn ich weiß von wem sie geäußert wird.

00:29:49: Und da wird jetzt selten jemand dabei sein der Vorname, Nachname und ein Bild von sich hat, der dann sowas kommentiert am Ende des Tages.

00:29:56: Ja was dann ja wieder um Feige ist.

00:29:58: Also das finde ich auch immer ganz schlimm, wenn man dann irgendwie ein zwei drei fünf liest und da tatsächlich... Ich meine es geht ja auch mal da.

00:30:08: Ich kenne mich damit nicht aus.

00:30:09: aber ich habe auch gehört viele Bots was immer das auch ist, sind da schon so vor eingestellt dass die wenn die bestimmte Keywords kriegen, dass sie die einfach schon raus ballern.

00:30:21: Dass da schon gar kein Mensch mehr hinter ist sondern irgendwie das so ferngesteuert passiert.

00:30:27: den Eindruck hatten wir teilweise auch weil man konnte, wir haben ja auch gesehen, dass viele dagegen gehalten haben und da konnte hundertmal lesen, geh auf die Website.

00:30:38: Die sind spendenfinanziert und man hat immer wieder.

00:30:41: also es ging über Monate.

00:30:43: ich glaube der eine post läuft immer noch mal zwischendurch mit so einem schlechten kommentar.

00:30:49: das finde ich auch strange dass man schon menschen so beeinflussen kann dass da durch KI oder was auch immer wie das eingestellt wird.

00:31:00: wie gesagt ich bin kein techniker bin da echt ne null nummer aber das find ich schon schlimm.

00:31:07: Ja, solche Säuerungen.

00:31:09: Passiert den ganzen Tag würde ich sagen.

00:31:12: Gibt ja auch viele Stimmen die sagen sind wir nicht schon in einem dritten Weltkrieg der aber digital geführt wird?

00:31:19: und also wo es schon interessant war?

00:31:22: das ist vielleicht auch leichte Kost wenn man jetzt nicht technisch komplett einsteigen will.

00:31:26: Aber wenn man sich so die US-Wahlen anschaut auch die erste Trumpfwahl Stichwort Cambridge Analytica.

00:31:32: Also man kann heute natürlich schon sehr genau Leute online in Schubladen stecken, klasstern und dann kann ich heute... Das ist eben auch ein Teil davon.

00:31:42: Dann kann ich den in Amerika zum Beispiel den Waffen befürwortern.

00:31:46: Den liefere ich mir in den Inhalt aus Das ist dann bezahlt.

00:31:51: Also eine Ette aus, die sehr waffenbefürwortend ist und für die gleiche Person liefere ich der anderen Seite die andere Informationen zu.

00:31:58: Und das ist schon... Da bin ich jetzt ganz tief in meinem Job auf einen Schlag drin.

00:32:02: Ist ja auch eine Art von Marketing.

00:32:05: also zwar schlechtes Marketing aber es ist auch Marketing.

00:32:08: Und ich glaube, dass können wir alle schon nachvollziehen.

00:32:10: wenn man auch eine Sache sehr oft zieht Dann kriegt sie auf einmal in irgendeiner Art und Weise egal ob das ist Positiv oder negativ ist eine

00:32:18: Sichtbarkeit

00:32:19: und vielleicht sogar nicht überall.

00:32:21: Und so funktioniert der Marketing immer, wenn ich jetzt hunderttausendmal das gleiche Sofa gesehen habe, dass mir auch gefällt dann hab' ich und ich seh's überall und überall und dann kommt hier noch ein Video da ist schon wieder das Sofa und es ist hier das Video als wiederes Sofa.

00:32:33: Dann kriege ich irgendwann das Gefühl da muss ich mich jetzt entweder Tatsächlich, ich begeister mich schon dafür oder da muss ich jetzt mal Gedanken machen.

00:32:41: Und das finde ich schon auch interessant auf dem Wahlkampf zu sehen weil es ist ja das Ähnliche.

00:32:46: also gerade in Augsburg ist jetzt eine Stichwahl gibt's unglaublich viele Videos von beiden Parteien quasi mit Empfehlungen.

00:32:55: so die ganzen Geschäftsleute empfehlen hier den einen oder andere Und es finde ich schon interessant, wie man dann auch verwundert ist so ah okay da schreibt jetzt nochmal jemand das und noch mal jemandes und das passiert ja unter dem Content.

00:33:07: Ja was ich viel schlimmer finde ist wie die Jugend gecached wird über TikTok also oder über andere Medien dass das finden wir schlimm, dass da auch schon eine Rechtsbewegung ist nur weil sich die ganze Zeit gezielt mit Videos beschäftigen, die gegen Menschen eigentlich gerichtet sind.

00:33:36: Das finden wir auch schlimm.

00:33:38: deswegen ist das immer super!

00:33:40: Wir haben ja auch die Möglichkeit über das Friedensdorfbildungswerk bei uns Schulklassen reinzulassen, die im Austausch sind mit unseren Kindern und da glaubt man gar nicht was das ausmacht, diese paar Stunden die sie miteinander verbringen.

00:33:58: Erstmal weil unsere Kinder hier auf unserem Boden sehen oh Gott die kommen ja vollkommen ohne überhaupt einem Handy klar.

00:34:10: Die können den ganzen Tag murmeln und kriegen mit acht Fingern auch noch einen Armband hin Und spielen mit wachsender Begeisterung, selbst mit Krücken oder sonst wie.

00:34:20: Mit einer Prothese spielen die mit wachsenerbe Geisterung Fußball.

00:34:25: Da sind sie völlig geschockt und wir geben ja auch in diesen Seminaren Infos, wie leben die Kinder eigentlich auf der anderen Seite?

00:34:34: Was unsere Friedensdorfkinder übrigens auch neu lernen.

00:34:39: Jeder guckt ja... Also ein Afghana hat noch nie Kontakt in seinem Leben gehabt oder mit anderen Lebensverhältnissen.

00:34:50: Der eine wohnt im Haus, der andere in einer Lehmhütte, der eine hat Krieg, der Andere hat andere Krisen zu bewältigen.

00:34:58: also das macht enorm viel aus wenn man auch da ansetzt.

00:35:05: Ich finde es ganz interessant, dass das bei euch in so einer Ecke hängt zu TikTok und dass da so passiert.

00:35:10: Weil ist ja ein sehr Algorithmus getrieben.

00:35:12: also da bin ich auch sehr aktiv bei Tiktok mit meinen Inhalten und ich seh's hier so... Also wenn man da einmal freisch abbiegt, ist es genau so, ne?

00:35:22: Wenn

00:35:22: du dann abbiegst... Ja, nur wenn er da abbiegs' Ist

00:35:24: das so!

00:35:24: Das ist mein Video drei Minuten zu lang eigentlich guckt, dann hast Du schon ein Problem.

00:35:28: Aber es ist ja auch eine riesen Chance darin.

00:35:30: Also ich sehe da immer das Positive.

00:35:32: Ja, du siehst das positive!

00:35:34: Wir kriegen ja eher mit dass Aufmerksamkeitspannen immer geringer werden, wenn man falsch abbricht auch damit richtig so eine Meinung wie ein Chip eingepflanzt wird und das ist nicht immer schön.

00:35:54: Nein, überhaupt nicht.

00:35:55: Vor allem wenn man so was Sinnstiften das tut und das würde mich heute auch interessieren... Man muss es ja selber verarbeiten können.

00:36:05: Und ich finde den Kontrast heute sehr interessant.

00:36:08: Jetzt schaust du aus wie eine Pressisprecherin von dem gemeinnützigen Unternehmen vielleicht oder vom Verband?

00:36:15: Das schaut auf die Legwammer natürlich ganz anders aus als wenn du in der Fernsehe raussteigst.

00:36:20: Wie machst du das persönlich?

00:36:22: Das ist ja schon auch ein Mental-Load, dass alles zu spät ist.

00:36:26: Was sieht ihr da diese... wie machst du es persönlich?

00:36:31: Wie gehst du damit um und was macht es in deinem Leben

00:36:33: auch?

00:36:34: Also ich finde erstmal Elemente wichtig.

00:36:38: wenn wir da ankommen sind wir natürlich auch anders gekleidet.

00:36:41: Das würde damit schon mal Respekt zeigen.

00:36:45: Elementa wichtig ist, dass wir nicht von oben runter.

00:36:50: Wir wissen es besser als ihr Deppen agieren sondern wir sind alle miteinander auf Augenhöhe auch wenn egal wo sie sind ob Sie in einem ehemaligen Flutgebiet in Afghanistan stehen was völlig ausgedörrt ist die Menschen kommen und man Man tauscht sich aus.

00:37:12: und wenn wir dann zum Beispiel im Brunnen dahinsetzen, und sie kommen wieder.

00:37:17: Und gucken Sie diesen Brunnan was der wieder an Leben bedeutet für diese Menschen?

00:37:23: Und alles freut sich da ist jetzt.

00:37:27: also das ist glaube ich das was wir oft rausziehen Aus dieser ganzen Hilfe.

00:37:32: man kann natürlich negativ denken und sagen oh Gott Jetzt trifft er vielleicht nur eine kleine Region sondern man muss lernen, dass man nicht die ganze Welt retten kann.

00:37:46: Definitiv nicht!

00:37:48: Sondern dass man mit den Möglichkeiten, die man hat arbeitet und sich dann auch gemeinsam freut das man was für die Menschen gemacht hat oder in unserem Fall für die Kinder gemacht hat.

00:38:02: Das Positive darf man nicht aus dem Blick verlieren.

00:38:05: Natürlich im Moment leben wir in der Welt, da frage ich mich auch was ist irgendwie in den Köpfen dieser Machthaber los?

00:38:15: Dass wir ja im Grunde...

00:38:19: Wenn ihr so einen Donald Trump mal einladen dürftet und er den Laden wirds ein in den Flieger und dann fliegt er mal miteinander, dann darf er mal zwei Wochen mitlaufen ehemaligen Kriegsgebiet und dann darf der die Kinder mal betreuen, auch wieder zum zurückfliegen.

00:38:32: Was denkst du was mit dem machen würde?

00:38:37: Also jetzt haben wir das schlimmste Beispiel gelobt.

00:38:42: Ich finde der Mann ist nicht planbar.

00:38:44: ich glaube es würde jedem gut tun das Mal live zu sehen.

00:38:51: Wir sind ja zum Teil auch wirklich gerade auch in Afghanistan sehr einfachen Räumlichkeiten ja untergebracht.

00:39:01: Da kommen sie wieder wirklich back to the roots, da ist Wasser.

00:39:07: Allein das Duschen schon wirklich eine Herausforderung weil sie oder auch Toilettespülungen... Ich glaube es würde Donald Trump gut tun mal mit uns zu fliegen.

00:39:22: ich weiß nur nicht ob er bereit wäre das auch so zuzulassen.

00:39:28: Ich kann diesen Menschen, der wird ja immer als sehr sehr nazistisch beschrieben.

00:39:34: ich glaube dass das menschen manchmal sind die sich gar nicht auf solche situationen einlassen können, ne?

00:39:39: Ich würde es mir wünschen, ich würd's mir aber für jeden mal wünscht weil wir einfach dort feststellen jeder Mensch muss da wirklich kämpfen!

00:39:54: Da gibt´s nicht irgendwie eine sozialhilfe oder Bürgergeld.

00:39:58: Bürgergeld heißt das ja jetzt in meiner Zeit, ich bin ja schon ein bisschen älter.

00:40:04: Der in der Not auffängt, sondern die Menschen müssen wirklich gucken wie sie überleben und wie sie an Geld kommen, wie Sie an Essen kommen.

00:40:19: Und dann kommt man hier an bließt ewig, wie schlimm her alles ist.

00:40:26: Und ich denke mir jippe ja jei!

00:40:29: Ich hab meine Dusche wieder jippee ja jeii!

00:40:31: Ich habe jeden Tag Strom und muss nicht irgendwie gucken dass sich die Zeitfenster, die einige Länder einbieten nutze um mal eben mein Handy aufzuladen.

00:40:44: Wir haben so viele verdammt schöne Sachen hier und sind so frei.

00:40:54: Ich würde mir einfach wünschen, dass wir jeden der Meckart nicht nur die obersten Macht haben.

00:41:00: Da würde ich mir nur einfach wünschten, dass sie mal überlegen würde ich was, was tue ich meinen Kindern an?

00:41:07: Die haben ja alle Kinder, ne?

00:41:11: Würde ich das für mein Kind wollen, dass es hinterher leiden muss, kein Zuhause mehr hat, dass ist flüchten muss.

00:41:21: Auch das ist ja das, was wir nicht verstehen.

00:41:23: Wenn wir nicht vor Ort zum Beispiel mit Brunnenbau helfen dass die Natur da wieder aufblühen kann, dass Menschen wieder leben, dass vernünftiges Wasser trinken ohne krank zu werden dann rennt man irgendwann weg.

00:41:36: Man flüchtet ja nicht, wenn man sein Land hast oder wie viele immer denken Deutschland ist der goldene Boden.

00:41:44: Da hätten die alle im Kopf nein!

00:41:46: Die haben da blanke Überleben im Kopf.

00:41:49: Also der Job ist überlebend?

00:41:51: Ja und auch in Afghanistan.

00:41:54: Wenn ich die Frauenpolitik... Die ist ja an Platz eins gewesen.

00:41:59: Wenn ich mich dann mit Frauen auf dem Land unterhalten habe, die gesagt haben das ist ja schön und gut aber wir führen seit Jahrhunderten hier ein traditionelles Leben.

00:42:09: Ich hab zehn Kinder, ich hab einen Mann, sie zudab meinen Mann einen Job kriegt damit er uns ernähren kann.

00:42:16: Ich bin für die Kinder zuständig da es keine Kita wo man irgendwie gucken kann dass da irgendwer noch mitarbeitet.

00:42:26: Zum Teil versuchen sie es ja auch, dass die Kinder leider dann mit Erwirtschaften müssen, mit aufs Feld gehen müssen oder was auch immer tun müssen.

00:42:37: Das finde ich dann immer schade wenn das Hilfe vor Ort nicht mehr möglich macht, wenn man sich auf so ein Thema eingeschossen hat.

00:42:49: Also kommt...

00:42:52: Das ist wahrscheinlich gar nicht so einfach, mitzukommen.

00:42:55: Also jetzt auch Donald Trump war natürlich ein Sinnbild.

00:42:58: Mir geht es um was da alles gerade passiert und ich finde schon... Es ist schlimm!

00:43:03: Ja?

00:43:03: Und dann muss das irgendwie auf dem Schirm haben.

00:43:06: Hier in Augsburg Luftlinie, weiß ich nicht, vierundhalb Stunden Flugzeit ist ein Krieg.

00:43:11: Das muss man auch so sehen.

00:43:13: also es ist ja einfach sehr nahe so.

00:43:14: Und trotzdem stelle ich immer wieder fest, da müssen wir Menschen – das haben sicher die Kinder vor Ort auch.

00:43:22: Wir haben irgendwas eingepflanzt, dass wir einfach Dinge auch übersehen.

00:43:26: Die übersehen in ihrer Situation diese absolute Wahnsinnsituation.

00:43:30: Sonst würden sie ja gar nicht aushalten der einen Jahr auf Hilfe zu warten.

00:43:34: Aber jeder steckt halt so in seinem Tag fest!

00:43:38: Ich habe da so eine Rituale und es hilft mir aber unglaublich.

00:43:41: Ich überlege mir immer was war heute Glück am Abend?

00:43:44: Ich überlege mir was.

00:43:45: heute, an jedem Tag finde ich was.

00:43:47: Und halt früh bin ich aufgewacht und habe gesehen wie die Sonne deinen gescheint hat oder allein.

00:43:52: das ist doch auch Wahnsinn!

00:43:53: Also es ist auch Wahnsinnen!

00:43:54: Warmes Bett, warme Dusche... Unser großer und da muss man sich mal... also sollten sich vielleicht die Leute, die dann solche Kommentare schreiben einfach mal durch den Kopf gehen lassen wenn das größte Problem ist Ob ich jetzt die linke Packung, Nudeln nimm oder die rechte Packung.

00:44:12: Das ist die Entscheidung, die ich im Supermarkt treffen muss und die müssen weiterziehen in ihrem Land weil sie kein Wasser haben also.

00:44:20: Ja das sind wirklich zwei extremen Welten.

00:44:23: natürlich auch wenn man unverschuldet oder durch Krankheit Lebensqualität einbüsst oder vielleicht auch tatsächlich von viel Geld auf einmal auf nichts oder so gut wie nix kommt, ist das auch ein Problem.

00:44:41: Also wir dürfen nicht hier einfach sagen, wir ignorieren die Probleme nur weil wir alles eigentlich vorhanden haben.

00:44:51: Das sollte man auch nicht tun!

00:44:53: Man sollte auch schon gucken dass Kinder... es gibt ja auch einige Kindern hier schlecht in Familien Und natürlich ist das absolut berechtigt, zu sagen diese Kinder brauchen Hilfe.

00:45:05: Die brauchen was weiß ich ein warmes Essen pro Tag.

00:45:09: Aber wir haben ja diese Strukturen also wir haben Ja auch Organisationen die sich auch hier vor Ort um Kinder kümmern, die in denen es einfach aus anderen Gründen schlecht geht.

00:45:21: Das sind da viele psychische Gründe kommen ja selber aus einer Familie.

00:45:27: Da ist das natürlich auch berechtigt zu sagen, man muss sich hier um Kinder kümmern.

00:45:35: Man sollte nicht immer so extrem dagegen oder für irgendwas sein sondern ich glaube wir müssen alle wieder lernen eine Mitte zu finden wo man sagt ja Menschen die Hilfe brauchen egal ob jetzt aus dem Ausland oder Hier bei uns vor Ort Letzten Endes muss man sie als Menschen betrachten nur nicht, der ist anders.

00:45:59: Wenn man nicht auch einfach als Regel aufsetzen sollte mal aufhören mit einer Vorverurteilung das macht natürlich mühe!

00:46:05: Das ist ja ein bisschen das Problem.

00:46:07: also eine Kommentarsparte zu schreiben oder ich bin dagegen dass es natürlich einfach.

00:46:11: aber wenn ich erstmal grundsätzlich weil sie eigentlich vor Verurteilungen und vor allem das finde jetzt auch immer wichtig eine Vorvorurteilung ohne Erfahrungswissenes ist.

00:46:21: Also wenn ich jetzt schon mal selber auf die Schnauze gefallen bin, ich denke das gerade hier in Augsburg gibt es den findest du auch im Internet dem Babymilchbetrüger, den kennt mittlerweile die halbe Stadt.

00:46:30: der spricht immer Leute in einer Fußgängerzone an und erzählt immer so eine Geschichte von einem vom Kind und er braucht Apremilch und die kostet hundertvierzig Euro und dann geht ja auch also verschwendet.

00:46:38: auch die Zeit der Leute geht mit denen in die Apotheke Dann gibt es das dann natürlich nicht.

00:46:42: und am Schluss sagt er immer so ja aber er wohnt in München Paar singen.

00:46:45: Und da gibts das, der braucht jetzt hundertvierzig Euro und hat seinen gefälschten Screenshot und so wenn ich sowas schon mal erlebt habe, dann ist halt das so okay.

00:46:52: dann vielleicht skeptisch was auch schade ist oder bin ich skeptisch wenn mich der nächste anspricht?

00:46:56: Aber einfach vor... und das ist ja das was auch in diesen Kommentarspalten passiert.

00:47:01: Ich gehe einfach rein und bin dagegen!

00:47:02: Ich weiß nicht wie's finanziert dich, ich weiß nicht ob das was mit.. Das hatte überhaupt nichts mit meinem Leben zu tun.

00:47:07: Es übrigens auch wird eine Frage die sehr oft stellt also wenn an Leute sagen Das hast du vorher auch kurz erwähnt.

00:47:13: Die Kinder bleiben ja nicht hier, die sind für diesen einen Zweck da und dann gehen sie wieder zurück und ich frage mich immer woher kommt denn das?

00:47:20: Also ich bin natürlich auch sehr religiiert.

00:47:22: okay dass sehe ich alles.

00:47:24: aber also für mich hat sich.

00:47:27: es gab für mich keine Merkel-Flüchtlingskrise.

00:47:29: wie sehr online auch oft eingeben hat sich nicht verändert.

00:47:32: Es hat sich.

00:47:34: Es kommt natürlich immer ein bisschen darauf an, auf was ich mich konzentriere.

00:47:37: Ich muss natürlich verändern sich die Welt – die Welt verändert sich immer, die Welt hat sich verändert als der Fernseher kam und das Internet kam.

00:47:43: jetzt verändert sich die Weltheit wieder wenn die KI um die Ecke kommt.

00:47:46: aber wir haben auf jeden Fall mal die besten Voraussetzungen hier und das glaube ich kann ich heute mitnehmen aus dem Gespräch vorverurteilen ohne dass man eine schlechte Erfahrung gemacht hat es immer ein schlechter Rat zu haben

00:48:00: Ja, aber es hat sicher auch etwas verändert.

00:48:02: also Wenn ich mal schaue, wie sind wir früher groß geworden?

00:48:07: Wir waren ja viel draußen.

00:48:09: Wir waren in Großkindergruppen und dabei auch zwischendurch vielleicht mal einen Italiener dabei ein Türke dabei und und also das was wir ja auch im Friedensdorf jetzt hier erleben unterschiedliche Nationen die sich dann getroffen haben Und dass ist schon der erste Schritt eigentlich.

00:48:31: Mal wieder weg von dem Smartphone, mal wieder hin überhaupt sich mit Menschen zu unterhalten das wird ja immer weniger diese Gemeinschaft leben da haben für mich teilweise auch darf man das sagen auch Kirchen jetzt versagt gerade wenn ich so mit Blick auf Jugendliche die orientierungslos sind und sich dann hinter ihrem PC verstecken und dann in falsche Kanäle und Verumständen geraten, um einfach nur dazu zu gehören.

00:49:02: Das ist so meine Theorie dass man wieder Foren schaffen muss wo Kinder und Jugendliche nicht Außenseiter wir grenzen ja hier auch unsere eigenen Leute gerne dann auch mal aus wenn sie nicht in ein bestimmtes Schema F passen sondern zu überlegen wie kriegt man uns da auch wieder zusammen.

00:49:27: Also ich habe das zum Beispiel gemerkt damals, ich bin auf so eine elite Schule gegangen Mädchengymnasium war alles soweit okay bis die erfahren haben und dann bin ich mit sechzehn reingegangen dass ich ins Gennahen gegangen bin.

00:49:43: Das war als hätte ich auf einmal gestunken gelogen geklaut.

00:49:47: alle Vorurteile dieser Erde ... prasselten dann auf einen ein.

00:49:53: Und da habe ich zum ersten Mal gemerkt, so richtig bewusst gemerkt wie schnell Ausgrenzung passiert.

00:50:03: Also das war wirklich krass!

00:50:06: Aber

00:50:07: jetzt kommst du mit so einer Wahnsinns-Info und die Ecke in einem Nebensatz... also Du warst zählbar in dem Kinderheim?

00:50:12: Ja zwei Jahre.

00:50:15: Und ja war eine Erfahrung.

00:50:21: Ich habe erst, also es ist eigentlich ganz lustig was ich gedacht hab.

00:50:27: Meine beiden Eltern waren alkoholkrank und dementsprechend sah unser Leben auch aus und mit sechzehn habe ich.

00:50:35: dann wusste ich dass ich das erste mal die Chance hat daraus zu gehen aus dieser Familie.

00:50:42: Ich habe auch noch Geschwister Und das habe ich denn wahrgenommen weil ich das Glück hatte eine ehemalige Grundschullehrerin, die inzwischen meine Adoptivmutter auch ist.

00:50:55: Dass sie sich um mich gekümmert hat ab der zweiten Schulklasse und wir waren stattbekannt also unsere Family Naja, auf jeden Fall wusste ich darüber, dass ich erst mit sechzehn die Gelegenheit habe überhaupt daraus zu kommen.

00:51:14: Das ist dann mit Gongschlag auch auf meinem sechziehnten Geburtstag passiert und ich hatte dann blöderweise aber nur die Wahl nicht zu meiner jetzigen Adoptivmutter zu kommen sondern entweder ins Heim oder zurück.

00:51:29: Und dann hab' ich mich fürs Kinderheim entschieden und da habe ich gedacht so wow jetzt ne der Bösel is weg Jetzt geht dein Leben los.

00:51:39: Ja, und das muss man feststellen es war schwierig tatsächlich schwierig so auf dem geraden fahrt zu bleiben weil man hat natürlich auch unterschiedliche ja kinder kennengelernt mit unterschiedlichen problematiken dahinter Und das war nicht immer einfach.

00:52:05: Ja, mit achtzehn bin ich dann raus.

00:52:08: Also von daher weiß ich was das heißt.

00:52:10: Das

00:52:11: ist ja auch total interessant, Gerber.

00:52:12: Da denkt man jetzt von außen betrachtet er auch nicht drüber nach.

00:52:15: also es geht ja als auch keine ähnliche Feige, da gibt's kein Mensch freiwillig in Kinderheim.

00:52:20: Jetzt sind da ja Schicksale zusammen und jeder ja völlig unterschiedlich und da ist ja ein Hexenkessel

00:52:26: auch schlimmer.

00:52:28: Ja und das ist dann eben auch der Unterschied.

00:52:30: aber zu unserem Kinderheim.

00:52:32: Wir haben in deutschem Kinderheim wirklich traumatisierte Kinder Und bei uns sind es tatsächlich Kinder, die mit einem spitzen Sozialverhalten kommen.

00:52:47: Also kenne ich noch so von früher Mit Verantwortungsgefühl für einander sich helfen die eigentlich nicht kaputt sind, psychisch.

00:53:02: Wobei man ja immer denken sollte, wer mal Krisensituationen kriegt und so weiter erlebt hat, sondern die einfach kaput sind, weil sie mal gefallen sind und sich eine Riesenentzündung unter Knochen ist fünf Zentimeter weggeeilt hat also wirklich ein Gesundheitsproblem haben massives.

00:53:23: Also das kann man überhaupt nicht miteinander vergleichen diese beiden Heimsituationen.

00:53:33: Da bin ich immer fasziniert, wie unsere das meistern.

00:53:39: Aber war auch wirklich krass in Deutschland, es

00:53:41: gehen wir daheim.

00:53:43: Ja, genau nicht sofort!

00:53:45: Denkt man auch nie drüber nach um ehrlich zu sein, aber klar passiert und natürlich auch Wahnsinn.

00:53:50: Auch diese Vorverurteilung finde ich richtig... Ja, ich würde sagen interessant ist es aber nicht ganz richtig schlimm.

00:53:56: Also was verinnert sich auch dadurch?

00:53:58: Naja gestern ins Gymnasium und naja also ja es ist am Schluss menschlich sein.

00:54:04: Es geht ums menschliche sein.

00:54:05: Das ist nicht schon...

00:54:07: Ja auch nicht weggucken.

00:54:09: Also auch das ist ja immer ganz gerne da war alles besser wissen.

00:54:12: aber wenn's drauf ankommt Farbe zu bekennen gucken lieber alle weg.

00:54:18: Das sollte man vielleicht auch

00:54:19: in den sozialen Medien auf bei TikTok und Instagram viele so Experimente quasi, wo genau das ausprobiert wird.

00:54:26: Also da ist ein Kind auf der Straße und dann rennt einer vorbei und schnappt sich dieses Kind und niemand macht irgendwas.

00:54:31: Macht einfach nichts.

00:54:33: Wenn ich glaube schon dass man sich überlegen muss natürlich... also jeder sollte sich meines Erachtens etwas überlegen, wo er sozial entweder investiert im Zeitengeld oder was weiß ich?

00:54:43: Man kann natürlich nicht alles machen, das merkt ihr ja auch in eurer Arbeit.

00:54:47: Ich unterstütze zum Beispiel seit circa die Elterninitiative Krebskranker Kinder hier in Augsburg.

00:54:51: Da kann ich hinfahren, da habe ich ein super Gefühl, da sehe ich wo das Geld ankommt oder so und so muss halt jeder wahrscheinlich seinen Zweck finden.

00:54:58: Das

00:54:59: kann man auch bei uns übrigens bundesweit für unsere Organisationen Ehrenamtlich betätigen.

00:55:09: Das ist nicht fokussiert nur auf Oberhausen, weil wir haben die Kinder ja auch bundesweit im Kliniken untergebracht und wir suchen wirklich permanent auch Betreuer, ehrenamtliche Betreue.

00:55:21: allerdings Wir sind dem Landesjugendamt unterstellt und persönlich sehr daran interessiert auch die Menschen kennen zu lernen Die an unsere Kinder jetzt nehmen wir sie mal unsere Kinder kommen Und man muss auch hier geschult werden.

00:55:38: Also dem steht nichts entgegen, wer sich auch in ihrem Umkreis für uns interessiert.

00:55:44: Da hätten wir auch Möglichkeiten.

00:55:46: Ich bin jetzt die ganze Zeit am überlegen.

00:55:49: also ich bin ganz verwundert dass ihr die sozialen Medien so in der negativen Ecke habt.

00:55:54: das ist ja auch ein erfahrungswissen.

00:55:57: Nee,

00:55:57: das stimmt nicht ganz.

00:55:58: Wir haben ja auch viele gute Sachen.

00:56:00: Also es war jetzt nur darauf gemünzt dass wir neuerdings also in der Vergangenheit hatten mir die Probleme überhaupt nicht.

00:56:07: Das war mir schon fast zu ruhig und da habe ich immer gedacht irgendwann weil ich schon rechts und links registriert hatte vor Jahren, dass da schon ein paar blöde Kommentare kommen und wir haben einfach... Ich weiß nicht wie viel Zeit man hat.

00:56:19: mal denn Facebook zum Beispiel, ist er auch schon ein Paar jährlicher?

00:56:23: Da haben wir eigentlich immer smooth Alles.

00:56:27: Mehr alle für immer toll, toll.

00:56:29: und jetzt so die ich würde sagen das letzte an die letzten anderthalb Jahre kommen da kritische Momentzare.

00:56:36: Facebook ist es.

00:56:37: Ich sag dir eins Facebook ist ein rabbit hole.

00:56:39: also wie gesagt meine Hauptplattform ist tiktok Da sind

00:56:44: wir gar

00:56:45: nicht.

00:56:46: Ja witzig da gibt's natürlich auch verschiedene Ecken.

00:56:49: Und dann nutze zur Zweitverwertung Instagram.

00:56:52: und jetzt kannst du aber Facebook in Instagram miteinander verbinden.

00:56:55: Und dann postet er das automatisch bei Facebook weiter und hat mich letztens ein Mitarbeiter angesprochen, ob ich schon mal bei mir bei Facebook überhaupt... Ich bin da nicht mehr!

00:57:01: Ob ich da überhaupt mal geguckt habe was unter den Videos los ist?

00:57:04: Ich sag dir... Das ist ja auch die ältere Zielgruppe wo du eigentlich vom... Eigentlich hättest du das Gefühl sie müssen irgendwie drei Meter denken können.

00:57:11: Da geht's ab unter dem Videos.

00:57:13: also wirklich so eine richtige Anti-Negativstimmung Und ich bin so ein bisschen, das ganze Gespräch schon einmal überlegen.

00:57:21: Was gibt's eine Art der Darstellung des Contents auf TikTok?

00:57:25: Also alles was wir entwickeln, entwickeln wir immer erst mal für TikTok weil es die modernste Plattform ist und man kann das in den Tinten posten sagen wie immer.

00:57:32: So TikTok kannst du bei Instagram posten, Instagram bei Facebook aber du kannst jetzt keinen Facebook Content bei TikTok posten schaut sich keine Ahnung.

00:57:39: Aber wie könnte man ODA... Das ist nicht einfach, das kann man auch nicht beantworten in dem Gespräch.

00:57:43: Aber wie könnten man ORA-arbeit Darstellen.

00:57:48: Weil das finde ich ist zum Beispiel auch immer die Darstellung, ist es halt auch gerade wenn jetzt es gibt ja so NGO Werbespots im Fernsehen wo dann die Fernsehsender auch verpflichtet sind die zu schalten und das ist immer so ein kringens auch gerne immer Elend's Marketing sondern

00:58:01: aber das machen wir ja nicht

00:58:02: genau.

00:58:04: Was könnte das von einer Art von Content sein?

00:58:07: Es wäre das eine Dokumentation zum Beispiel also um einfach auch nicht nur... Da ist ja auch Elend drin, um Himmels Willen.

00:58:14: Aber wir kennen das alle wenn dann immer so Afrika anzeigen sind und da ist ein ganz klischeehaftes Bild und so und da steht dran die dieses Kind hat Hunger.

00:58:22: Ich glaube dass es die Leute... Es geht halt viel um authentische Content heute und das beschäftigt mich wahrscheinlich erst noch ein paar Tage weil also das ist so...

00:58:32: Obwohl ganz schlecht machen wird ja nicht!

00:58:34: Also wir haben extra einen jungen Mann der auch hier beschäftigt ist, damit haben wir jetzt auch erst angefangen muss man auch sagen.

00:58:43: Wir haben es sonst vorher immer nebenbei mitgemacht in der Öffentlichkeitsarbeit und da erlebe ich schon wie man Menschen inzwischen.

00:58:54: deswegen habe ich ja vorhin auch zu dir gesagt als wir uns vor dem vor der Aufnahme unterhalten haben das mich immer wundert dass so lange Formate noch funktionieren.

00:59:05: So wie unser jetzt, weil wir schon den Eindruck haben gerade Facebook, gerade Instagram kurz knackig Bild oder Video.

00:59:15: TikTok sind wir nicht.

00:59:16: Den haben wir bisher immer abgelehnt im Kanal.

00:59:20: Aber das habe ich gestern auch gehört.

00:59:24: Jetzt überlegen wir Also

00:59:27: ich hab' wirklich auch gerne mal meine Expertise mit an, wenn ich euch da helfen kann.

00:59:30: Da komme ich auch gern mal zu euch nach Oberhaus und mache mal ein Sattelgeworkshop.

00:59:35: Da habe ich auf jeden Fall mit zwanzigjahr der Agentur-Erfahrung hier sehr viel Wissen und ich sehe dann die große Chance, um eine Sichtbarkeit darzustellen.

00:59:42: Dafür trotzdem auch jeder.

00:59:44: aber ich glaube das für euch auch wichtig wäre zu definieren wie sind da unsere Konventionen?

00:59:48: Wie verhalten wir uns mit so Kommentaren?

00:59:51: Wie produzieren wir auch diesen Content?

00:59:52: vielleicht dass er interessant ist weil am Ende des Tages geht es ja immer um Sichtbarigkeit und gerade wenn man spenden finanziert ist muss man diese einfach nutzen.

01:00:00: Und ich glaube, dass das ganz sinnvoll wäre, eure Arbeit da in die Sichtbarkeit zu bringen.

01:00:04: Und dann ja, Sichtbarkeit liefert er nicht immer nur... Da denkt man wieder nicht, als ich fahre, der kann mir richtig schlecht kommentieren!

01:00:11: Naja aber es wird auch Leute geben, die sagen, das möchte ich unterstützen mit Arbeitszeit und mit Arbeitsleistung gerade auch sowas.

01:00:16: wenn ich sage ehrenamtlich und ich muss da zurecht eine gewisse Ausbildung durchlaufen, dann muss man auch die richtigen Leute finden, die das macht.

01:00:24: Und ich finde es ganz interessant, weil für mich gehört das... Also mein Glamour schaut vielleicht erst immer mal so im eigenen Land.

01:00:29: Aber ein Freund von mir wurde jetzt quasi benachrichtigt.

01:00:34: Da gab's einen Match bei DKMS also für Knochenmarkspende oder für Stammzellenspende.

01:00:38: Nochmals eine Stammspellenspinde und das ist jetzt auch passiert!

01:00:42: Der war jetzt vor zwei Wochen in Dresden für diese Entnahme.

01:00:47: Ich find die DKMS hat das unglaublichen gekriegte Marketing.

01:00:50: Es ist weit gestreut Und das wäre doch jetzt interessant und ist ja auch was internationales.

01:00:56: Also, es ist etwas, was ich hier erst mal mitmachen muss.

01:00:58: hier aber die... Das ist auf jeden Fall Englischsprachigerraum für den wir jetzt gespendet haben.

01:01:03: Wow!

01:01:04: Und des Thema Kinder müsste eigentlich schon noch emotionaler aufgeladen sein als was ganz anonym ist, der Geschichten zu erzählen oder so.

01:01:14: Vielleicht zu dem Punkt?

01:01:16: Ich finde es auch sehr interessant was du sagst, dass diese langen Formate funktionieren.

01:01:19: Das habe ich noch ewig lange im Podcast gar nicht auf dem Schirm gehabt.

01:01:23: Meine Theorie ist das die Leute... Es gibt zu viel Inhalt vor allem.

01:01:31: Das ist warum mich TikTok so interessiert weil wenn du deinen Algorithmus mal in eine gewisse Richtung hast dann kriegst du hauptsächlich und ich lösse es übrigens über verschiedene Accounts.

01:01:41: also ich hab drei Accounts bei TikTok Okay.

01:01:43: Wo ich mein Content mache, das ist ein Aussehender der Kanal und dann habe ich noch zwei so Accounts.

01:01:48: die nutze ich gar nicht.

01:01:49: also da ist nur der eine der macht nur so witzige Videos, so Comedy Und wenn ich was witziger sehen will dann melde mich mit dem an und erweite ich.

01:01:55: da kommt zu dieser Input.

01:01:57: Ich glaube dass die Leute heute so gibt es auch diverse Marketingstudien dazu So überlastet sind von diesen Informationsflügen.

01:02:03: sie sind, dass sich heute ganz bewusst selber was kuratieren, im Sinne von Podcasts.

01:02:10: Die sagen wir sollen jetzt gehen in diesen Podcast und dann bin ich da eineinhalb Stunden an Folge diesem Gespräch.

01:02:15: und deswegen glaube ich dass die langen Formate auch wieder bei einer gewissen C-Gruppe funktioniert und ich glaub vor allem bei einer interessanten C Gruppe für euch auch funktionieren weil die Leute kriegen eine unglaubliche Markenbindung wenn man es jetzt aus meiner Welt sagt.

01:02:31: Wenn mal das zuhört und sehr viel Informationen kriegt ist dann natürlich wesentlich mehr Markenbindung drin, wie wenn ich jetzt einen dreißig Sekunden Video sehe.

01:02:39: Wo einer irgendeinen Quatsch macht so.

01:02:42: Das merken wir auch im Zulauf der Agentur.

01:02:44: also fast kein Kunde, der zu uns in die Agentur kommt als Anfrage hat nicht ein Podcast vorher gehört oder hat nicht Videos von mir vorhin gesehen Und dann weißt du auch schon, dass es passt.

01:02:55: Wenn ihr jetzt irgendwie, sagen wir mal ganz platt so vom Supermarkt mit der Spendendose steht, dass euch Organisationen gibt's ja auch... So was

01:03:01: machen wir nicht!

01:03:02: Ja

01:03:02: aber wenn das jetzt rein theoretisch wäre so der Dann ist da natürlich auch der, der so einen völlig Panikkommentar verfasst und ich habe den gewissen Streuverlust.

01:03:12: Aber wenn ihr jetzt dieses Socials so spielt, dass die für euch funktionieren, dann bringen sie natürlich automatisch gleich die Leute zu euch, die euch auch aktiv unterstützen wollen.

01:03:22: die Metabilität dazu passt.

01:03:24: Ja, das stimmt.

01:03:26: Also wie gesagt wir decken ja eigentlich schon ziemlich viele Zielgruppe ab.

01:03:30: Wir haben Jugendlichen hier über die Schulklassen dann haben wir irgendwie junge Leute als Buf, die jetzt hier reinkommen.

01:03:39: früher waren es noch ganz ganz viele Praktikanten, die in den halbes Jahr oder so ein

01:03:45: regionales Ding.

01:03:46: also Kindere, da gibt es originale Grenzen.

01:03:52: Ich glaube, ich bin da auch dann über Franklota lange in eure Ecke gekommen und es hat für mich ein ganz neues Ding aufgemacht.

01:04:00: Die Bayern kennen niemand aus dem Pod gefühlt oder mal über drei Ecken.

01:04:03: Also es gibt immer so regionale Grenzen auch teilweise?

01:04:06: Die Bayern sind ja teilweise auch mit Vorhut dahin behaftet, ich weiß nicht ob das immer noch so ist dass die Denken nicht für unsere Wäsche nicht raushängen können.

01:04:14: Das war immer das was sich so während meines Studiums gehört hatte weil ich tatsächlich auch ein Freund in München hatte und immer hin und her gefahren bin.

01:04:22: Und da war ich schon erstaunt, dass sie mich mitgekriegt haben den Kohlerabbau schon zu der Zeit sehr, sehr eingestellt hat.

01:04:35: Die sollten alle mal kommen.

01:04:38: Wir haben einmal im Monat kann man hier uns besuchen und einen Rundgang machen weil das Friedensdorf ist nicht klein.

01:04:47: Also auch das ist möglich.

01:04:49: Das Urgebiet lohnt sich.

01:04:51: Ja, ich glaube es.

01:04:52: Wie viele Kinder sind wir jetzt da so gleichzeitig?

01:04:54: Im

01:04:54: Moment haben wir einhundertneunzeigzig Kinder bei uns in der Einrichtung.

01:04:58: Wir wollten jetzt auch Kinder zurückführen aber der Griech in Afghanistan hat ja... Ich weiß nicht, das kriegt ja kaum noch einer mit weil der Iran-Griech einen Tag später anfing.

01:05:09: Hat Pakistan ja auch Afghanistan den Krieg erklärt.

01:05:12: im Moment ist eine kleine Waffenruhe und Einfach zu riskant, hinter mit Kindern an irgendeinem Flughafen festzuhängen.

01:05:22: So dass wir bei den afghanischen Kindern überlegt haben Wir warten jetzt erstmal die Situation ab und um den Iran-Griech Weil Afghanistan grenzt ja auch an dem Iran Und da war uns auch nicht klar jetzt mit dem eigenen Griechen im Land plus den Irak Iran-Griech.

01:05:41: Geht da überhaupt flugtechnisch was oder?

01:05:45: Naja Aber grundsätzlich haben wir so einhundertundachtzig Kinder in der Betreuung.

01:05:53: Es ist deutlich weniger noch als vor Corona, das muss man auch sagen.

01:05:57: also wir sehen auch dass die Freiberhandlungen für unsere Kinder immer mehr schrumpfen im Deutschland.

01:06:06: Wir können gar nicht so viele Kinder bezahlen.

01:06:09: deswegen fußt schon von je her quasi die Anfrage immer darauf, dass man eine kostenlose Behandlung bekommt.

01:06:18: Und das ist auch einer der Gründe, dass wir nicht mehr so zweihundertzwanzig permanent in einer Betreuung haben sondern schon deutlich weniger.

01:06:29: Kann ich mir auch vorstellen, dass es dann auch wieder so ein Angriffspunkt ist.

01:06:32: oder gab's da auch irgendetwas mit denjenigen, die den Zahnarztplatz weg?

01:06:36: oder irgendein Quatsch habe ich da auch hinnehmen?

01:06:39: Wir haben ja auch einen eigenen OP oder beziehungsweise Eingriffsraum dürfen wir sagen, nach deutschem Recht.

01:06:46: Das hat ja alles ist ja immer einkatalogisiert.

01:06:50: Also wir operieren ja selbst Kinder auch im Friedensdorf in unserem Medizinzentrum und die ehrenamtlichen Ärzte also das fußt nur auf ihren Amt Die Operationen selber.

01:07:02: natürlich haben wir auch Krankenschwestern Anästhesie-Schwestern usw.

01:07:08: eingestellt.

01:07:09: Wir brauchen ja auch eine Professionalität, weil die Nachsorge der Kinder ist enorm.

01:07:17: Weil eben nur noch kurze Standzeiten in den Kliniken sind müssen wir hier die Verbände machen und die Nachbehandlung auf jeden Fall alle, die hier hinkommen, ehrenamtlich unsere Kinder auch operieren das ist meist plastische Operationen also nach Zustand von Verbrennung.

01:07:33: Die sagen auch Das ist ein anderes Operieren.

01:07:37: Endlich habe ich als Arzt auch wieder den Sinn.

01:07:41: Gerade die Plastika muss man ja sagen, es ist hier immer mehr ... Man muss schön sein oder ... Die sehen natürlich dann schon hier wieder einen ganz anderen medizinischen Ansatz und auch Sachen muss man sagen auch in den Kliniken, die man in Deutschland gar nicht mehr sieht.

01:08:02: Eine Knochenentzündung ist vielleicht mal, hab ich mal gehört von irgendwie im Amtshahn weil man da irgendwas ignoriert hat aber nicht mehr an irgendeinem Extrivitäten geschehen.

01:08:14: also das kennen wir hier gar nicht.

01:08:19: Claudia, vielleicht zum Ende.

01:08:20: Wie kann man euch unterstützen?

01:08:23: Also man kann natürlich spenden das findet mal auf der Webseite.

01:08:25: ja Das wird für uns auch wirklich immer eklatanter.

01:08:28: dadurch dass wir auch viel sofort Hilfe jetzt auch im Zuge des Krieges leisten ist Geld wirklich muss man Kann nichts anderes zu erzählen wirklich auf Platz eins der Hitliste bei uns.

01:08:42: aber Man kann auch unsere Kinderbekleidung Erwachsenen Bekleidungen schicken oder wenn man nicht in der Nähe wohnt.

01:08:49: Wir haben natürlich hier schon den Einzugsbereich, hier nennen wir für Sachspenden auch viel näher.

01:08:55: aber es gibt auf welche die freuen sich, wenn sie uns mal ein Paket schicken, das ist immer süß und wir freuen uns dann erst einmal.

01:09:01: Ja, dann brauchen wir ja tatsächlich auch Menschen, die sich ehrenamtlich für unsere Kinder engagieren mit uns bundesweit.

01:09:13: also das ist nicht nur der Fokus im Nahbereich.

01:09:17: und Neugierige, die vielleicht mal zu unserem Fest kommen oder einfach mal so ein Besuchstag, den wir im Monat anbieten, wahrnehmen.

01:09:28: Also darüber freuen wir uns auch.

01:09:30: Einfach mehr Menschen erreichen Schulklassen, die für unsere Rennen, wenn sie irgendwie einen Fest haben... Wir sind da breit aufgestellt in der Frage!

01:09:46: Ja Claudia, das ist wieder ein Gespräch.

01:09:48: Das würden wir noch ein paar Wochen beschäftigen.

01:09:50: Das finde ich immer so interessant.

01:09:53: Manchmal gibt es dann auch so einen Feedback.

01:09:55: Aber das hat mich jetzt businessmäßig nicht weitergebracht.

01:09:57: aber ich glaube die Gespräche sind sie einem im Leben sehr viel weiter zu bringen und da muss man immer nicht unterscheiden zwischen Business und Leben.

01:10:04: also... Vielleicht kann man sich dann auch bei der und das ist nämlich für meine Woche, auch mit dich.

01:10:08: Ich habe eine wilde Woche diese Woche und vielleicht ärgere ich mich über die ein oder andere E-Mail einfach gar nicht?

01:10:14: Oder über das andere?

01:10:15: Sondern man sagt einfach Schau mal!

01:10:17: In so einem schönen Studio darf man sitzen mit Internet und also da sind wir ganz weit im Luxus.

01:10:23: Mein Sohn hat mal gesagt... Also er hat auch so einen Podcast gehört und dann hat er gesagt und mein Problem war es wenn ich meine Nintendo Switch wieder laden kann.

01:10:31: Obbei ja nicht so ein Displaykind ist aber Da geht es uns schon allen sehr, sehr gut.

01:10:35: Und ich glaube das ist das was man aus solchen Folgen lernen kann.

01:10:39: Dankbarkeit

01:10:40: und... Das stimmt.

01:10:43: Also das lernen wir übrigens auch also jedes Mal.

01:10:48: Ja ich glaube in einer Unmenge!

01:10:51: Das muss ja auch der Antrieb sein weil ich kann mir das nicht vorstellen wenn du dieses Light vor Ort sehst und dann kommt mal zurück.

01:10:58: das würde mich ewig beschäftigen glaube Auch mit dieser Ungerechtigkeit, dass es ja nur ein Bruchteil ist, den man helfen kann.

01:11:04: Also auch dieses Fliegen zweimal im Jahr?

01:11:07: Ja,

01:11:08: aber das spornt auch an... also zum Beispiel gerade bei den Afghanen haben wir tatsächlich erst nach der Machtübernahme der Taliban angefangen zu schauen wo kann man Kinder vor Ort auch werden in Privatkliniken

01:11:21: z.B.?

01:11:23: Das spornt dann auch an Lösungen vor Ort zu finden und Das meine ich vorhin auch mit nicht immer nur negativ sehen.

01:11:35: Ja, wir lassen bestimmt auch Kinder zurück in den Moment.

01:11:40: Aber wir sehen was bringt es an positiven Leben zurück?

01:11:44: für diejenigen, die in unserem Programm sind?

01:11:49: Und nicht immer noch gucken, was ist schief wenn man jeden Tag den Fernseher an Radio und hören immer nur was scheiße ist um das mal auf gut Deutsch zu sagen.

01:12:00: Sondern wir müssen einfach wieder lernen, dass auch eine Pflanze, die bei sie nicht nach Hof ein Fahrt aus dem Stein kommt – das habe ich von der Nonne gelernt, die in Afghanistan lange gelebt hat.

01:12:12: Das ist kein Unkraut!

01:12:13: Das ist schön, was da rauskommt.

01:12:16: Einfach wirklich mal positiv wiedersehen.

01:12:19: Die Welt.

01:12:21: Es gibt noch schöne Sachen.

01:12:22: Nicht nur Idioten.

01:12:27: Das hat mir ganz arg viel Freude gemacht, Claudia.

01:12:30: Ja und ich nehme dich ernst!

01:12:31: Zwei Tage Fortbildung war der Endtiktok, ne?

01:12:33: Passierlich

01:12:36: auch noch ein oder zwei Leute die ich mitbringe von hier, die das auch sein Stiften tun.

01:12:39: Super.

01:12:40: Okay.

01:12:41: Wo man was erzählen kann, wo man etwas Gutes machen kann für eure Arbeit mal wieder.

01:12:45: Super!

01:12:47: Danke für die

01:12:48: Zeit und fürs Gespräch.

01:12:50: Ich danke dir.

01:12:51: Ich wünsch dir von Herzen alles Gute und dass du

01:12:55: Ich sage das so wie unsere Kinder.

01:12:57: Unsere Kinder machen immer Herz, sieht man das?

01:12:59: Tschüss!

01:13:04: Ciao.

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