Daniel Biskup – „Vertrauen ist eine Währung": Wie man Kohl, Putin und Merkel vor die Kamera bekommt | (#0048)

Shownotes

Heute hatte ich Daniel Biskup bei mir im Studio, einen Fotografen, der zu den renommiertesten zeitgenössischen Fotografen Deutschlands zählt. Er hat Helmut Kohl über Jahrzehnte begleitet, Angela Merkel bei ihrer Amtsübergabe fotografiert, Wladimir Putin viermal getroffen und Udo Lindenberg an der Mauer porträtiert. Das Verrückte daran: Daniel kennt mich, seit ich auf der Welt bin, und 2005 war ich der Chauffeur auf seiner Hochzeit.

Zwanzig Jahre später sitzt er bei mir am Mikrofon und erzählt, wie das alles angefangen hat. Nämlich mit einer Lehre zum Postboten in Bonn, einer selbstgemachten Gewerkschaftszeitung und der Erkenntnis, dass man ein Brot und Butter Geschäft braucht, um sich seine Leidenschaft leisten zu können. Es ist eine Folge über Geduld, über Vertrauen als Währung und über einen Mann, der 1989 ohne Auftrag und ohne Honorar nach Berlin fuhr, einfach weil er dabei sein wollte.

Was dich in dieser Folge erwartet:

  • Warum ihm die Lehre bei der Post den entscheidenden Vorsprung gab, weil er sich mit 15 schon eigene Filme leisten konnte
  • Wie er 1986 für eine einzige Reportage 2.000 Mark bekam, während er bei der Zeitung zwölf Mark pro Bild und 30 Pfennig pro Zeile gewohnt war
  • Die komplette Udo Lindenberg Geschichte an der Mauer, die damit endet, dass Udo im Todesstreifen in einen Trabi steigt
  • Was passierte, als Daniel den frisch gewählten Präsidenten Putin im Kreml bat, eine Pflanze wegräumen zu dürfen
  • Warum er das Angebot einer Festanstellung bei Axel Springer ablehnte und sich stattdessen für einen Ticketblock und volle Freiheit entschied
  • Weshalb er heute glaubt, dass es seinen Beruf in zwanzig Jahren in dieser Form nicht mehr geben wird

🔗 Links & Empfehlungen:

Die Website von Daniel Biskup: https://www.daniel-biskup.de Daniel Biskup auf Instagram: https://www.instagram.com/danielbiskupgermany Daniel Biskup auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/daniel-biskup-44696983 Das Magazin edition:schwaben: https://www.edition-schwaben.de Meine Website: derzwetschke.de Die Website der Agentur zwetschke: zwetschke.de Link zur kostenlosen Zwetschke Community: zwetschke.circle.so Mein Linktree: derzwetschke.de/links

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Transkript anzeigen

00:00:00: So witzig, ich sitze heute am Tisch mit jemandem der wie wir gerade festgestellt haben mich schon immer kennt eigentlich schon immer seit ich auf der Welt bin.

00:00:06: Und wir haben aber losen Kontakt.

00:00:08: witzigerweise weil die Mitarbeiter auch gefragt haben wieder Kontakt zustande kommen und ich war schon höher auf seiner Hochzeit.

00:00:14: das stammt!

00:00:16: Es ist ein Fotograf und wenn man so schaut was er fotografiert hat ich frage mir die KI weil es immer ganz interessant ist wenn man in eine Sache rauskommt die man selber noch nicht kennt sondern kommt da Porträt von... und dann ging es los Makrow, Trump, Katy Perry, okay crazy.

00:00:33: Vladimir Putin Obama.

00:00:35: Und da weißt du schon was die Flughöhe ist?

00:00:37: Hannes Tötsch gehört dir am Mikrofon mit.

00:00:38: Daniel

00:00:39: Biskup!

00:00:40: Ich freu mich.

00:00:41: Ja ich mich auch vor allem dass wir uns immer wieder so in den letzten zehn Jahren mit Abständen sehen das es dann sehr spannend zu sehen was du machst.

00:00:48: Ich weiß

00:00:48: gar nicht ob du das noch erinnerst.

00:00:50: ich wollte bei dir meine erste Wohnung mieten.

00:00:53: Das

00:00:54: war so wilde Jugend, da hatte ich meine erste Freundin.

00:00:56: Ah!

00:00:57: Ich hatte genau ein Bismarck-Pferd.

00:00:58: Und dann

00:00:58: hat es so einen Archiv.

00:00:58: Ich

00:00:59: hatte den Archiv im Bismarckspferd, ja.

00:01:00: Ja und ich wollte da ein kleines Lübesnest

00:01:03: wäre möglich gewesen.

00:01:04: Ist statt da?

00:01:06: Und dann haben wir das angeguckt.

00:01:07: Crazy Also was führt uns zusammen?

00:01:10: schlussendlich Weltbild führt uns eigentlich zu sammeln muss man sagen.

00:01:14: aber die Geschichte startet ja viel viel abgefahrener weil wenn man das heute hört was du da fotografierst und in welcher Flughöhe du dein Leben unterwegs warst.

00:01:21: Ich beginnte ja mit einer Ausbildung zum Postboten.

00:01:24: Genau, dazu muss man sagen ich bin in Bonn aufgewachsen und war wie viele vielleicht für viele jungen muss man dazu sagen Mädchen sind da irgendwie zielstrebiger das sehe ich aber mein Wöchtern.

00:01:35: also ich war zumindest als Junge nicht so fleißig nicht so zielstrebig und bin lieber Fußball spielen gegangen was dann zur Folge hatte dass sich damals auf die Regelschule gegangen bin.

00:01:45: Das war die Hauptschule.

00:01:47: heute glaube ich Mittelschulen muss man nach der Nordenklasse die Schule verlassen und ich bin dann von der Schule zum Postdampeln bei einer Lehre gemacht.

00:01:57: Mhm,

00:01:58: aber dann ging es dann also... Schlussendlich landet die Geschichte am Schluss auf Publisher-Verleger-Zeitschriftenbereich.

00:02:07: Damals ja schon losgegangen in eine Gewerkschaftszeitung.

00:02:09: Genau,

00:02:10: weil ich bin mit fünfzehn in die Post hineingekommen und zwei Wochen später war mir klar Das ist nur voll rübergehend.

00:02:18: Ich mache diese Lehre und versuche, die drei Jahre so interessant wie möglich zu gestalten weil das Briefe austragen, das Brief verteilen, das ermüdet nach einer gewissen Zeit und ich habe dann für mich ein bisschen Abwechslung gesucht und habe nicht bei der Postgewerkschaft engagiert und dort eine Jugendzeitung verlegt.

00:02:35: In Anführungszeichen Verlegen heißt selber fotografieren, leer outen, acht Seiten kopieren unter zusammen packen und den zweihundert mit jährigen verteilen.

00:02:45: Das war also achtzeiten mal zweihundert.

00:02:47: ne?

00:02:47: Ja, achtzeitmal zweihundert aber es sind nur acht Inhaltszeiten das muss man ehrlicherweise sagen.

00:02:53: Aber

00:02:53: ich war auch alleine genau.

00:02:54: Also von daher war das mein Produkt und da bin ich halt auf das Verlegen- und Journalismus gekommen weil mich das interessiert hat.

00:03:02: und wenn man einen Bonn aufwächst wächst man ja zu der Zeit Ende der siebziger Anfang der achtzeiger Jahre mit Politik, mit Friedensdemos auf.

00:03:10: Das hat mich geprägt und so war mir dann klar ich werde diese Postlehre zu Ende bringen.

00:03:16: und weil ich nicht mehr zur Abendrealschule gehen wollte, hat mir jemand den Tipp gegeben vom Bayern-Kolleg Augsburg.

00:03:21: das ist eine wunderbare Schule die ist dieser Tage sechzig Jahre alt geworden.

00:03:25: Ich konnte leider nichts zu dieser Festveranstaltung hingehen aber am Bayernkollege Bin ich denn von Bonn hier nach Augsburg hingekommen.

00:03:31: Wegen

00:03:32: dem Bahnkollegen?

00:03:32: Wegen

00:03:32: den Bahnkullegen, also es hat mich wirklich... Jemand hat mir gesagt dort kannst du mit Hauptschulabschluss und einer fertigen Lehre sofort anfangen.

00:03:40: Das hat mich sofort auf den WK hergemacht und bin dann von heute auf morgen praktisch nach Augnsburg gezogen habe dann Abitur gemacht und dann studiert.

00:03:48: und ja, bin der Schule sehr dankbar.

00:03:52: Was hast du studiert?

00:03:53: Geschichtepolitik aber ich hatte Magisterarbeit nicht geschrieben.

00:03:57: Ja, ich finde das interessant weil wenn du so früh dann schon auch ... unternommen hast, dann geht's ja in den Podcast immer unternehmen statt unterlassen.

00:04:03: Dass du trotzdem dieses Abi noch haben wolltest?

00:04:05: Ja das... Also einmal wollte ich das Abi haben weil das so mein Selbstwertgefühl wahrscheinlich ein bisschen geschmeichelt hat und ich wollte auch studieren.

00:04:15: Fotografie und Journalismus war ja mein Hobby!

00:04:17: Ich habe das ja gemacht, weil mich das interessiert hat, weil sich das spannend fand.

00:04:22: Und dann hab' ich es nebenbei gemacht.

00:04:25: also die Uni war schon mein Hauptthema Und das finanzieren der Universität ging halt durch die Jobs.

00:04:34: Und dann kamen Weltbild quasi als einer der Jobs?

00:04:36: Genau,

00:04:38: zuerst die Augsburger Allgemeine und dann habe ich gestern in witziger Weise gesehen Eva Gruskinski war damals Vornhuntierin im Weltbildverlag und die musste ein Praktikum während ihres Vornunterjahrs bei der Augsburg Allgemeiner machen und die fragte mich ob ich nicht Lust hätte auch für andere Zeitungen zu arbeiten.

00:04:55: und dann sage ich ja klar... Und dann hat sie mir an Termin ausgemacht bei dem Chefredakteur eines Jugendmagazins und man muss sagen, ich war zu der Zeit in den Ferien.

00:05:03: Der Pressesprecher des Landesjugendorchesters Nordrhein-Westfalen.

00:05:07: Man macht sehr viel in seiner Jugend und ich habe also in den Fähren halt immer mit dem Orchester zusammengearbeitet.

00:05:13: Ich hatte natürlich nicht als Pressesprecher da angefangen sondern so mit sechzehn hab' ich da Instrumente geschleppt und dafür gesorgt dass die Musiker die Notenstände vor der Dase hatten.

00:05:25: Das sind ja dann weitere Fähigkeiten hinzugekommen und dann hat die Leitung dieses Orchester gesagt, oh komm, dann macht doch Pressearbeit für uns.

00:05:33: Und so ist das dann gekommen.

00:05:35: Dann hatte ich schon mein erstes Thema für das Jugendmagazin.

00:05:39: Ich habe den Vorgeschlagen eine Reportage über die Konzertmeisterin zu machen.

00:05:42: aber das Interessante war – ich wäre jetzt zufrieden damals – in den Jahr sixund achtzig bekam ich vor ein Bild bei der Augsburger Allgemeinen zwölf Mark und wie die Zeile dreißig fennig.

00:05:52: Der Chefredakteur damals fragte mich was wir es denn haben?

00:05:57: Schöne Reise nach Köln aus Bayern.

00:05:59: Ich habe keine Ahnung gesucht, soll mir was vorschlagen und dann sagte er mir Man kennt ja die Hunderade.

00:06:04: ich bis daher gewohnt war Es sind zweitausend Mark.

00:06:07: okay

00:06:08: Das ist ja unglaublich.

00:06:09: wie viele Zahlen muss ich schreiben?

00:06:10: dafür

00:06:11: Ja genau.

00:06:11: Und von daher nahm meine Karriere einen anderen Lauf weil durch das Geld dass sich da verdient hab auch sehr früh schon an eigenen Themen besetzt hab.

00:06:22: Ich habe da das Geld bekommen und dann hab ich schon sehr früh angefangen, Osteuropa zu fotografieren oder irgendwelche Themen die mich sonst interessiert haben.

00:06:30: Und es fängt ja schon eigentlich dabei der Post an?

00:06:32: Ja also dieses Erkenntnis, ich brauche irgendwie im Rot-und-Butter-Geschäft um dann das machen zu können was meine Leidenschaft ist.

00:06:37: Genau!

00:06:37: Das hat mir auch...ich war mal kürzlich beim WDR, da hat die Redakteurin gesagt, dass er doch gar nicht so doof gewesen.

00:06:43: diese Lehre weil ich hatte schon als fünfzehnjähriger Geld für Filme.

00:06:47: Das stimmt.

00:06:47: Also wenn ich habe keine Ahnung, vierhundert Mark verdient und ein Film hat damals fünf Mark gekürstet Und ich musste mir keine Gedanken machen, wenn ich für meinen Hobby in Anführungszeichen diese Demo zur fotografierenden Bonn drei Filme kaufen wollte.

00:07:00: Also so insofern ist das richtig weil ich durch dieses Lehrgeld bei der Post aber den Zugang zu Gewerkschaft hatte, zu Veranstaltungen und dann einfach meinem Hobby die Möglichkeit gegeben habe weiterzu entstehen.

00:07:15: Also es hat uns beim reinlaufen und beim Ratschen hier bevor man auf die Tastik gedrückt haben wir auch irgendwie geeint, weil er stellt sich ja genau die Frage, die meine Mutter auch immer fragt was verdienst du denn mit dem Podcast an Geld?

00:07:25: Na ja das ist erstmal eine Investition.

00:07:27: Und da fragen mich oft Leute also ich habe ganz oft in meinem Leben gemacht und ich merke jetzt gibt sie Agentur zwanzig Jahre holt mich das gefühlt ein.

00:07:35: Also jetzt kann es gar nicht mehr schieflaufen, ich kenne so viele Leute und das ist wie so ein Circle finde ich.

00:07:39: So jetzt kommt es von hinten an wie wenn man sich selber überrundet und erkennt einfach hunderttausend leute.

00:07:43: Das ist mit dem Podcast aufwärts, das ist irgendwie Folge weiß ich nicht irgendwas kurz vor fünfzig.

00:07:47: Und jetzt braucht man einfach nur noch Leute anrufen und sagen Mensch hast du mir nicht einen Daht da und dahin?

00:07:51: und wenn die von außen das sehe weil eine der größten Themen bei dir war ja jetzt die Fotografien auch vom Mauerfall von der Wende Und das war ja damals, natürlich hast du immer so... Also ich sehe es von außen, dass du immer ein Gespür für die besonderen Momente hattest.

00:08:05: Das waren ja wahnsinnige Investitionen!

00:08:06: Super Long-Term!

00:08:07: Wenn Sie Leute heute die Agenturen aufmachen, die wollen ganz schnell, ganz reich werden und sagen immer, es gibt alles nicht leute.

00:08:12: Es gibt nicht die schnelle Geld, schnell reichwerden.

00:08:14: Also wenn man jetzt diese Zeit in den Neunundachtzig sieht, wie gesagt, ich habe Geschichte studiert und wir haben eine neueste Geschichte studierte und passiert nun mal in Osteuropa kein Stein bleibt mehr auf dem anderen.

00:08:25: Gorbatschow verändert Den gesamten Kontinent.

00:08:29: Hast du auch fotografiert?

00:08:31: Ich war in Moskau, habe Perestroika und Glasnost fotografiert... ...und dann fällt die Mauer!

00:08:35: Und ich war schon vorher im Ungarn bei den Flüchtlingen... ...dann waren mir klar es gibt keinen anderen... Weg, also ich muss immer da sein.

00:08:42: Ich saß hier in Augsburg an der Uni und dann kam die Nachricht bin dann sofort hingefahren und habe erst mal Geld in die Hand genommen was sich glücklicherweise durch irgendwelche andere Jobs verdient hatte.

00:08:51: aber es spielt für mich keine Rolle das sofort zu monetärisieren.

00:08:54: Ich wollte einfach dabei sein weil diesen Augenblick dieser deutschen Geschichte zu erleben das stand an vorderster Linie.

00:09:01: Also es war nicht das Geldverdien.

00:09:02: Das war es nicht sondern einfach dabei zu sein diesen Moment zu erlebten uns seine eigenen Bilder zu machen.

00:09:08: Natürlich haben denn Leute gesagt, warum fährst du dahin?

00:09:10: Da sind doch schon andere Fotografen die aus Berlin und so weiter.

00:09:13: Aber das hat mich nicht aufgehalten.

00:09:15: es hat mich nie aufgehalten dass Argument das es schon ein Bild gibt das in anderer da ist Das war damals überhaupt kein Argument.

00:09:23: Das

00:09:23: muss man auch ehrlicherweise dazu sagen.

00:09:25: also jetzt wenn einen auffällt habe ich mir heute gedacht ihr habt mittags noch einen Termin bin dann nochmal losgefahren und hab mir gedacht ey Also ich meine, es gibt ja hunderttausende Fotografen.

00:09:33: Ich mein spätestens seit digital ist ja gefühlt jeder dritte ist ein Fotograf und der Begriff ist kaputt.

00:09:39: Und am Schluss gibt's wahrscheinlich auch ohne das Vermessen zu sagen aber es gibt noch tausende von Leuten die vielleicht bessere Fotos machen

00:09:45: bestimmt.

00:09:48: Aber was würdest du sagen?

00:09:50: Ist da dein Geheimnis?

00:09:51: weil also ich... Da gibts ja auch diese Geschichte wo du aus dem Taxi raus springst und dann steht der Udo an der Mauer und irgendwie dann hast du den gekriegt.

00:10:00: Man muss sagen, jetzt diese Ude-Geschichte war wirklich so.

00:10:02: Ich stand an der Mauer und er sprang aus dem Taxi und ich stand da und ich bin zu ihm hin und fragte Udo... ...ich würde gerne ein Porträt von dir an der Mauern machen.

00:10:11: Der kannte mich nicht, der kam gerade aus dem taxi und du sagst ja, machen wir!

00:10:15: Aber ich glaube das ist jetzt schon die Magie.

00:10:16: Du kannst es unglaublich mit Menschen einfach.

00:10:18: Ich habe das Glück dass ich mit Menschen umgehen kann, dass sie mir vertrauen auch innerhalb kürzester Zeit.

00:10:27: Das kann man ja wenn man diese Bilder sieht Lesen und ich glaube es ist wirklich so.

00:10:32: Aber warum das so ist, dass kann ich dir nicht sagen?

00:10:34: Da müsste man die Leute befragen, die sich dann den Augenblick fotografieren lassen oder die mir ihre Zeit schenken oder auch ihre Aufmerksamkeit oder auch... ...mehr Seiten zeigen sie vielleicht anderen Nichts zeigen.

00:10:45: also das ist... ...wirklich großes Glück.

00:10:48: das weiß ich sehr zu schätzen, dass das so isst und das ist ja jetzt schon seit mehreren Jahrzehnten so.

00:10:52: Ich glaub das könnten die dir auch nicht sagen Das ist irgendein so ein urdinges Kammer oder kamer nicht da ist was Da ist was.

00:11:01: Ich hatte im Moment hier im Schätzlerparlin Augsburg eine Ausstellung zum Thema Künstler und Künstlerin, der Laudator der Professor Smerling von der Stiftung Kunst und Kultur, den ich schon seit zwanzig Jahren kenne sagte.

00:11:13: Ich glaube er glaubt das hat etwas mit meinem Lächeln zu tun.

00:11:17: Das kann sein dass das sicherlich nicht abweisend ist und dass es vielleicht manche Leute öffnet aber das ist mir geschenkt dass das so ist, aber anscheinend wirkt es so.

00:11:32: Jetzt kommt er der Udo raus und sagt ja komm doch mit!

00:11:35: Ja komm mit ihr genau.

00:11:36: dann war der zweite Teil.

00:11:37: ich mache das vor Dreh und dann wusste schon was passieren wird.

00:11:40: damals gab's hier keine Handys aber es gab Praktika Kameras und DDR Ausweise und keine vier.

00:11:46: fünf Minuten später kamen DDR-Bürger und wollten dann Autogramme in die Ausweise.

00:11:50: Und dann frage ich Udo stört dich das wenn ich mit dir einfach mit laufe?

00:11:54: Ein bisschen traurbar bin Ich störe dich nicht, ich bin einfach dabei.

00:11:59: Komm mit!

00:12:00: Und da bin ich so eine halbe Stunde...

00:12:01: Wie groß war der damals schon?

00:12:03: Der

00:12:03: war neun achtzig.

00:12:04: War schon ne Größe.

00:12:05: Also es gab ja mal auf und ab und er war jeder kann sagen ist da also genau.

00:12:13: Und dann bin ich eine halbe Stunde mit ihm mit und habe alles mögliche fotografiert, also die besagten Fotos.

00:12:17: Er wird mit anderen der Praktika fotografiert.

00:12:19: Da gibt es Autogramm in Ausweise... ...und dann war's ja damals so.

00:12:23: am Potsdamer Platz hat man ja so schnell einen provisorischen Grenzübergang gemacht.

00:12:27: Wir gehen dann in den ehemaligen Todesstreifen rein.

00:12:30: da konnte man durchlaufen jetzt weil da der Grenzübergang war.

00:12:34: In der Mitte dieses Todes Streifen hielt ein Trabi an und sagt hey du bist doch Udo!

00:12:40: Ja Komm, steig ein.

00:12:41: Ich fahre dich in den Westen und dann stiege ich in den Trabi und fuhr

00:12:44: weg.".

00:12:44: Und das war dann das Ende meiner Geschichte.

00:12:46: aber auch das Bild habe ich gemacht wie er in die Trabis einsteigt und mit einem weltfremden Ost-Berliner nach Westberlin fährt.

00:12:54: Aber es sind einfach Sachen die erlebt man wenn man da ist, man hat Glück und dann muss man um Helmut Kohl zitieren den Mantel der Geschichte greifen in dem Fall Udo Lindenberg und seine Bilder machen.

00:13:08: Jetzt hast du den nächsten großen Namen gedroppt, also da wurde er schon zwischendurch, hat man immer gesagt es ist ja schon fast der Zeesohn vom Helmut Kohl.

00:13:15: Ihr hattet eine unglaubliche Verbindung?

00:13:17: Ich hatte das Glück Helmut Kohl schon während der Mauertage zu fotografieren aber damals kannten wir uns noch nicht persönlich, aber es gibt viele Bilder aus der Zeit wo ich direkt am Schöneberger Rathaus vor dem Stand am zehnten November die Rede gehalten hat und so ausgefiffen worden während des Wahlkampfes in Ostdeutschland, in Erfurt oder am dritten Oktober.

00:13:42: Aber kennengelernt habe ich ihn letztlich sehr gut und so dass wir dann sehr viele Jahre durch die Welt geflogen sind.

00:13:48: oder ich durfte mit fliegen durch Kai Diegmann.

00:13:50: Kai Dieggmann war an Prinzip mein Türöffner.

00:13:53: und zu der Geschichte da muss man ein bisschen ausholen.

00:13:56: Ich hab ja zehn Jahre in Osteuropa alles fotografiert was passiert ist nicht nur den Umbruch in der DDR sondern auch in der CSSR Russland den Krieg in Jugoslawien nicht endete, aber nahm seinen vorläufigen Höhepunkt in Kosovo.

00:14:14: Wie praktisch die Kosovanen vor den Serben geflogen sind.

00:14:17: und ich bin da hingeflohen habe das fotografiert.

00:14:19: Man musste sagen damals war die Welt noch ganz anders!

00:14:22: Ich bin eine Woche unterwegs gewesen mit einem Sackfaller-Filme.

00:14:25: Habt ihr belichtet?

00:14:26: Bin zurückgefahren?

00:14:27: Hat meiner Laborantin die Filme gegeben?

00:14:29: Die hat sie entwickelt und ich hab dann von den Kontakten vielleicht ungefähr dreißig Bilder rausgesucht.

00:14:35: Die hat sie sechsmal vergrößert und ich habe diese Bilder damals, das ist noch nicht so lange her an Redaktionen geschickt blind also die Tats an Zeitangeboten.

00:14:46: es waren blind Angebote.

00:14:49: man bekam kleines Archivgeld die haben vielleicht man hat dreißig Bilder geschickt und die haben zehn archiviert bekamen fünfzig mark oder was auch immer Und hat gehofft dass sich die bilder drucken.

00:15:00: bei dieser reise hat sich das sehr gelohnt.

00:15:03: Viele Zeitungen, die ich dann bedient hat, haben die auf der Titelseite gedruckt.

00:15:07: Wir haben ganze Seite drei Reportagen gemacht, also die gesamte Seite drei nur mit Fotos und das war zum Beispiel ein Tattoo.

00:15:14: und Kai Dieckmann war damals Chef der Welt am Sonntag und er sah diese Bilder Und die hatte ich aber nicht im Verteiler weil ich mir Axel Springer die Welt am sonntag nicht als Kunden vorstellen konnte bei meiner Art der Fotografie.

00:15:26: Aber er ließ sofort anrufen und sagte seiner Fotoschefin, er würde gerne meine Bilder nachdrucken.

00:15:35: Dann kam der Kurier und die druckten sie tatsächlich auch sehr groß in der Welt am Sonntag.

00:15:38: und zwei Wochen später bekam ich einen Anruf von einem anderen Magazin.

00:15:42: das gibt es heute noch Medienmagazin Das ist ein Fachmagazine wo Journalisten vorgestellt werden da gibt zu Interviews Und die damalige Chefredakteur sagte zu mir Sie kennt mich nicht aber Karl-Dickmann, der war damals drei Jahre alt.

00:15:54: Der ist der jüngste Chefredakteur in Deutschland.

00:15:57: Er ist jetzt ein Jahrchef dort und sie machen ein Interview und er hätte ihr gesagt... ...er würde das Interview noch viel lieber machen wenn ich ihn fotografiere.

00:16:06: Das sage ich okay.

00:16:07: also wenn Sie mir nur noch einen Zahlen und mich dahin schicken dann mach' ich das!

00:16:11: Dann komme ich nach Hamburg und fotografieren.

00:16:13: Da bin ich zu ihm und wir saßen uns zum ersten Mal.

00:16:16: Ja der war ein Fan.

00:16:17: Er schätzte meine Fotos.

00:16:19: Die kannten uns ja so nicht.

00:16:22: Und dann habe ich erst mal eine Stunde lang über Fotografie gesprochen.

00:16:24: Wir sind ja gleich alt, ich bin anderthalb Jahre älter und er hat auch ein Femel für Fotografien.

00:16:29: und wir sprachen dann über Barbara Klamm, über Jupp Darchinger Robert Lebeck, über die Fotografen dieser Zeit, die damals wichtig waren und wie meine Einschätzung ist.

00:16:38: Naja, und dann hab' ich ihn fotografiert und zwei Wochen später kamen Anruf.

00:16:41: der selben Fotoschefin sagte Ja, Herr Diegmann haben sie angerufen.

00:16:47: Ich solle... Er will mich sofort einstellen!

00:16:52: Dann

00:16:53: habe ich gesagt, dass er hat mich aber ich möchte nicht angestellt sein und dann hab ihm das erklärt.

00:16:58: Warum?

00:16:59: Ja ja

00:16:59: man muss sagen Ich hatte das Glück.

00:17:02: also da muss man wieder weiter ausholen.

00:17:05: Um Nineteinundneunzig war der Putsch in Moskau.

00:17:07: für mich war der putsch von Moskauer weil die schon vor in Russland war Und ich habe Silvester Neunzig Einenneunzig in der Sowjetunion verbracht weil ich wusste Da habe ich Neunzeint neunzig ein Interview gegeben.

00:17:16: Ich hatte eine erste Ausstellung Der Weg zur Einheit Die Bilder vom Sommer neunundachtzig bis zum dritten Oktober sind, im November neunzig hier in der Sparkasse ausgestellt worden und da musste ich der Augsburger Allgemeinen mit siebenundzwanzig Jahren dazu ein Interview geben.

00:17:30: Und dann habe ich mich sehr weit aus dem Fenster gehängt und hab gesagt wissen Sie was?

00:17:34: Auf die Frage Was sind denn meine nächsten Pläne?

00:17:36: Da habe ich gesagt ja Ich werde jetzt nach Russland fahren oder in damaliges Wette.

00:17:39: nun weil ich glaube Die wird es auch nicht mehr lange geben.

00:17:44: Prediction!

00:17:46: Aber gut dabei Es gab die ersten Wahlen jältschen, das speuchelte alles.

00:17:51: Natürlich der Zeitpunkt wann die Sowjetunion untergeht war mir nicht klar aber ich wollte auch dabei sein.

00:17:57: deswegen bin ich schon in die sowjetunion hab da silvester vorwacht und so weiter Und wieder putzt.

00:18:02: dann im august statt fand saß sich ein bond bei meinen ältern auf der terrasse und hör die nachrichten sag tut mir leid ich muss sofort ins auto Ich muss mein pass holen in augsburg und am moskau fliegen.

00:18:15: gesagt getan Augsburg hat mir einen Pass geholt, den ich dummerweise nicht dabei hatte.

00:18:20: Aber was auch vielleicht ein Lück war, weil sonst wäre ich ins Konsulat nach Bonn gegangen.

00:18:24: So musste ich ins Konsulate nach München.

00:18:26: Hat aber keine Einladung.

00:18:28: Weißt du man braucht ja für ein Visum irgendeine Einladungen und so weiter?

00:18:32: Und ich bin da mit dem Pass dahin zu einem Konsularbeamten und sagt Ich möchte morgen nach Moskau fliegen!

00:18:37: Dann schaut er mich an und sagt Du ist die EinladUNG!

00:18:40: Ich hab' keine Einlade... ...und sie wollen nach Moska fliegen.

00:18:42: Ja ja, ich will nach Moscafliegen.

00:18:44: Ich bin Fotografie, will das dokumentieren.

00:18:48: Ich gebt einen Pass und hat mir ein Stäbchen reingedrückt.

00:18:51: Und so bin ich ohne Einladung nach Moskow.

00:18:53: Das

00:18:53: war wieder das Lachen vielleicht?

00:18:55: Wahrscheinlich ja!

00:18:56: Und hatte dann das Glück, das zu fotografieren... ...und hab' dann auch Gerhard Huge kennengelernt.

00:19:01: Gerhard-Huge war damals ein bekannter Journalist.. ..und wenn man als freier Fotograf arbeitet, dann hat man den Blick offen für unterschiedliche Sachen….

00:19:07: …für die Menschen bei den Demos, für Jelzin und auch Gerard Huge – und wenn ich den schon mal, der war ja bekannt in Deutschland gesagt Ich würde ihm gerne vor dem Barrikaden fotografieren oder vom Panzer oder was auch immer.

00:19:18: Und das habe ich dann gemacht und diese Fotos sollten zwei Jahre später eine große Rolle spielen, weil jetzt kommt.

00:19:25: warum bin ich dieser Versuchung nicht erlegen angestellt zu sein?

00:19:33: Habe ich die deutsche BA kennengelernt.

00:19:35: Das war eine Fluggesellschaft.

00:19:36: Man muss dazu sagen es geht jetzt ein bisschen weiter aber das gehört dazu.

00:19:40: bis zur Wiedervereinigung sind drei Fluggesellschaften nach Berlin geflogen, das war British Airways, Panament auf Franz.

00:19:46: Nur Britisch Airways behielt die Flugrechte.

00:19:49: Die anderen gaben sie zurück und Britische Airways suchte sich einen deutschen Partner um der Lufthansa Konkurrenz zu machen.

00:19:55: Und den fanden Sie in einem Unternehmer vom Bodensee und zugründeten sie die deutsche BA.

00:20:01: Jetzt kommt Michael Kiesling, dein Nachbar hier im Spiel.

00:20:04: Der machte für den Herkart-Verlag des Bordmagazins der Deutschen BA und die erste Ferndestination war Moskau Der Michael Kies den kannte mich damals von der Augsburger Allgemeinen, wusste dass ich beim Putsch war und wusste das ich Gertrug gefotografiert habe.

00:20:20: Und fragte mich ob er diese Fotos haben kann.

00:20:23: Solcher gerne.

00:20:25: Da hab' ich ihm die Fotos und nach Wochen später kamen der zweite Anruf ob ich nicht nochmal dahin fliegen könne weil er habe keine Visum.

00:20:34: Also bin ich dahin geflogen habe nicht Putin, sondern Gertruge noch mal fotografiert jetzt so ein bisschen touristischer vor der Basileskathedrale auf dem Markt und so weiter.

00:20:45: So dass man diese Fotos vom Putsch und die aktuellen Fotos mischen konnte.

00:20:49: Und so lernte ich die Fluggesellschaft kennen.

00:20:51: und dann um die Geschichte kurz zu machen irgendwann bei den Chef und er fragte mich nicht Fragte mich ob ich da Lust hätte für die Flug-Gesellschaft zu fotografieren.

00:21:01: Ich bekomme tausend fünfhundert Mark im Monat plus Das unwiderstehliche Angebot.

00:21:08: Ich kann jede Maschine nutzen, die ich will und dann habe ich gedacht super!

00:21:13: Ich kann nach Moskow fliegen, ich kann da hinfliegen...ich mache das.

00:21:16: Und der Deal war, ich mach ab und zu ein paar Fotos für den Flugplan und für Kalender und kann dann meine Dinge machen.

00:21:23: Jackpot?

00:21:23: Das war der jackpot und er hat mich eine feste Einstellung gar nicht mehr so interessiert weil Diese Freiheit zu entscheiden, was man machen wollte.

00:21:30: Hat

00:21:31: dich ja abgehalten?

00:21:31: Das hat mich abgehalten und das war im Nachhinein toll die richtige Entscheidung.

00:21:37: Bist du ein Bauchentscheider?

00:21:39: Ich bin ein Baucheinscheider und aus dem Moment heraus entscheide ich Sachen.

00:21:43: wenn ich glaube dass das funktioniert ist es für mich immer wichtig dass ich Interesse haben muss an der bestimmten Geschichte.

00:21:51: Aber ich glaube, das ist es.

00:21:54: Wenn man jetzt ein Kopfentscheider wäre dann würde man ja nicht Dinge machen die jetzt gerade nicht logisch sind.

00:21:59: also wenn ich jetzt viele Leute sagen, wenn ich da die Zeit reinstecke was kommt dann raus dabei?

00:22:04: Man könnte natürlich sagen von einem großen Verlag für die wichtigste Sonntagszeitung eingestellt zu sein und das ist jetzt mal toll aber ich habe zweimal überlegt.

00:22:17: Das heißt ich muss das machen Vorschlagen also die fliegt macht das und macht dass und ich bin ja nicht überall gleich gut.

00:22:26: Ja, also das ist auch ich habe das ein bisschen gesehen bei fest angestellten Fotografen Die saßen da haben auf irgendeinen anruf gewartet mach das aber Ich hab immer selber entschieden was ich machen wollte Und das ist ja der große unterschied.

00:22:40: Also ich habe immer in anführends dahin meine team selber korrektiert.

00:22:43: Ich habe gesagt okay?

00:22:43: Ich will nach moskau ich will nach frag ich will Sonst wohin und habt das dann realisiert Und habe dann natürlich auch Redaktion angerufen und gesagt, ich möchte das machen.

00:22:52: Könnte euch vorstellen so eine Geschichte zu haben?

00:22:54: Und dann konnten die ja dann ein sagen aber Ich war derjenige, der praktisch den Ball ins Feld geworfen hat.

00:23:01: Also es ist auch meine Horrorvorstellung angestellt zu sein.

00:23:04: und dann sagt mir jemand, ich muss jeden Tag um acht Uhr anfangen.

00:23:06: Genau

00:23:06: und es gibt auch so Sachen.

00:23:09: Das ist Gott sei Dank nicht mehr so.

00:23:10: Aber die Zeit der großen Artdirektoren war so neunziger Jahre, auch die Nullerjahre.

00:23:16: Die wollten dir sagen was du fotografieren sollst, wie du fotografierst.

00:23:19: Hey also da bin ich der falsche.

00:23:22: Da hab ich dich total der falsch und die wollten das schon aufmalen.

00:23:24: Das muss man so machen.

00:23:25: Dann sag ich hey dann mach's selber!

00:23:28: Also ich bin ja nicht...

00:23:29: Die wären heute gut unterwegs mit der KI, die könnten einfach runterkommen?

00:23:31: Ja genau, die können das werden.

00:23:32: Also da war ich der Falsche.

00:23:33: Ich bin nicht der Fotograf des Artdirektors gewesen.

00:23:37: Ich war immer der Fotograff des Chefredakteurs weil der im Prinzip das muss ich sagen.. Bei mir gesehen hat die Kommunikation.

00:23:44: Das ist letztlich ganz entscheidend, wer lässt sich von wem fotografieren wenn du jemand auf der Straße ansprichst?

00:23:52: Einfach aus dem Alltag raus!

00:23:53: Ich würde dich gerne fotografieren.

00:23:56: da habe ich eine Quote von neun sagen ja und einer nein.

00:24:02: das ist glaube ich die Fähigkeit oder mit Menschen die man nicht kennt egal ob Präsident der Straßenarbeiter auf der gleichen Art und Weise umzugehen, sodass die sich gut fühlen.

00:24:13: Und dass man ein vernünftiges Ergebnis bekommt.

00:24:16: Das hat sehr viel mit Kommunikation zu

00:24:17: tun.

00:24:19: Also ich stelle mir das auch immer wild vor weil man ist ja oft in einer Konkurrenzsituation.

00:24:22: oder also es sind viele Fotografen da?

00:24:24: Ja wobei bei mir ist es nicht so.

00:24:27: natürlich beim Putsch oder vor der Mauer da sind schon viele aber man macht ja sein eigenes Bild was ich nie gemacht habe bis auf wichtige Ereignisse.

00:24:35: Ich bin nicht bei Pressekonferenz.

00:24:40: Das ist nicht mein Ding, weil das Bild ist tot.

00:24:42: Also das habe ich nicht gemacht.

00:24:45: Ich habe meinen eigenen Zugang gesucht um es so umzusetzen.

00:24:49: Aber wie kommt man jetzt?

00:24:49: Da gibt's dieses Eishockey-Bild von Putin und von dir.

00:24:52: Wie kommt man in so einem Bild?

00:24:53: Das kommt da noch einmal.

00:24:54: Kai Dieckmann war... Ja genau, muss dazu sagen.

00:24:59: Also

00:24:59: da hakt mal

00:25:02: ein.

00:25:03: Es fragte mich, möchte es so angestellt sein?

00:25:05: Und die sagte nee aber wir können frei zusammenarbeiten.

00:25:08: Und dann hat er im Prinzip aus meinem Ticketblock den ich hatte wo nur mein Name draufstand und ich konnte damit jedes Flugzeug nutzen.

00:25:16: Hat der mir das muss man wirklich sagen die Weltkarte gezogen.

00:25:21: Die Weltkart vom Axel Springerverlag.

00:25:24: Dann war's wirklich so heute Washington morgen Moscow übermorgen Tel Aviv oder was auch immer.

00:25:30: Weil mit ihm bin ich durch die Welt geflogen und das Buch, dass er geschrieben hat.

00:25:34: Ich war Bild.

00:25:35: Hat auch zu achtzig Prozent was mit mir zu tun weil ich bei achtzig prozent der Geschichten, die da erzählt werden dabei waren.

00:25:42: Er hat mir die Türen geöffnet und dann bin ich undenkt und ja unwahrscheinlich dankbar, dass diese Möglichkeit entstand, weil er hatte diese Möglichkeit durch diese Marke.

00:25:51: Also jetzt muss man noch dazusagen, Kai Dietmann war dann Chefredakteur der Bildzeit?

00:25:54: War

00:25:54: dann eine Chefredaktör der Bild Zeitung natürlich... Dann muss sagen, dass heute verändert sich das alles ein bisschen.

00:25:59: Aber sag ich mal bis zwei siebzehn, zwei achtzehn und zwei neunzehnt gab es alle Möglichkeiten dieser Welt Und ich konnte davon partizipieren.

00:26:09: Und da das ist eine Freundschaft entstanden?

00:26:10: Ja,

00:26:11: es ist eine Freundschaft entstand

00:26:12: Wenn man immer hundert Stunden im Flieger setzt irgendwann

00:26:14: Ja, man muss sagen Er hat ja siebzen Jahre haben wir zusammengearbeitet Wir haben das mal so ein bisschen zusammengerechnet.

00:26:23: Das war Wenn man diese Zeit zusammenrechnet in den siebzehn Jahren, war das fast anderthalb Jahre die wir unterwegs waren.

00:26:30: Wir waren in Griechenland, wir waren in Russland sonst wo auf der Welt beim Papier... Ja immer Erlebnisse,

00:26:35: die schweißen ja anders zusammen wie wenn man im Büro sitzt ne?

00:26:37: Ja

00:26:37: weil es waren immer spannende Momente.

00:26:39: jetzt Künstler.

00:26:40: ich habe bei dieser Ausstellung, da war auch bei einigen Künstlern dabei, wir wahren bei Kifa New York und bei Kabakoff in Message Showsitz

00:26:48: usw.,

00:26:49: also das waren schon spannende Sachen Und ich habe das Glück gehabt, dass er mir so lange vertraut hat.

00:26:53: Das ist auch ein großes Geschenk, dass über so lange Zeit fast anderthalb Jahrzehnte jemand auf einen zählt und dann entstehen auch bestimmte Sachen.

00:27:02: Das muss man sagen weil... Ich hätte Trumps so nicht getroffen, auch Putin!

00:27:06: Er hat die Türen aufgemacht und ich hab' dann diese Möglichkeit genutzt das zu tun.

00:27:12: Wann hast du Trump gesoffen?

00:27:13: Es war zwei siebzehn.

00:27:16: Wie muss man sich sowas vorstellen?

00:27:17: also Trump Wahrscheinlich anders wie bei Putin, aber das muss ja wild sein.

00:27:21: Wenn man Putin da fotografiert, dann muss er abgeschirmt sein, sondern das Gleiche, oder?

00:27:24: Ja, wobei das stimmt nicht ganz!

00:27:25: Also wir haben Putin kann und ich viermal getroffen.

00:27:30: Das erste Mal zweitausend.

00:27:31: Das ist mal tausend im Juni... Da ist er gerade Präsident.

00:27:35: also er ist ja von Jälzchen anannt worden.

00:27:37: Aber dann gab es die ersten Wahlen und da ist er gewählt worden Und da trafen wir den jungen Putin mit siebenundvierzig Jahren.

00:27:43: Wir sind nach Moskau geflogen in den Kreml Und dann trifft man sich da am Spassgeturm heißt es, da müssen sie ihren Auswas sagen.

00:27:50: Dann kommen dann irgendwelche Offiziere checken das.

00:27:53: Dann kommt jemand führt einen durch diesen Turmen durch und dann läuft mein erst mal zehn fünfzehn Minuten durch den Kreml.

00:27:59: rauf und runter erster Stock zweiter Stock kleine Aufzüge große auf Züge und irgendwann steht man vor der Tür Da geht man rein und das erste was ich gesehen habe war völlig unerwartet.

00:28:10: Es war Sommer Juni eine dieser Gistin Mitte zwanzig bauchfrei ziemlich cool, hätte man nicht im Vorzimmer des Präsidenten erwartet.

00:28:20: Und überhaupt waren da sehr viele junge Leute zu der Zeit.

00:28:23: Man muss ja sagen Kutin war ja auch jung.

00:28:25: Siebenundvierzig für einen Präsidenten relativ jung und damals hat er noch nicht die Angewohnheit gehabt dass er das man wartet.

00:28:32: heute ist es so wird ihr oft erzählt dass sie eine Stunde später kommt oder zwei Stunden später kommt.

00:28:37: aber damals ging das relativ zeitnah jetzt

00:28:39: ein bisschen hipstermäßig fast so.

00:28:41: Das war ein bisschen Hipstermäßig.

00:28:43: genau.

00:28:43: der ist auch vorher geschminkt worden.

00:28:45: Deswegen war die da.

00:28:47: Und wir haben also nicht lange gewartet, dann kommen wir da rein.

00:28:50: und das Interessante ist er spricht der Perfekt Deutsch.

00:28:53: Ja,

00:28:54: das ist völlig wie ein Schlaganfall.

00:28:56: Genau,

00:28:56: also Perfek Deutsch und es spricht sehr leise.

00:29:00: Es spricht wirklich sehr leiser und so die ersten zehn Minuten redet er über Helmut Kohl, wie toll er Helmut kohl findet und wenn er nach Deutschland kommt, denn will er Helmut Kohl besuchen usw.. Und dann hat er sich sehr viel Zeit genommen und wir haben das Interview geführt Kai.

00:29:17: Danach habe ich meine Fotos gemacht und da war es auch völlig unkompliziert, ich habe ihm gesagt... Ich würde gerne das und dass machen.

00:29:25: Dann habe ich auf einem Foto sieht man so eine rote Telefone, die wirklich weiß ist.

00:29:31: Das wollte ich im Vordergrund haben aber stand ne Pflanze da.

00:29:33: So eine Pflanzen wie bei dir in der Ecke.

00:29:35: Die stand also am Tisch und Herr Präsident könnte ich die Pflanzer wegräumen?

00:29:39: Es hat noch nie jemand gemacht, aber wenn Sie meinen, Sie müssen das machen.

00:29:43: Dann machen sie das und dann habe ich die Pflanze weggeräumt und bin dann seitlich zum Tisch und der schaut rüber.

00:29:48: Und das Interessante war dass er wirklich jede Idee dich hatte umgesetzt hat.

00:29:54: Uneitel auch?

00:29:55: Sehr uneitel muss man sagen!

00:29:58: Das eint ihn mit Angela Merkel, die Perfektusse spricht, ist auch nicht so eilte... ...und natürlich hat er sich verändert.

00:30:05: also der Putin von zweitausend, der wär ja frisch im Amt Der hat ja noch geglaubt, dass das, was Gorbatschow vor zehn Jahren, also in den Neunzehnten, proklamiert hat zu das gemeinsame europäische Haus zu gründen.

00:30:23: Das hatte er auch geglaubт.

00:30:25: Aber am Ende hat es nicht stattgefunden aus unterschiedlichen Gründen.

00:30:28: Da würde man jetzt einen eigenen Postkast brauchen dafür.

00:30:31: Deswegen war der relativ smooth.

00:30:34: Natürlich hat er sich dann verändert und wir haben dann in den Jahren bis achtzehn an anderen tut ihn erlebt, der dann immer aggressiver wurde weil er gesehen hat.

00:30:43: Ich kann nicht richtig mitspielen um das jetzt mal für kurz zu sagen, aber das ist wirklich ein eigenes Thema.

00:30:49: Und so habe ich mir ihn regelmäßig getroffen und dann zwei sechzehnt in Zorschi zum Beispiel Das dritte interview dass das Kai Mit ihm geführt hat wo ich dabei war.

00:31:00: da war dann richtig aggressiv.

00:31:02: die Stimme war lauter.

00:31:04: Wir mussten zwei Stunden warten und da ist dann zum Schluss das Eishockerfoto entstanden, weil das Interessante ist bei ihm.

00:31:11: Dann war das Interview zu Ende.

00:31:12: Da nimmt sich alle Zeit der Welt.

00:31:13: Das hat zwei drei Stunden gedauert.

00:31:15: Und dann fragte ob wir noch Lust haben Eishocke zu spielen?

00:31:20: Es sei alles da in jeder Größe.

00:31:21: Wir können praktisch sofort mit aufs Eis.

00:31:24: Dann haben wir gesagt, oh, wir können nicht Eishocken spielen.

00:31:27: Wir könnten auch nicht Schlittverschuh fahren aber würden gerne zuschauen.

00:31:32: Nee,

00:31:34: in Sochi.

00:31:35: In Sochi ist

00:31:37: Gasfunk-Schade.

00:31:40: Und da standen seine Freunde unter anderem auch Peskov der heutige Presselsprecher, der damals schon Presselsprechern war und die Sintan haben Eissmann gespielt und dann... ...ist er darum gefahren.

00:31:51: und da bin ich zu Peskoff und habe gesagt ob er seinen Chef mal herholen kann zur Bande damit ich einmal mit dem Trikot fotografieren kann.

00:31:59: Ja das hat er gemacht, er ist so Putin geschlittert und hat ihn dann mitgebracht und so sind die Fotos entstanden völlig unkompliziert.

00:32:05: Aber denken wir da nicht in so... Also ich kann mir davor stehen, dass du dann Kai Dieckmann anschaust und man schaut sich so an und denkt sich so crazy was das Leben mit uns macht?

00:32:13: Ja!

00:32:14: Man muss natürlich sagen es haben wir oft gesagt, dass wir das Glück hatten all diese Möglichkeiten zu haben.

00:32:21: ja also dass man diese Leute trifft die Zeitgeschichte schreiben die gerade in aller Munde sind also auch bei Trump oder beim Papst oder bei Putin.

00:32:30: Das ist schon ein großes Geschenk Dass man da einfach hinter die Kulissen schauen kann.

00:32:34: Wir waren im Elysee, wir waren in Downing Street überall auf dieser Welt wo man so gerne hinkommt und ich sage immer das ist wie eine bezahlte Studiosusreise.

00:32:45: Ja viel krasser noch!

00:32:47: Im Weißen Haus hast du

00:32:48: auch?

00:32:48: Im Weisenhaus, mehrmals mit unterschiedlichen Leuten... Das ist ein großes

00:32:53: Glück.

00:32:53: Du bockst ja mal den weißen Haus.

00:32:54: Ja

00:32:54: es ist viel kleiner als man sich das vorstellt.

00:32:56: Es ist ziemlich puppenstubenmäßig.

00:33:00: Ja,

00:33:00: das ist doch verrückt.

00:33:02: Hier kennen immer wieder ich habe so eine Faszination für Veranstaltungsstätten.

00:33:05: Ich weiß nicht warum.

00:33:06: wir waren ja vor ein paar Jahren hier mit der Agentur bei Weihnachtsfeier Moulin Rouge in Paris gehabt und es ist für mich so das Maximum also so einen geschichtsträchtigter Ort wo ein paar hundert Jahre drin sind wo aber Veranstaltung stattfindet also wo sehr viel Energie jeden Tag ein- und ausgeht für die Leute kommen viele Leute gehen aber es ist so ein System was so perfekt funktioniert.

00:33:22: Also Oval Office um Vorstellbar!

00:33:26: Ich hab morgen den neuen Ulm... eine Ausstellungseröffnung mit Bildern aus den letzten vierzig Jahren, da zeige ich zum ersten Mal auch ein Bild.

00:33:35: Angela Merkel trifft Obama am Weißen Haus und der Unterschied zu heute ist man sieht nur die beiden es sitzt keine auf dem Sofa...

00:33:43: Die sie vollgestopft werden?

00:33:44: Ja genau!

00:33:45: Man sieht die alleine.

00:33:46: das hat sich schon verändert.

00:33:48: Wie ist der Vibe mit Obama?

00:33:50: Obama ist jemand das eint ein bisschen mit Macron vermittelt einen.

00:33:57: so Die wichtigste Person ist es gibt keine, sag ich mal das von oben herab sondern dieses freundschaftliche offene.

00:34:08: Dieses nette dass das schon hat.

00:34:11: aber auch Trump muss man sagen.

00:34:12: Trump hatte das auch bei dem Termin weil ich glaube sonst wird man nicht gewählt.

00:34:17: also das ist glaube ich der wirkliche Eindruck weil dann wird nicht als step gewählt.

00:34:22: Also für seine Zielgruppe muss man schon offen sein.

00:34:24: Aber

00:34:24: wie geht es dir da selber?

00:34:25: Also wenn dann jemand so, also Trump ist ja wild unterwegs auf jeden Fall.

00:34:28: aber wie geht's dir damit?

00:34:29: Wenn du die selber gesehen hast oder weißt du auch so Putin wo du sagst wie sich der verändert hat?

00:34:33: Saborpolitisch wie gehts dir das damit?

00:34:36: Ich glaube dass man... ich habe ja Geschichte im Politik studiert also halbe ich da noch einen anderen Ansatz dazu.

00:34:42: was Russland betrifft hat ja alles Ursachen und ich Geschichte spielt eine große Rolle Heute die Politik verstehen will und muss, dann muss man hundert Jahre, zweieinhalb Jahre zurückgehen.

00:34:58: Und das alles zusammen im Zusammenhang sehen.

00:35:01: Natürlich kann kein Mensch das Guteißen des Putin in den Jahren ist ein Krieg vom Zaunbericht, den keiner braucht

00:35:10: findet.

00:35:12: Wo er meint, er muss es machen aus irgendwelchen Gründen weil er sich gekränkt fühlt oder weil er den Amerikanern zeigen will wo der Hammer hängt oder was auch immer Das kann man nicht machen.

00:35:22: Aber ich glaube, dass Historiker irgendwann mal in zwanzig dreißig Jahren das noch einmal anders betrachten werden warum das so ist und so weiter weil es gibt immer Ursachen.

00:35:32: Ich war zwei tausend vierzehn bei Helmut Schmidt.

00:35:35: Dazu muss man sagen, ich war zwei Tausend Vierzehn auch auf dem Maidan Und habe diese Maidan Revolution dokumentiert.

00:35:40: über mehreren Wochen hinweg hab da die Klitschkuss mit Paul Ronsheimer kennengelernt und war dann zwischendurch in Deutschland der Hans-Jörg Fehlewald, der heute noch bei Bild arbeitet und ich.

00:35:53: Und damals habe mich angefangen auch schon Videos zu drehen.

00:35:59: Bei Helmut Schmidt hat es so die Angewohnheit man kann zum Interview.

00:36:02: Die erste Frage ist habt ihr Zeit?

00:36:05: Denkt man sich... Wir haben alle Zeit in der Welt!

00:36:09: Und er hatte Zeit.

00:36:10: Und bei ihm war's halt so.

00:36:12: Er wollte immer von den anderen, die ihn besucht haben was wissen.

00:36:16: also Was habt ihr gerade gemacht?

00:36:18: Was gibt's für interessante Geschichten?

00:36:19: Neugierig.

00:36:20: Er wollte einfach Zusatzinformationen haben.

00:36:23: Und er wusste, dass ich Helmut Kohl häufiger sehe, weil ich ihn oft fotografiert habe wie es ihm gerade geht und so weiter... ...und was ich sonst so gemacht hab!

00:36:33: Und dann habe ich gesagt, ich komme gerade vom Maidan, habe da diese Revolution fotografiert?

00:36:39: Das war der Stichwort das er selber eingehakt hat und hat fünf Minuten über die Ukraine und alles, was damit zusammenhängend duziert.

00:36:49: Also ich zitiere jetzt Helmut Schmidt, jetzt in dreißig Sekunden was er in fünf Minuten gesagt hat.

00:36:54: Er hat gesagt, wenn der Westen weiter an der Ukraine gräbt mit EU-Beitritt... Wenn man die NATO-Partnerschaft weiterhin in den Blick nimmt wird es irgendwann mal einen heißen Krieg geben.

00:37:05: Hat er gesagt, zwei vierzehn.

00:37:07: Leider hat er recht gehabt!

00:37:11: Ja weil natürlich die Gefahr größer wird und so ist es dazwischen professionel gefühlt.

00:37:19: Natürlich muss man verstehen, dass die Leute Interesse haben, Mitglied der europäischen Gemeinschaft zu werden.

00:37:27: Aber man muss auch verstehen das ist das Gleiche wie Ost und West.

00:37:32: also in meiner Hauptthemen ist die Wiedervereinigung aus Ost- und Westdeutschland.

00:37:36: warum fühlen sich die Ostdeutschen so zurückgesetzt?

00:37:39: Nicht wertgeschätzt!

00:37:40: Das ist ähnlich bei den Russen.

00:37:41: es ist noch immer kein Argument einen Krieg zu führen aber sie haben das von Anfang an so gesehen.

00:37:47: Die Ukraine durften vis-a-freien nach Europa reisen, die wussten nicht.

00:37:51: Ich habe zwei Bücher über St.

00:37:53: Petersburg gemacht und der Nähe vom deutschen Konsulat hieß ein Kaffee Schengen.

00:37:57: Man würde wahrscheinlich bei uns in Augsburg keinen Kaffeescheng nennen aber warum hat man in St.Petersburg der Näher des Konsulats das Kaffe nach Schengem benannt?

00:38:07: weil das im Prinzip der Traum war einen Visum für die Schengenzone zu haben.

00:38:14: Ja und Schlussendlich ist es halt, also das Wildeste ist ja dass man immer eine Person gefühlt.

00:38:19: Also so fühle ich's auch bei Putin.

00:38:21: Das ist schon ne Persönlichkeit.

00:38:22: Also das ist ne Persöhnlichkeitsgeschichte.

00:38:24: Das is ein persönliches Druck der dann... Ja,

00:38:26: fragt ihr auch Trump?

00:38:27: Der hat mit der Ukraine ein Thema und da muss man sagen wie weiß die ob der eine oder andere noch den Sicherheitsberater Prezinski kennt, der schon sehr früh gesagt hat wenn diese Wettunion oder wenn Russland den Einfluss auf die Ukraine verliert dann sind die amputiert.

00:38:46: Das ist wirklich, die sind ja letztlich Brüder und Schwestern.

00:38:49: also sie haben eine unterschiedliche... das ist genauso wie Franken-Oberbayern oder wie Rheinländer und Oberbayern, das sind andere Nationalitäten aber Sie haben eine gemeinsame Geschichte.

00:38:59: Das kann man nicht leugnen.

00:39:01: und da gibt es natürlich Profisoren, die sagen Ja, aber die Ukraine so und so, aber sie sind über Jahrhunderten weg gemeinsam sozialisiert worden.

00:39:09: Sie haben denselben Kulturkreis, orthodoxe Kirche.

00:39:13: Es gibt so viele verwandschaftliche Beziehungen, das ist eine Familie mehr oder weniger.

00:39:19: Das ist nicht verkehrt wenn man das so sagt und da muss man einfach sehen wie geht man miteinander um?

00:39:31: Wie muss ich mir das vorstellen?

00:39:32: Jetzt bist du ja ganz fester Freier gewesen von der Bildzeitung eigentlich so.

00:39:36: Das war schon ein sehr enges Verhältnis, wie ist da die Planung?

00:39:40: Man will trotzdem wenn man frei ist noch andere Jobs machen.

00:39:42: aber wie kann wir es bei der Bild Zeitung vorstellen?

00:39:44: klingelt dann das Telefon und sagt was machst du morgen Daniel?

00:39:46: oder...

00:39:46: Genau!

00:39:47: Aber das ist heute anders sind viele Sachen die sich verändert haben.

00:39:51: also Ich arbeite nach wie vor noch ab und zu für den Nazi-Springerverlag.

00:39:54: aber es sagt mal Corona hat einen großen Einbruch gegeben weil Wie soll man das sagen?

00:40:00: Also Fotos nur noch eine begrenzte Rolle spielen.

00:40:04: Aber man muss auch sagen, alles hat seine Zeit... Jetzt kann ich meine Sachen weiter machen.

00:40:11: Das ist nur anders geworden!

00:40:13: Natürlich ist dieses Dreivetter-Taftleben nicht mehr so extrem wie vor fünf oder zehn Jahren.

00:40:20: Oh, das vielleicht doch gar nicht so schlecht,

00:40:21: oder?!

00:40:22: Naja, ich bin ja jetzt Miniverleger hier in der Region geworden und mache ein wunderbares Magazin die Edition Schwaben.

00:40:29: Das mache ich sechsmal im Jahr und bei einem Anspruch ist es wirklich so, in Anführungszeichen das Zeitmagazin für die Region zu machen.

00:40:36: Wo noch die Strecken im Heft sozusagen mal sieben, acht, zehn, zwanzig Seiten sind also unter sechs, sieben Seiten gibt's keine Geschichte.

00:40:43: Dass es ein Luxusdienst im überregionalen Teil gar nicht mehr gibt.

00:40:47: Und ich sage mal Print kann regional funktionieren wenn er es wirklich hochwertig gemacht ist dann findet man auch glücklicherweise im Augenblick toll genug.

00:40:56: anzeigen können die das mit finanzieren.

00:40:59: Und ich sage mal jedes Jahrzehnt, wenn ich jetzt auf die ... Ich bin jetzt sixty Jahre alt.

00:41:03: Hat auch andere Schwerpunkte gehabt und so muss ich sagen, ich habe mit sechzig diesen kleinen Verlag mit Christian Hutter übernommen oder neu gegründet von Wolfgang Oberreste, der das ja damals vor zwanzig Jahren gegrundet hat.

00:41:15: Und ich muss sagen, dass es so ein wunderbares Heft bei man... Wir haben hier eins Komma acht Millionen Einwohner.

00:41:22: Bei uns ist Harald Schmidt geboren in Neu-Ulm Letztjährige Friedenspreisträger des deutschen Buchhandels Karl Schlögel, die kommen ja aus der Region und da kann man wirklich tolle Geschichten machen.

00:41:34: Das gepaart mit auch überregionalen Geschichten ist eigentlich mal eine Supermischung.

00:41:39: Daniel, wie schaffst du diese Spannungsverhältnisse?

00:41:42: Also jetzt habe ich ja auch große Künstlerinnen und Künstlern hier schon im Podcast gehabt und ich stelle mir das immer so schwer vor weil es waren jetzt ja fast ausschließlich superlativen Geschichten.

00:41:52: also crazy wie Du hast gerade gesagt drei Wetterhaft leben.

00:41:57: Wie kriegt man das hin?

00:41:58: Also, äh... Das ist ja schon Chatset Live.

00:42:03: Und jetzt musst du natürlich auch klingeln putzen gehen und auch Anzeigen verbrauchen.

00:42:07: Ja aber das mache ich gerne!

00:42:08: Ich habe mir...ja, das ist wirklich

00:42:10: so... Wie bleibt man bodenständig sein?

00:42:12: Ja,

00:42:12: ich bin immer... also

00:42:14: z.B.,

00:42:14: ich mach hier relativ viele Bildbände da hab' ich schon eine gewisse Ausbildung gekommen.

00:42:18: Bis zwei Tausend Fünfzehn war ich bei der Kollektion Rolf Heine.

00:42:22: Die Anja Heine hat diesen Verlag ihres Mannes Rollfeine weitergeführt hat, aber nur Bildbände gemacht.

00:42:28: Und in den Jahr zwei Tausend Fünfzehn rief sie mich an und sagte Daniel, Bildbende zu drucken macht keinen Sinn.

00:42:33: ich verbrenne jedes Jahr hunderttausend von Euro.

00:42:36: du kannst deine Vorschüsse behalten.

00:42:38: Ich höre auf.

00:42:40: Da stand ich also zweitausendfünfzehnt ohne Verlagte mit vielen Ideen.

00:42:45: Dann bin ich auf die Idee gekommen und bin zu Christian Hutter gegangen.

00:42:49: Christian Hutter hatte hier eine Agentur und einen kleinen Verlagseits und Silber Und ich habe zu Christian gesagt, unter einem damaligen Partner Jörg Donner.

00:42:57: Ich würde gerne Bücher machen und kommen auf folgende Idee.

00:43:01: Ich besorge euch das Geld und ihr macht die Produktion an.

00:43:06: wie funktioniert das?

00:43:08: Ich hatte das Glück durch meine Termine, die ich hatte und habe unterschiedliche Leute zu treffen.

00:43:14: Die frage ich immer was machst du so, was haste so gemacht?

00:43:17: Und im Jahr zwei Tausend Fünfzehn traf ich den Chef der Nationalbank Dr.

00:43:20: Thomas Lange aus Essen Und wir saßen bei einem Essen zusammen und hab' ihm von der Idee erzählt, dass ich zum ersten Mal ein Bildwand mit noch unveröffentlichten Bildern machen würde.

00:43:34: Ob ich ihn meinen Dummy vorbeibringen könnte?

00:43:37: Und dann sagt er ja!

00:43:39: Dann bin ich mit dem Dummy dahin... ...und das Ergebnis war, er hat gleich tausend Bücher bestellt weil er sie zu Weihnachten verschenkt.

00:43:47: Das ist gespoilerter Trick.

00:43:51: heute funktionieren Bücher nur, wenn irgendwelche Kunden sagen okay das Thema interessiert mich ich verschenke es zu Weihnachten.

00:43:57: Dann ist das

00:43:59: der Druck und dann geht man ohne Risiko in den Druck.

00:44:02: und wenn man noch eine gute Pressearbeit hat kann man da durch auch Geld generieren und die Bücher

00:44:09: verkaufen.

00:44:11: Dass

00:44:11: im Prinzip keiner auf dem Geld sitzen also dass keiner irgendwie dann in die Miesen kommt sondern dass das vorher bezahlt ist.

00:44:20: Ich springe jetzt und so haben wir vierzehn Bücher seit zwei tausend fünfzehnten gemacht mit vierzehnt unterschiedlichen Themen, weil die Leute das gerne zu Weihnachten verschenken.

00:44:28: Und positive Erfahrungen gemacht haben.

00:44:30: Zum Beispiel bei diesem ersten Buch hat Thomas lange vier Wochen vor Weihnachten nochmal Tausend nachbestellt, weil er so viel positives Feedback bekam dass er das dann noch in den größten Kreis geschenkt hat.

00:44:42: So ist es, da ich schon eine gewisse Fähigkeit gelernt habe Produkte an den mann zu bringen die gut sind.

00:44:52: und jetzt bei der edizonschwarm ist es ja genauso.

00:44:54: ich gehe da nicht mit was hausieren was schrott ist sondern was wirklich hochwertig ist von der gestaltung her vom papier hier.

00:45:01: das ist wirklich so ein eins art produkt mit super fotos mit super texten.

00:45:07: Und dann habe ich den ansatz dass man sagt okay wir leben heute in der zeit medien demokratie, das ist auch eine art kultursponsoring.

00:45:15: also mein tut sich etwas gutes.

00:45:17: wir haben auch nur ganz seitige anzeigen Und von daher ist das, was einige gerne machen und so kann dieses Magazin weiter existieren.

00:45:27: Ich mache das gerne, dass ich da Leute anrufe.

00:45:28: natürlich man muss auch selber in der Verfassung sein andere Leute zu überzeugen damit zu machen.

00:45:33: aber es gibt glücklicherweise auch Leute die regelmäßig dabei sind wie Haus & Grund die gab ihre Seitenspinner die das Heft schätzt und andere wie Hörl hier.

00:45:43: Das ist schon toll.

00:45:45: Aber ich will jetzt hier keine Werbeveranstaltung von mir machen.

00:45:48: Du

00:45:49: musst anzeigen, weil ihr mich schon schwaben.

00:45:51: Das ist doch geil!

00:45:51: Nein aber... Print lebt?

00:45:54: Ja

00:45:55: mehr denn je.

00:45:56: Also und wenn man das gut macht und dass es der Ansatz nicht spart.

00:45:59: Und natürlich ist das Glück.

00:46:00: und jetzt warum mache ich Bücher?

00:46:03: Weil Bücher ist sage ich mal Ich mach Ausstellung und Bücher.

00:46:06: aber Der wahre Grund ist auch Dass ich irgendwann Mal den Sammelmarkt erkannt habe.

00:46:12: Der erste, der von mir ein Bild gekauft hat war der Föhrtonschef der Süddeutschen Zeitung Johannes Wilms.

00:46:19: Das war für mich so eine Initialzündung.

00:46:22: Der Chef mit der FAZ und der zeitbekanntesten Föhtons Deutschland bei dir ein Bild kauft und sagt er will es groß.

00:46:31: Ich dachte das kann jetzt nicht so schlecht sein.

00:46:35: Da hast du erst mal überlegen müssen was so etwas kostet oder?

00:46:37: Ja, wie viel kommst du

00:46:40: da?

00:46:40: Aber

00:46:40: wie kommt man an so eine Preisfindung.

00:46:43: Naja am Anfang ist es so das gab's nur einmal weil ich ja damals froh war dass überhaupt jemanden ein Bild gekauft hat oder dass er von selber auf die Idee kam.

00:46:52: Man orientiert sich an Galerien auch was die Auflage betrifft.

00:46:55: und ja und ich habe kleine Auflagen bei mir maximal über Lagerfeld fünfzehn aber zwischen fünf und zehn ist es normal.

00:47:04: Und dann sieht man was die anderen so aufrufen.

00:47:06: und ich sage immer Ich möchte, dass alle glücklich werden.

00:47:09: Also das ist mein Punkt der, der am Anfang kauft.

00:47:12: Der kauft am günstigsten und der zum Schluss kauft muss mehr zahlen.

00:47:16: Und ich habe wirklich das Glück gehabt, dass gerade in den letzten Jahren unterschiedliche Unternehmen Museen bei mir Bilder gekauft haben oder jetzt hier auch die Hessinklinik hat ein neues Kaffee mit Bildern von mir aus.

00:47:26: Wie friedlich!

00:47:27: Sehr empfehlenswert!

00:47:28: Genau

00:47:29: also... Das ist auch schön.

00:47:31: Das freut mich wenn nicht beandern im Büro so da in Cafés hänge.

00:47:35: Das ist aber auch etwas, was dadurch entsteht.

00:47:38: Dass man Ausstellungen macht, dass man Bücher macht und man hat ja als Fotograf oder als Content-Produzent wie man das heute so schön sagt unterschiedliche Möglichkeiten Sachen zu machen

00:47:52: gab nie mehr Möglichkeiten oder?

00:47:53: Ja mein zum Beispiel Ab und zu werde ich auch für Vorträge gebucht es sich halt über bestimmte Themen Was erzähle.

00:48:01: zum Beispiel Ja, wie heißt das Queen Mary bin ich mal mitgefahren.

00:48:06: Das könnte ich häufiger machen.

00:48:07: aber da ist der Deal... dass die sich so vorstellen man hält zwei Vorträge und hat zwei Wochen Urlaub.

00:48:13: Aber dann müsste vielleicht noch zehn Jahre älter sein, dass das für mich top-interessant ist.

00:48:17: Vor

00:48:18: allem bei Queen Mary!

00:48:20: Genau also wenn es schon interessant, aber dadurch kamen dann wieder andere Jobs, Leute die bei dem Vortrag waren.

00:48:27: Ich bin jetzt hier vom Verband der Unternehmer in Ölde, ob ich das gleiche noch mal dort machen kann und so weiter.

00:48:33: Weil das ist ja das Schöne, dass wenn man Fotografie betreift wie ich das mache dann hat man viele Geschichten also von Nagerfeld bis zur Wiedervereinigung von Helmut Kohl bis Angela Merkel ist die Bandbreite da sehr... Dann

00:48:45: müssen wir auch nochmal einhaken weil das war auch crazy was die KI gesagt hat als er ging da auch total crazy eine Ausstellung hat die Angela Merkel eröffnet.

00:48:53: Ja ich hatte das Glück aber auch da muss man sagen ... bei Bild oder beim Axel Springerverlag... ... eine Zeit lang wichtige Fotos gemacht hat.

00:49:04: Dann öffnen sich natürlich auch schneller die Türen, weil Angela Merkel, Helmut Kohl und Michael Gauertsch auf alle haben von mir.

00:49:12: Ich hatte das Glück, dass alle schon mal Ausstellungen für mich eröffnet haben!

00:49:16: Das hängt aber ehrlicherweise auch damit zusammen, dass Karl Diegmann Bestimmte Leute kannte und das auch mit möglich gemacht hat.

00:49:23: Also, das gehört ja auch zur Geschichte dazu.

00:49:26: Aber du hast Angela Merkel auch schon so viel fotografiert, wo die noch gar nicht...

00:49:29: Ja, ich habe sie schon fotografiert aber Ich glaube dass Angela Merkel Hat ja keine Nähe zu Fotografen zugelassen Auch wenn meine Fotos vielleicht den Anstand suggerieren, dass das so ist.

00:49:40: Das war immer sehr professionell.

00:49:41: auf den Fotos sieht es halt anders aus.

00:49:45: Sie war da sehr freundlich aber ich glaube bei ihr schnapps is schnappes Bier.

00:49:50: Sie lässt nicht im Gegensatz zu Gerhard Schröder, wo ich bis heute die Privatfotos mache.

00:49:56: Das würde sie gar nicht... Das passiert nicht!

00:49:59: Ich habe sie auch das letzte Mal...

00:50:01: Also könntest du jetzt auch nicht anrufen?

00:50:03: Ich würde sie nicht anrufen weil

00:50:08: das

00:50:08: ist keine... Das ist einfach Dienst.

00:50:11: Diese Aufgabe ist zu Ende.

00:50:12: War ein Job.

00:50:13: Das war ein Job und zum Schluss hat mir der Herr... Der letzte Pressesprecher, das war der Herr Seiberd genau.

00:50:22: Die hat möglich gemacht dass ich in der Corona-Zeit dabei bin wenn sie praktisch aus dem Amt verabschiedet wird mit Olaf Scholz.

00:50:30: da waren nur zwölf Leute im Raum.

00:50:32: Das war für mich ein großes Geschenk diesen letzten Moment die Amtsübergabe zu fotografieren aber danach habe ich nicht mehr mit ihr geredet.

00:50:40: Aber so ein Gerhard Schöder.

00:50:41: also das passiert.

00:50:42: dann klingelt bei Daniel Bisskopf das Handy und da ist er Gerhard Schlöder dran

00:50:45: seine Frau dran.

00:50:47: Ah

00:50:47: ja, da ist

00:50:47: eine Frau dran und

00:50:49: sagt dir der Gerhard braucht neue Fotos?

00:50:50: Nein aber er ist Achtzig geworden.

00:50:53: und ob ich das nicht... Ich habe ja auch den fünfundsechzigsten Geburtstag gemacht und viele andere Sachen und gehabt ihn ja auch seit Mitte der neunziger Jahre.

00:51:01: Weißt du, ich will es nur immer so erzählen weil ich finde es so interessant man stellt sich das immer falsch vor.

00:51:06: Und wir haben ja so ein Projekt gemacht für also in der Agentur hier einen Projekt gemacht fürs Bistum Augsburg Ein Jugendprojekt.

00:51:12: Uli und Du haben was genannt zum tausendjährigen Ulrichsuvilium Und das ist nur ein Beispiel.

00:51:19: Man kommt dann in Chops, man stellt sich es immer so anders vor.

00:51:21: deswegen will ich das sagen da haben wir dann einen Film gedreht mit Theo Weigel im Allgäu und dann ist es halt so dass Bischof Bertram dir halt per WhatsApp die Nummer vom Theo Weige schickt und dann rufst du den an?

00:51:32: Und dann geht der hin.

00:51:33: Du weißt ja, man fällt sich zu crazy vor!

00:51:36: Es ist nicht so crazy wie's ist.

00:51:37: Ja, wenn das sind... Man muss jetzt zum Beispiel bei Schröders oder so muss man sagen Wenn die jemand über Jahre kennen Denn vertrauen sie einen, weil ich bin ja auch sage ich mal was wichtig ist diskret zu sein.

00:51:51: Ich werde jetzt nicht irgendwelche Geschichten erzählen.

00:51:52: Weil das ist ja eine ganz wesentliche Währung die man hat dass man Fotos macht.

00:51:59: Man kennt ein und man vertraut ein Und dann ist es natürlich noch einfacher mit dem was zu machen als wenn man da jemand neu organisiert.

00:52:06: Wir werden gemeinsam älter und er freut sich dass ich weißer bin als er wenn er mich sieht.

00:52:11: also und daher

00:52:13: Ist das alles

00:52:13: gut?

00:52:14: Ganz menschlich.

00:52:15: Wir hatten einen, sagen wir noch nicht, aber einen großen, deutschen Fernsehmotorator haben wir eingefragt für den Podcast und dann haben wir gar nicht gedacht dass da groß irgendjemand auskommt und hat gesagt ich mache jetzt meinen Detox sechs Wochen, das machen wir einmal im Jahr, aber ruft mich doch noch schnell auf dem Handy an.

00:52:30: und war die Handynummer?

00:52:30: denn?

00:52:31: also man stellt sich es immer viel schwieriger vor, das sind ganz normale Menschen.

00:52:34: Eigentlich sind das ganz normale Menschen und man muss das Glück haben... Sie ein auch vertrauen, das ist eine große Währung.

00:52:42: Vertrauen ist eine Währungen, dass man es nicht mehr braucht.

00:52:45: Ja... Das ist ja auch ein Geben und Nehmen.

00:52:48: also wenn die kommen ja raus.

00:52:52: Was hast du noch vor?

00:52:54: Was passiert noch?

00:52:55: Naja, können

00:52:56: wir sagen, man könnte an Rente gehen.

00:53:00: Ich habe gestern, erster August ich bekomme immer jeder von der Renten für sich einen Brief.

00:53:06: da steht drin sie werden Das erste Mal Rente erfangen am ersten August, zwei Tausend Neude zwanzig.

00:53:12: Also jetzt noch drei Jahre hin.

00:53:15: Ja das Schöne an meinem Beruf ist ja dass ich etwas mache was ja keine Arbeit ist.

00:53:22: Das muss man wirklich sagen wie auch ich?

00:53:24: Man trifft Leute, man redet mit ihnen animiert sie zu Fotos überredet sie nicht dazu sondern es ist ein gemeinsames Projekt und das ist ja das Schön.

00:53:36: und da ist sage immer jede Woche Ja, wie so ein Überraschungseil für Erwachsener.

00:53:42: Morgen ist eine Ausstellungseröffnung übermorgen einen Vortrag und dann mache ich ein paar Fotos.

00:53:47: Aber man merkt auch keinen Stress.

00:53:48: Ich habe dich heute früh angerufen und gesagt du es ist ein bisschen warm im Studio, wollen wir das verschieben?

00:53:54: Wann war das noch mal?

00:53:55: Und das fand ich ganz inspirierend.

00:53:56: Das hat sich gesagt, um wieviel Uhr sehen wir uns nochmal?

00:53:59: Weil ich merke bei dir auch kein Stress!

00:54:00: So weißt Du wenn was von außen betrachtet die Kalender anschaut?

00:54:04: Naja, ich hab ehrlicherweise meine... Töchter, Handy und Mimmi die würden vielleicht was anderes sagen.

00:54:11: Die haben mich bei der Ausstellungseröffnung jetzt vor zwei Wochen erlebt.

00:54:14: da habe ich geguckt dass jeder seinen Platz hat.

00:54:16: Da haben sie gesagt, ich soll hier total gestresst!

00:54:19: Ich hab das zwar nicht so empfunden, ich habe mich nur als Gastgeber

00:54:22: bemüht,

00:54:23: dass er jeder sein Platz hat, da war es auch sehr warm.

00:54:26: Und da gab's noch paar Ältere, da waren mir schon sehr wichtig, dass die gut sitzen.

00:54:31: Aber man muss sagen, ich glaube, dass das angenehme ist wirklich... Wenn man das Glück hat, dass was ich mache.

00:54:39: So viele unterschiedliche Themen zu bearbeiten.

00:54:43: Gleichzeitig auch diese Wertschätzung in Form von Ausstellungen.

00:54:48: In Form von Ja, dass Leute gerne die Bücher an Weihnachten verschenken?

00:54:54: Das ist ja ein tolles Gefühl.

00:54:56: oder.

00:54:57: Ich hatte heute einen Gespräch mit einer Bank, die Bilder für ihre Büros kaufen.

00:55:01: Das ist toll!

00:55:01: Da geht man ganz beschwingt durch die Hitze und spürt die thirty-eight Grad nicht.

00:55:08: Ich glaube auch, dass das ist schon auch ein Erfolgsrezept.

00:55:10: Weil ich sehe immer wieder Kunden bei mir auch wenn die zu sehr verkaufen wollen dann tun sie es, die verkaufen dann schon.

00:55:16: Die tun sich unglaublich schwer.

00:55:18: aber also ich sehe mich zum Beispiel nie als Verkäufer sondern immer als Partner.

00:55:22: Ich übersetze mich auf der Seite... Nein,

00:55:23: ich will ja z.B.

00:55:24: auch mit der Bank, die habe ich beraten was ihr für die Zukunft kaufen soll.

00:55:29: Also Asset?

00:55:30: Ja, also Asset!

00:55:32: Es gibt ja, die haben glücklicherweise noch Bildwand von mir finanziert und da sage Das sind Bilder, die in vierzig Jahren noch ein Wirt haben.

00:55:40: Ja das ist ganz wichtig weil ich will ja dass die etwas haben was was wichtig ist was hängt und nicht jetzt sage ich mal irgendein Bild was net ist aber was nicht diese Bedeutung hat wenn sie schon Geld ausgeben.

00:55:55: denn möchte ich dass Sie das richtig machen.

00:55:58: und da bin ich jemand der jetzt kein der im Prinzip sagt hey Schaut euch das, wenn die jetzt nicht aus dem Fach sind.

00:56:07: Aus der und der Perspektive an, dann müsste man das so machen.

00:56:11: Ich habe zum Beispiel, das kann ich hier spoilern Der Chef von Galfehr ist einer meiner ersten Sammler.

00:56:18: Der war damals noch nicht Chef von Galfehr, sondern er war bei der Deutschen BA Und er war Pilot und ist dann von Rudolf Wörl zum Partner gemacht worden Von der deutschen BA.

00:56:30: Er hat bekam Anteil.

00:56:31: Die verkaufte er dann in Berlin weiter Chef von Erbeutig und jetzt von Geilfeu.

00:56:36: Und der war einer, der ersten Sammler, der bei mir im ersten Buch kam und sagt er will das kaufen.

00:56:42: Und bei ihm hat mittlerweile zwanzig dreißig Bilder ... Hat ja die Sammlung auch mit mir aufgehaut und gesagt, das ist wichtig!

00:56:49: Das ist ein ganz wichtiger Teil

00:56:51: usw.,

00:56:53: dass es finde ich auch wichtig bei den Kunden zu sagen okay... Ich will dir das nicht verkaufen aber wenn du's kaufst dann kauf bitte das Richtige weil ich ja den Kunstmarkt kenne.

00:57:04: Jetzt interessant ist aber es muss ja auch in zwanzig, dreißig Jahren wertstabil sein.

00:57:09: Das ist ein ganz wichtiger Aspekt!

00:57:11: Kann ich was erzählen?

00:57:11: Wir sind morgen im Anberg Weiden an der Uni und da gibt's einen Zentrum für digitale Arbeit, das ist gefördert... ...und die starten quasi alles, was so doziert zu Professoren bis rauf zur Dekan-in-Dekan aus in Zukunft mit Tools for Digitale Arbeit.

00:57:27: Und wir machen keine unbezahlten Pitches, aber bezahlte machen wir gerne mit.

00:57:31: Und da war angefragt, um diese Zirkruppe zu erreichen.

00:57:33: Also Professorinnen und Professoren bis Dekan hoch in der Social Media Kampagne.

00:57:37: Und dann war ich total verwundert!

00:57:39: Dann habe ich mich hier hingesetzt und das ist wirklich erfolgsrezept hier auch seitdem wir das auch machen.

00:57:42: Wir sagen im Bebüten nichts an was wir nicht perfekt können und wir bieten doch kein Scheiß an.

00:57:45: Dann kommen wir jetzt gleich nochmal zur Wichtigkeit von Print.

00:57:49: Ich bin dahin gefahren zu dem Pitch Und dann habe ich den nichts mitgebracht zum Thema Social Media.

00:57:55: und da war der ganz verwunderte Professor auch.

00:57:56: Dann hat er gesagt, hab ich dich jetzt richtig verstanden?

00:57:59: Du bietest gar kein Social Media an weil das war ja die Pitch-Aufgabe, dann sag' ich so Ja was jetzt Schwachsinn ist.

00:58:04: Aber warum?

00:58:05: Die anderen Agenturen bieten alle jetzt Social Media in diesen Pitchen.

00:58:09: Wie bist du diese Zielgruppe

00:58:10: denn erreichen?

00:58:11: Also wie groß ist die Zielgruppen dann?

00:58:12: Ja, also an so einer EU-Uni.

00:58:14: Da sind die Professorinnen neunmal fünfundzwanzig und bei uns an so technischen Unis geht es halt die Arbeiten davor erstmal was.

00:58:20: Dann sind sie fünfzig sechzig.

00:58:21: So jetzt haben wir schon mal fünfund zwanzig bis fünfundsechzig!

00:58:24: Dann sag ich da sind das logischerweise Männern und Frauen ja.

00:58:26: dann sage ich so Du kannst die darüber Social Media gar nicht erreichen.

00:58:28: Da müsst ihr über achtzig Millionen Menschen in Deutschland ansprechen um am Schluss vielleicht also noch nie einmal ein Prozent von den Leuten reden werden.

00:58:35: Dann sagt er naja wahrscheinlich reden wir am schluss von drei bis vier in Deutschland, die interessant sind für das was wir hier in unserer Arbeit machen.

00:58:42: Naja,

00:58:43: wir machen also die Kampagne basiert jetzt auf den postalischen Mailing und bei uns ist das Postalisches Mailing mega am Komment.

00:58:49: Seit ein paar Jahren machen wir es immer mehr und das merke ich eben auch wie je größer das Thema, können wir auch noch mal gleich sprechen, größter das Thema KI

00:58:55: usw.,

00:58:56: desto wichtiger wären die haptischen Dinge und aber auch die persönlichen Dinge, also die persönliche Beratung.

00:59:00: Ich merkt es auch so!

00:59:01: Ich habe da Fragen auch in meinen Coachings von Agenturen wo ich merkte, die Kunden haben gar keinen Vertrauen zu dieser Agentur und vertrauen entsteht ja eben nur durch gute Beratungen.

00:59:10: Es wird ein fostalisches Mailing und ich habe rechtlich ganz einfache Wege, weil ich kann Brief immer schicken.

00:59:15: Ich hab kein Datenschutzproblem.

00:59:16: Ich habe keine Kaltagwiese am Telefon.

00:59:18: Und ich habe keinen nervigen Online-Banner.

00:59:19: Und es wird einschlagen wie eine Bombe!

00:59:21: Weil wir können was Tolles machen, was Großes machen... ...was schwer ist, was einen Effekt hat, das gut aussieht.

00:59:25: Das ist

00:59:26: eine Streuverluste.

00:59:27: Null Komma Null.

00:59:28: Kannst du mir komplett raus suchen?

00:59:29: Und in dieser Uni-Ziehgruppe?

00:59:31: noch einfacher, weil die Kontakte... Jeder hat ein Postfach.

00:59:35: Und dann kann ich jetzt aber auch wieder KI beimischen, weil das machen wir schon.

00:59:37: Wir lassen den Agent laufen und sagen durch Chem uns alle Uni-Seiten in ganz Deutschland und dann sagen wir was gibt es für Kategorien an Unis?

00:59:44: Welche Professorinnen und Professoren sind da interessant?

00:59:47: Wir wissen jetzt schon, dass wird eine perfekte Kampagne.

00:59:49: und er hat mich dann eingerufen.

00:59:50: Er war ganz skeptisch, weil ich gesagt habe, da waren noch vier Agenturen da ist immer noch so beeindruckt, dass sie etwas anderes eingeboten haben.

00:59:57: Da hat man das rechtlich nochmal hinterfragt und da auch noch mal Juristen gefragt Und dann sagt ihr habt den Zuschlag für den Pitch bekommen, weil du mir nicht eingeboten hast was ich gefragt habe sondern weil du mich angeboten hast was aus deiner Expertise belegbar die bessere Option war.

01:00:12: Das muss man sich nehmen.

01:00:13: also das ist auch für mich so der Erfolg dieser Agentur.

01:00:15: hier sagen auch andere Agenturen bei uns bewerben sicher viele Leute und die guten kommen dann auch zu uns in die eine Kollegin die es neu kam die gesagt meine alten Agentur haben sie immer gesagt sowas kann nur dazwäsche verkaufen.

01:00:27: und das ist ganz einfach.

01:00:28: man muss nur ehrlich sein.

01:00:29: am Ende

01:00:30: Ja, ich glaube das ist der entscheidende Punkt.

01:00:35: Der muss ja zufrieden sein er muss glücklich sein.

01:00:36: du musst in die Augen schauen Du musst den immer wieder treffen und wenn du selbst davon nicht überzeugt bist dann würde ich das nicht machen.

01:00:45: aber da fängt es schon an du musst ihn immer wieder treffen.

01:00:47: weißt diese jungen Agenturen die meinen sie können ganz schnell reich werden denen fällt jeder Kunde hinten wieder vom Förderband runter die sind überhaupt nicht auf Kunden binden.

01:00:54: bei uns ist ein kund im Schnitt zehn Jahre Weil wir den halt nicht verarschen, weil wir dem helfen.

01:00:58: Und ich sage immer so einfach ist es doch wenn ihr die Ziele von euren Kunden über erreicht dann wird er immer wieder kommen weil der glücklich ist.

01:01:03: Ja also das ist auch meine Erfahrung dass die Leute regelmäßig mit mir zusammenarbeiten das macht sich ja auch schon länger.

01:01:11: Ich arbeite jetzt mit der Uni Augsburg jetzt auch zusammen.

01:01:14: haben wir gerade eine Kampagne gemacht?

01:01:16: Ja und das ist aus dem ersten das zweite Projekt geworden und das finde ich auch toll Weil ich das auch gerne mache.

01:01:25: Und am Schluss kannst dir noch weniger ausgehen wie mir, weil du müsstest ja jetzt heute für die Arbeit der Ausstellungen und der Bücher eigentlich gar nichts mehr machen.

01:01:32: Du musst nur in dein Archiv gehen!

01:01:34: Ja, das stimmt aber auf der anderen Seite finde ich den Alltag auch so spannend dass sich jetzt nicht praktisch...

01:01:40: Ziehst du ja übrigens auch krass durch seit Corona?

01:01:44: Ich habe ein sehr spezielles Thema auf Instagram.

01:01:47: Das ist sehr speziell, weil ich im Prinzip Alltag fotografiere in Form von Plakaten und Aufklebern und Demos.

01:01:54: Ich habe in der Coronazeit angefangen, weil ich das historisch so wichtig fand den Alltag in Deutschland zu fotografieren, denn ich war zuvor bei einer Pressekonferenz in Berlin wo Angela Merkel oder was heißt zuvor?

01:02:06: Ich habe gewusst es findet die Stadt.

01:02:09: Und es kann es damit angerufen gefragt ob ich dazukommen kann welches er leben wollte, weil mir schon irgendwie klar war dass sich alles verändern wird.

01:02:18: Und in der Tat war es so, ich war bei der Pressekonferenz für die Angela Merkel dann gesagt hat bitte verzichten Sie auf soziale Kontakte.

01:02:23: Wenn die Bundeskanzlerin diesen Satz sagt bitte verzichten sie auf sozialte Kontakte, dann wusste ich Es wird alles alles alles anders und wir können nicht vor uns vorstellen was das bedeutet.

01:02:33: Und so habe ich dann auf Instagram angefangen einen Tagebuch zu machen wo ich von Tag eins durch Deutschland gefahren bin und den Alltag dokumentiert hab Im April und Februar in der zweiten Krise los mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine.

01:02:50: Und da wusste ich auch, es wird sich alles verändern.

01:02:54: In der Tat hat sich alles verändert weil Themen sind andreue geworden.

01:02:58: Also jetzt zum Beispiel die letzten Tage Plakate, die die Bundeswehr regelmäßig schaltet haben sie vor vier Jahren nicht geschaltet.

01:03:04: Da sah man das nicht.

01:03:06: oder das Plakat Generation Wehrdienst.

01:03:09: hätte das einer vor vier jahren für möglich gehalten?

01:03:11: Wer hat mal gefragt ist das aus der heute Show?

01:03:14: ja Aber es ist nicht mehr heute schon, sondern ist Realität.

01:03:17: oder vor allem in Berlin oder in anderen Orten die Aufkleber, die es gibt.

01:03:22: Das ist nicht unser Krieg oder was auch immer.

01:03:25: das dokumentiere ich und ich hoffe nicht dass sich am Tag zweitausendfünfhundert weil jetzt sind wir bei tag zwei tausend zweihundert achtzig nach der Aufführung der ersten Ausgangsbeschränkung irgendwie schreiben muss Der Ernstfall ist eingetreten.

01:03:41: ja also das sollte nicht das Ziel sein.

01:03:44: Aber was ich mit dem Tagebuch zeigen möchte ist einfach, wie sich Themen verschieben.

01:03:49: Wie Themen normal werden und da bin ich wieder der Historiker weil... Ich bin sicher es außer mir macht das keiner in Deutschland wüsste ich nicht die praktisch von Laterne zu Laterne geht oder vom Plakat zum Plakat Und dann anhält ein Foto macht Weil ich das nicht unwichtig finde einzufangen Oder irgendwelche Artise auf spiegel.de wenn wieder ein Thema hochkommt.

01:04:16: Also, weil... Wenn hättest du das schon zu neunundachtzig gegeben, hätte ich das sicherlich damals auch schon gemacht dass sich jeden Bild aus dieser Transformationszeit gepostet.

01:04:30: Auch in deiner Branche ein Riesen und in meiner Branche noch größeres Thema findet in deinem Leben KI statt?

01:04:36: Nee!

01:04:36: Ähm also ich nutze KI natürlich für alle, wenn ich irgendwas wissen will da bin ich wirklich verblüfft wie schnell Argumente dafür und dagegen kommen, also wenn ich das nutze.

01:04:52: Ja was hier hat dem Laptop drin ist?

01:04:55: Wenn ich da KI-Modus, ich keine Ahnung.

01:04:59: Also ich bin ja jetzt nicht so tief drin aber... Das nutze ich!

01:05:02: Aber ich sehe das auch bei meinen Töchtern die das sehr nutzen, also die im Prinzip auch damit lernen, wie meine jüngere Tochter Mimi, die nächstes Jahr mit Turm macht.

01:05:12: Also das ist schon ein gewaltiges Tool geworden.

01:05:16: Was die Fotografie betrifft, wird das sicherlich große Veränderungen haben.

01:05:20: Und ich habe kurz in einem Interview gesagt dass ich glaube, was ich heute und in der Vergangenheit gemacht hab, in zwanzig Jahren so nicht mehr existieren würde.

01:05:31: Heute im Jahr auch sehr mutig!

01:05:36: Ja.

01:05:36: Ich habe letztens, also Claude ist ja bei uns das große Ding auch eine Programmierung und so.

01:05:40: Und letztens hat es dann geheißen, Claude gibt's jetzt ein Jahr und haben gedacht unglaublich einen Jahr weil.

01:05:45: deswegen knüpfe ich jetzt auch so an mit dieser Instagram-Geschichte, weil das verändert sich ja schon.

01:05:50: Das ist jetzt schon so ein großes Ding auf jeden Fall mal wahrscheinlich größer wie Fernsehen, Internet, Telefon und so, ne?

01:05:55: Also man muss sagen, dass auch KI...ich kann ja immer überprüfen was ist falsch und was war.

01:06:02: Was zum Beispiel über mich welche ausstellen, welche Themen

01:06:05: usw.,

01:06:07: Stimmt das oder stimmt was nicht?

01:06:08: Zum Beispiel eine Zeit lang.

01:06:12: Eine Frau, die ganz wesentlich auch für meine Laufbahn war ist die Ehefrau von Doris Schroeder.

01:06:18: Die Ehe-Frau von Gerhard Schröder gewesen.

01:06:20: Doris Schlöder Köpfe, die er hier bei der Augsburger Allgemeinen volontiert hat und die mir auch paar Aufträge gegeben hat aus ihrem Bereich Und ich habe sie dann immer wieder auffotografiert mit Gerhard Ströder zusammen Daniel Wiskup, du Schulterkopf.

01:06:38: Da kam dann totaler Blödsinn raus.

01:06:40: also das gibt es natürlich auch.

01:06:42: Ja ja absolut!

01:06:43: Also wir haben auch oft den Fall dass die hier sagen ja aber es gibt eine gewisse... ich habe gemerkt sie hat sich hier verändert als wir's ganz offen sichtbar gemacht haben.

01:06:51: Ich hab gesagt Leute ihr braucht dir nicht verstecken wir benutzen das an jedem Schreibtisch ist unser Werkzeug.

01:06:55: es ist ein neues Werkzeug.

01:06:56: Es ist wie früher Photoshop.

01:06:57: Das ist jetzt einfach ein Werkzeug?

01:06:58: Wenn du überlegst gibts da fünf sechs Sachen ein was du in so kurzer Zeit Bekommst, dann überprüfst du noch mal.

01:07:07: Genau und dieses Überprüfen war immer so ein bisschen am Anfang bei meinen Kolleginnen und Kollegen die vielleicht da ein bisschen vorsichtiger waren wie ich.

01:07:14: Die haben gesagt ja aber die KI macht schon auch viele Fehler.

01:07:17: und dann habe ich immer so gesagt Ja aber lasst ihr uns doch das Werkzeug benutzen und lass sie uns so benutzen wir wenn es eine neue Kollegin oder neuer Kollege ist dem wir noch nicht kennen.

01:07:25: Dann muss man die Arbeit anschauen.

01:07:26: Man

01:07:27: muss das anschauen man muss natürlich ja auch ein bisschen selber wissen haben dass

01:07:32: unbedingt das ist

01:07:33: nicht unwichtig Aber das ist schon verrückt, mit welcher Geschwindigkeit es geht und auch in der Fotografie.

01:07:42: Das macht mich manchmal selber ein bisschen unglaublich, dass ich manche Sachen dann nicht weiß ob das echt oder falsch ist.

01:07:51: Wobei, also ich finde es immer so interessant wie ... Ich habe ein eigenes Bezirkssystem für uns entwickelt die letzten vier Monate Tag und Nacht wo wir alles abbilden, Angebotrechnungen, Leads und so weiter.

01:08:01: Und sehr viel KI mit drin auch um Mitschriebetranskrypte sehr gut aufzuarbeiten für Kunden ein gutes Workbook dann auch daraus zu machen.

01:08:09: Ich finde es immer so interessant bei so Sachen die so sinnfreie Arbeit sind.

01:08:12: ich habe dir vorher schon gesagt wie dieser Podcast geschnitten wird ist einfach sinnfrei.

01:08:15: also jetzt sind mal Stunde zehn.

01:08:17: wahrscheinlich werden wir rausgehen.

01:08:18: bei eineinhalb Stunden unseren Podcasts zu schneiden is so ne dumme Arbeit.

01:08:21: also so kann man da rechts kann man längst keine künstlerische Leistung mehr rein ist runter arbeiten oder früher freistellen.

01:08:28: Also wenn ich hier schaue, unser Art Director der Flur hat vor vierzehn Jahren bei mir als Azubi angefangen.

01:08:31: Da war Freistellen der Hauptberuf damals.

01:08:34: Der Hauptberufe?

01:08:34: Also der sagt also wann mache ich einen Freisteller zweimal im Jahr, wenn ich Großfläche mache?

01:08:38: das ist wirklich sauber ist.

01:08:39: ansonsten macht es die Software.

01:08:41: und ich habe letztens privat eine Taufe fotografiert.

01:08:44: Ich bin kein Fotograf über den wir gesagt haben du magst.

01:08:46: Weißt du wie's ist?

01:08:46: Du machst ja was mit Medien kannst du das fotografieren.

01:08:49: und dann hab' ich mich da so in die Kamera genommen.

01:08:51: Und dann habe ich mir gedacht, naja, ich bin kein guter Fotograf.

01:08:54: Jetzt stelle ich das Ding mal auf zehn Bilder pro Sekunde ein und hab' ich quasi einen Film... ...und balle einfach drauf!

01:08:59: Dann bin ich aus dieser Taufe raus mit viertausend Bildern.. ..und dann haben wir gedacht oh shit, äh ja aber da muss es ja was geben.

01:09:04: Da bin ich das erste Mal auch über das Wort Culling gekommen.. ..das ist ja völlig unglaublich.

01:09:08: also du haust da diese Viertausende Bilder gibt's ganz viele Softwarehersteller.

01:09:11: auch in Paus Deutschland Hast du diese viertausend Bilder rein und dann gibt es einen Culling-Modus.

01:09:16: Aber wie geht das?

01:09:17: Das ist

01:09:17: völlig unglaublich, also ich hab's auch was Skeptisch!

01:09:20: Na ja, da sagt halt grad bei so massenbilder ne zehn Bilder pro Sekunde

01:09:23: und dann auf die Augen

01:09:24: auf.

01:09:24: Komplett, der vergleicht alle Augen im schlimmsten Fall... Der markiert dir das dann auch.

01:09:29: Also er sagt zum Beispiel wenn jetzt alle Augen offen sind, dann ist das eh grün.

01:09:32: Und wenn jetzt aber kein Bild kriegt wo alle Personen die Augen auftan, dann nimmt er quasi des kleinste übel und markiert ihr das aber so oder auch selber

01:09:39: so.

01:09:39: Ja,

01:09:40: aber weißt du das ist so

01:09:42: Aber der sperrste ja extrem viel Zeit.

01:09:44: Ja und ich finde, da brauche ich mich auch gar nicht sperren weil es hat mit der künstlerischen Leistung nichts zu tun.

01:09:48: das ist schon verloren die zeit einfach so oder?

01:09:51: Und dann kannst du da rein theoretisch und das war ja früher mit Lightroom und so oder immer noch heute mit Light Room schon ähnlich.

01:09:57: aber Du kannst daher jetzt auch sagen er liefert dir aus fünf Situationen.

01:10:00: also das war einmal Kirche Taufbecken anderes Licht weil kam so rein Dann war das vorne empfangen anderes Licht und einmal draußen ganz anderes Licht bittet dich einfach diese fünf Bilder zu bearbeiten.

01:10:13: Und dann checkt er das und dann ist es aber nicht ein Filter wie im Lightroom, der da einfach drüber geballert wird sondern hat ja diese Einstellung verstanden.

01:10:19: und dann sagst du go for it!

01:10:21: Dann geht dir in diese fünf Situationen und dann sind die Bilder perfekt.

01:10:24: Das gibt's nicht.

01:10:25: also viertausend Fotos, das wäre eine Arbeit gewesen, das wär Katastrophe, ganzes Wochenende wird aufgegangen... ...und halt auch so dumme Arbeiter.

01:10:32: und da muss ich wirklich sagen dass immer meine Theorie schlechte Agenturen wären durch KI noch viel schlechter, weil sie können es nicht challenging und das gesagt wissen ist wichtig.

01:10:43: Ich habe so ein bisschen gerade das Gefühl dass Wissen nichts mehr wert ist, weil Sie es in der KI.

01:10:48: aber Erfahrung ist richtig wichtig!

01:10:50: Und wenn ich jetzt diese Erfahrungen reinbringe in dieses ganze Thema und nutze es aber als Werkzeug dann ist es so.

01:10:55: die Erfahrung fehlt halt schlechten Agenturen und dadurch werden die nur schlecht.

01:10:58: aber die ballern in diese KI rein und dann werden die warten einfach die sitzen so und sagen was bietet mir die KI an?

01:11:05: Da gibt's einen Mittelding den nenne ich immer die Co-Worker gibt es ja sogar Cloud Co-Work, die arbeiten und nutzen das nebendran wie eine Assistentin oder Assistenz.

01:11:12: Das ist auch schlau!

01:11:13: Und wir nutzen's aber so... Wir machen alles was künstlerisch ist, alles was Kreationen aus unseren Köpfen.

01:11:18: Machen große Brainstormings, da darf auch keine KI, da haben wir ganz klare Regeln.

01:11:21: nehmen wir bei uns auf der Webseite.

01:11:23: Dann nehmen wir diesen Output und blasen den quasi auf mit der KI und dann bin ich überzeugt schlechte Agenturen werden viel viel schlechter, die verkümmern quasi.

01:11:31: Da gibts ein Mittelmaster dazwischen, es gibt ja immer gute Agenturen, werden unaufhaltsam.

01:11:35: Weil die ein Werkzeug bekommen haben sie so einen Accelerator, der es so Gas gibt.

01:11:39: Und ja diesen ganzen sinnfreien Kack, der dir auch Kreativität eraut.

01:11:43: Also wenn du so nen Sinnfreien Job wirst und monotone ist wie wenn du bei Airbus die gleiche Schraube jeden Tag viertausend mal reinschaufst... ...und dafür finde ich das ganz ganz ein abartiges Tool einfach.

01:11:54: Deine Einzelhöhung.

01:11:55: mich zum Schluss noch interessieren!

01:11:57: Wie kriegst Du in so nem Leben, wenn man das jetzt anschaut?

01:12:00: Wie hast Du da Familie Integriert

01:12:02: gekriegt?!

01:12:03: Ich hätte das Glück dass sich eine Familie habe, das ist ganz wichtig.

01:12:10: Das muss man im Nachhinein sagen.

01:12:12: hätte ich gewusst wie toll das ist, wäre vielleicht früher Familienvater geworden?

01:12:15: Ich bin ja erst mit zweiundvierzig du warst ja dabei!

01:12:19: Also ich war nicht dabei, nein nicht noch beizwurzelt.

01:12:21: Du warst

01:12:21: da bei der Hochzeit dabei.

01:12:22: Ich hab erst mit zweieinvierzzig geheiratet und hab dann auch meine erste... ...ich bin dann Vater meiner ersten Tochter geworden, der Helena und dann zwei Jahre später von der Mimi.

01:12:33: Das ist ein großes Geschenk und ich hatte das Glück bei der Heli dass ich da weniger gearbeitet habe.

01:12:40: Also, ich war natürlich ab und zu auch weg aber im Vergleich zu vorher war ich häufiger zu Hause Und... Ich muss sagen eine Familie zu haben Auch die Kinder aufwachsen zu sehen Jetzt sind sie ja schon zwanzig und so Das war für mich ne tolle Zeit!

01:12:57: Und das ging.

01:13:00: Ja.

01:13:00: also jetzt musste man ehrlicherweise auch meine Frau und meine Kinder fragen wie die das gesehen haben.

01:13:05: Aber ich glaub dass wir viele Reisen gemacht haben, dass sie viel auch bei Ausstellungen dabei waren.

01:13:11: Dass wir auch nach Berlin gemeinsam oft unterwegs waren weil ich da ja auf wohne.

01:13:16: also das haben Sie alles mitbekommen.

01:13:17: und Ja Ich habe das Gefühl dass es gut ging weil ich erst so spätvater geworden bin.

01:13:23: Das muss man ehrlicherweise sagen weil Mit fünfundzwanzig sechsundzwanzigt putzchen moske und das kriege ich in Yugoslavia und das wäre glaube ich ein bisschen schwierig gewesen.

01:13:32: Ja aber daher höre auch die frage Das

01:13:36: kam zum richtigen Zeitpunkt, ja.

01:13:38: Und erst der Ukraine-Krieg losging.

01:13:40: meine Frauen und Kinder gesagt bitte tun sie das nicht an, dass ich dahin fahre und ich habe es auch... ...nicht gemacht.

01:13:45: Ich

01:13:46: hätte zwar Maidan gemacht da waren sie noch... Es wäre auch eine andere Situation.

01:13:49: aber natürlich hat mich das interessiert.

01:13:52: aber durch die ganze Veränderung der Kriegsführungen ist das wirklich jetzt ein großloses Lotteriespiel geworden.

01:14:01: Jan Jessen war auch im Podcast von Gimediengruppe Kriegsreporter.

01:14:05: Ich höre den noch Gänsehaut, wenn ich dran denke.

01:14:07: Also es ist ein Lotteriespieler und er hat auch gesagt, er überlegt sehr oft aber die Presse schlusslich Herr Weste anzieht weil er hat eher das Gefühl, dass ein Ziel geworden ist.

01:14:18: Natürlich bist du ein Ziel gewesen.

01:14:19: also je unaufhelliger Du bist am besten keine Kamera.

01:14:23: Ja

01:14:23: Weil die Kamera... Du bist definitiv ein Ziel mit der Kamera.

01:14:26: Der ist ein Handy vielleicht sogar noch besser oder eine Mini-Kamera oder was auch immer.

01:14:30: Das hat sich komplett verändert.

01:14:31: Auch bei Demonstrationen hat sich das verändert Dass man angreifbar geworden ist.

01:14:36: Also das ist wirklich so.

01:14:40: Zu guter Letzt, was passiert noch?

01:14:43: Die letzten zehn Jahre.

01:14:45: Ich hoffe dass ich das was ich mache weiter machen.

01:14:48: Ja.

01:14:49: Das ist...

01:14:50: Das ist mir wieder interessant Daniel.

01:14:52: Mich hat letztens jemand gefragt, siehst du in deinem Kopf die Dinge als abgeschlossen?

01:14:56: und diese Frage beschäftigt mich so also und das verstehe dich nicht.

01:14:59: Ja also sagst du es ist der Podcast Und das ist die Agentur und das ist Beratung.

01:15:05: Das sind deine Online-Shops, sondern es ist eine Baufirma... ...und ich habe diese Frage nicht verstanden!

01:15:09: Die hat mich jetzt wirklich zwei Wochen beschäftigt weil es so ein Flow bei mir ist.

01:15:11: Also ich weiß gar nicht in welcher Firma ich jetzt sitze im Podcast.

01:15:14: Ja

01:15:14: genau, bei mir auch so dass ich praktisch morgens das mache, nachmittags das.

01:15:19: Es sind ja viele Sachen, die ich begleite.

01:15:21: Ich sage ich hab unterschiedliche Schubpladen im Kopf für die arbeite ich und was ich einfach... Zum Beispiel, es gibt das nächste Projekt.

01:15:29: Das ist in drei Jahren vierzig Jahre deutsche Einheit der mini schon mit der Stiftung Aufarbeitung zusammen.

01:15:34: Weil das begleite ich ja das Thema seit der Wende seit neunundachtzig Es gibt halt langfristige Projekte.

01:15:40: Es gibt auch zum Beispiel des künstleren Künstlernprojekt.

01:15:43: was er jetzt momentan im Schätzlerpalett zu sehen ist, dass geht ja weiter.

01:15:46: die Porträts gehen weiter Die ganze historische Veränderungen geht weiter.

01:15:50: Im Prinzip ist es ja sag ich mal es läuft alles weiter und ich versuche Wie es die Zeit her gibt, das zu begleiten.

01:15:59: Und das Gute war die Mikane später vor und über die Rente geredet.

01:16:04: Ich sage einfach der liebe Gott entscheidet wann das Spiel zu ändern ist.

01:16:08: Absolut nicht die Rentenversicherung aber die.

01:16:10: wenn sie entscheiden würden dann wäre es schon ziemlich bald.

01:16:13: Ja

01:16:13: also von daher bin ich da ganz hoffnungsfrohlich.

01:16:16: hoffe du weißt ja dass klingt jetzt aber auch ist es letztendlich so wie du dreiundsechzig bist.

01:16:21: Gesundheit ist wirklich das A und DRO weil die Mobilität Ja, das ist so wichtig und da ist man so dankbar dafür dass es bisher so gut gelaufen ist.

01:16:33: Das darf man nicht unterschätzen.

01:16:35: und ich sage immer habe ja durch meinen Job lerne ich auf viele Ärzte kennen.

01:16:40: die treffe ich am liebsten nicht in ihren Büros oder sonst wo sondern auf der Straße und freue mich dass ich sie kenne aber sonst wirst du sie nicht von näher sehen.

01:16:51: Daniel, vielen, vielen Dank für dein Besuch.

01:16:53: Für deine Zeit!

01:16:53: Ich sage vielen dank für die Einladung und ich freue mich, dass wir seit... ja, seit... ...Als Jahr zwei tausendfünf so war das?

01:17:02: Da warst du der Mann, der uns jetzt Glück gefahren hat.

01:17:06: Und ich dabei war.

01:17:06: Damals, witzig.

01:17:08: VW Fethorn war die Nummer damals.

01:17:10: Dann bin ich immer zwischen Sulzbach und Dorinthos Helge hin und her.

01:17:14: Uiuiuiu.

01:17:14: Und es war ja also zweitausend fünf war das.

01:17:17: Aha.

01:17:17: Zweitausendsfünf.

01:17:18: Mhm weil ich zwanzig War crazy, Fethorn war crazy.

01:17:24: Es war sehr günstig, das muss man sagen.

01:17:26: vor weh hat es herausgehauen?

01:17:28: weil es gegen Mercedes und BMW irgendwie nicht performt hat aber es war von der Qualität her top.

01:17:35: Ja ja und jetzt schmeißen sie die überreinachwärmobile die S-Klasse des kleinen Manns mit.

01:17:42: Alles alles Gute Daniel!

01:17:43: Danke.

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