Michael Czekalla – Sucht kommt von Suchen: Was Menschen wirklich zur Flasche treibt | (#0054)

Shownotes

Heute hatte ich Michael Czekalla bei mir im Studio. Michael ist psychologischer Coach für Alkoholismus, 71 Jahre alt und seit 31 Jahren trocken. Für unser Gespräch ist er 650 Kilometer nach Augsburg gefahren. Zusammengebracht hat uns ein alter Kontakt aus meiner Zeit in der Disco.

Michaels Geschichte beginnt auf einem Bauernhof im Münsterland und kippt mit neun Jahren, als seine Eltern eine riesige Gastronomie im Ruhrgebiet übernehmen. Was folgt, sind Jahrzehnte, in denen Alkohol immer die Lösung war. Im Job, beim Feiern, beim Einschlafen. Bis sein Körper aufgibt. Heute begleitet er Menschen, die trocken geworden sind und es bleiben wollen. Wir haben über Scham gesprochen, über Familien, die still mitleiden, über Neid und Gier. Und darüber, warum Zufriedenheit mehr wert ist als Glück.

Was dich in dieser Folge erwartet:

  • Warum ihm sein Vater mit zehn Jahren eine Flasche Schnaps gegen Zahnschmerzen ans Bett stellte und er danach zum ersten Mal ruhig schlafen konnte
  • Zwei geplatzte Schecks über 1,2 Millionen D-Mark, 120 Entlassungen und die Vollinsolvenz mit 30
  • Vom Genießer über den Partytrinker und den Systemtrinker bis zu dem Punkt, an dem nur noch der Körper bestimmt
  • Der Moment, als seine kleine Tochter an sein Bett kam und sagte: „Papa, bitte bleib bei mir.“
  • Warum Sucht vom Suchen kommt und was ein echtes Zuhause damit zu tun hat
  • Wie seine Begleitung über ein Jahr für maximal zehn Menschen funktioniert und warum er offen sagt, was sie kostet

🔗 Links & Empfehlungen: Michaels Website: https://www.mmc-medical-master-center.de Meine Website: derzwetschke.de Die Website der Agentur zwetschke: zwetschke.de Link zur kostenlosen Zwetschke Community: zwetschke.circle.so Mein Linktree: derzwetschke.de/links

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Transkript anzeigen

00:00:00: Lieben, heute habe ich jemanden am Tisch.

00:00:01: Der wird mit sein heutiges Leben wieder ganz vorne anfangen, wie wir das immer gerne machen.

00:00:06: Aber heute wird da sein Leben der Sucht oder eben nicht mehr sucht und uns bringt ein alter Disco-Kontakt zusammen.

00:00:14: Da ist auch viel mit der Suchte drin.

00:00:15: Es geht im Großen und Ganzen ums Thema Alkohol oder eben Nicht mehr Alkuhol.

00:00:20: Und bin ganz gespannt auf die Lebensgeschichte, weil wir gerade schon so gehört haben, aber auch mal eine Casino-Phase mit drinnen Und heute eben ganz auf der Gesundheits-Ecke unterwegs.

00:00:32: Hannes Tvetsch gehört dir am Mikrofon mit?

00:00:33: Michael Zeckala!

00:00:35: Michael, schön dass du da bist.

00:00:36: Dankeschön.

00:00:37: Auch in Augsburg übernachtet um hier.

00:00:39: Extra übernachtet.

00:00:40: Sechshundertfünfzig Kilometer gefahren.

00:00:43: Es bringt uns aber ein niederbayerischer Kontakt eigentlich zusammen.

00:00:45: Ja genau.

00:00:46: Wie kommst du nach Niederbayern?

00:00:48: Nieder bayern habe ich kennengelernt vor fünf, zwanzig Jahren Und zwar den Wasserkreicheneder.

00:00:55: Der hört bestimmt auch die Folge, der hat uns noch nicht zusammengebracht?

00:00:57: Er kann gerne zuhören und er freut sich schon drüber, dass wir hier zusammensichts sind... Ja!

00:01:02: ...und er kennt mal eine Lebensgeschichte ihnen auswendig und wir haben uns kurzfristig am Fluchhafen in München getroffen und haben da rüber dann in der Tiefe gesprochen und er sagte, ey du musst so machen das.

00:01:16: Du musst zum Handels.

00:01:17: Ich versuch das mal einzustieren.

00:01:19: Ja, nun sitzen wir

00:01:19: hier.

00:01:20: Das ging flott.

00:01:20: dann?

00:01:21: Ja klar!

00:01:26: Lass uns ganz vorne anfangen.

00:01:28: Der Michael geht irgendwann in die Schule.

00:01:30: Was macht er da?

00:01:30: Grundschule und

00:01:31: was... In der Schule war es wahrscheinlich vor der Schule noch.

00:01:35: Und zwar bin ich groß geworden in einem kleinen Dorf im Münzerland auf Borenhof mit Tieren.

00:01:42: Mit fünf Jahren habe ich schon Kaltblüter geritten durfte den auch selbst aus dem Stall holen.

00:01:48: Das war das traumhafteste Leben, was ich überhaupt hatte.

00:01:51: Also sehr gute Kindheit?

00:01:53: Absolut bis zum neuen Lebensjahr.

00:01:56: Was sieht das?

00:01:56: Dann haben meine Eltern den großen riesengroßen Fehler gemacht.

00:02:00: Mein Vater war Schaufenster der Krotte ein sehr erfolgreicher und meine Mutter war Hausfrau mit drei Kindern Und waren dann der Meinung dass was die abends in einer Gaststätte da war die Gaststätten Kultur noch ein bisschen anders als heute.

00:02:18: Da traf man sich abends in der Gastitte, hat geredet miteinander und Bierchen gedrungen oder noch eins zu neun.

00:02:24: Gab es ja auch noch keine Disko-Kultur?

00:02:27: Überhaupt nicht!

00:02:27: Und zwar zu der Zeit war's so, ich muss dazu sagen, ein siebzig Jahre sind wir jetzt gerade gegenüber.

00:02:33: Hast du dir gut

00:02:35: gehalten?!

00:02:35: Ja, denke für das Kompliment.

00:02:37: Geh mich gerne zurück...

00:02:39: Ich bin erst eine Vierzig.

00:02:41: Nein bei denen hast Du alle schon hinter dir.

00:02:44: Aber die haben dann großen Fehler gemacht und haben eine Gastronomie übernommen.

00:02:49: Und zwar so eine gewaltige Gastronomie im Ruhrgebiet, das sämtliches Familienleben mit einem Schlag tot war.

00:03:01: Also an die große Nummer

00:03:02: auch quasi?

00:03:03: Eine richtig große Nummer!

00:03:05: Wenn ich da heute von spreche... Das waren vierzehn Hektoliter haben sie umgesetzt und vierzehnten Hektolitern in der Gastronomy.

00:03:13: Das war auch zu dem damaligen Zeitpunkt, wenn das schon einrichtet.

00:03:17: Wie

00:03:17: viele Sitzplätze daß man es ungefähr?

00:03:19: Die hatten nach Hundertfünfzig Sitzblätze im ersten Saar, Zweihunderts Sitz-Plätze im zweiten Saar und dann noch die ganze Gastronomie dabei mit morgens auf und abends um einen Uhr oder zwei Uhr nachts zu.

00:03:35: Ohne jegliche Vorkenntnisse in der Gastronomie?

00:03:37: Ohne Vorkennung.

00:03:38: Und wie kommt man so eine Idee

00:03:39: an?

00:03:40: Ich weiß es nicht!

00:03:41: Aber Bauernhof ja dann auch vorbei,

00:03:43: oder?!

00:03:43: Bauernhof.

00:03:44: und da wo wir gewohnt haben in der ländlichen Edülle war alles vorbei.

00:03:49: Ich war also mittlere Großstadt, weil das so am Rand vom Ruhrgebiet...

00:03:54: Also auch umziehen quasi?

00:03:55: Komplett umziehen mit allen drum und dran.

00:03:58: Neue Schule besuchen und ja die Familie war einfach nicht mehr vorhanden.

00:04:05: Wie ausgeschaltet?

00:04:06: Das was ich vorher hatte Mama, Mama!

00:04:08: Ich habe mir das Knie aufgeschlagen.

00:04:10: er spuckt einmal drauf ist wieder fertig war alles nicht mehr da, sondern wir haben alle in der Familie Aufgaben bekommen.

00:04:21: Und meine Aufgabe war Birkeler aufräumen.

00:04:26: mit zwanzig Watt Funsel unter der Decke machen wir das große Licht an und dann die ganzen Geräusche da unten und ich war erst zehn und musste zu dem Zeitpunkt war das noch Flaschen sortieren Die IND-Kassen, die IND Kassen und die ganzen Gerüche.

00:04:46: Es war einfach nicht mein Leben.

00:04:48: Aber es ging immer weiter, immer weiter um.

00:04:52: mit zehn fast elf hatte ich auf einmal Armstahnschmerzen.

00:05:00: Da kam mein Vater an und sagte wir können nicht... ...die Kneipe ist voll, die Veranstaltungen sind da und wir können nichts im Zahnarzt waren.

00:05:10: aber ich habe was für dich stellst du mir eine Flasche an ins Bett?

00:05:15: Nur spülen und ausspucken.

00:05:17: Das betäubt den Zahnschmerz, das war mein erster Kontakt mit Alkohol.

00:05:23: Ja,

00:05:25: schnapps!

00:05:26: Nur spühlen und ausspucken.

00:05:30: Aber was da passiert ist unsere Wohnung war genau über der Gaststätte.

00:05:35: Vorher konnte ich nicht schlafen.

00:05:38: nur durch Müdigkeit bin ich irgendwann nachts eingeschlafen Und als ich das auf einmal hatte, über die Schleimhäute habe ich so viel Alkohol aufgenommen.

00:05:45: Über die Schleihe.

00:05:46: heute konnte ich auf einmal schlafen.

00:05:50: Ich hätte keine Angst vor den Geräuschen gelöst und das ist genau das Thema.

00:05:56: Es hat mit einem kleinen Schluck ein Problem gelöst.

00:06:02: Ja?

00:06:02: Ich habe gefunden einen Problem gelösst.

00:06:06: Ich hab später erst erarbeiten müssen dass es da angefangen hat mit fast elf Jahren zwischen zehn und elf Jahren.

00:06:16: Das hat wirklich mir Ruhe gegeben, ich hatte keine Angst mehr und somit habe ich mich auch körperlich verändert nicht körperlos sondern physisch verändert und konnte auf einmal der größte sein ein Mittel zum verändern Nicht nur zum Probleme lösen auch zu verändern.

00:06:42: Da, meine Schule zu Ende gemacht.

00:06:46: Hauptschule?

00:06:47: Hauptschulen

00:06:47: erstmal.

00:06:49: Und hab bin von da dann umgezogen weil es nicht mehr ging, meine Mutter wurde krank.

00:06:54: Da konnten sie die Gastete nicht mehr aufrechterhalten und meine beiden Schwestern sind rausgezogen, die in der Gastete fast schon verhaftet waren mit Tegendienst und zwei hübsche Schwesten.

00:07:06: Die Anateke zeuchte natürlich vom Umsatz.

00:07:11: Aber die waren ausgezogen.

00:07:13: Wir haben da Männer kennengelernt, schwupp-schwupp-Schwupp waren die raus und dann wurde meine Mutter krank auch wegen dem Alkohol und auch wegen Tabletten.

00:07:24: Und wir sind umgezogen wieder zurück ins Münsterland.

00:07:26: Wie

00:07:27: alt warst du denn da?

00:07:30: Äh zwölf

00:07:32: Zwölfen ab.

00:07:33: So da habe ich ja mal eine Hauptschule zu Ende gemacht

00:07:36: Habe wieder auf den Hof zurück oder?

00:07:37: Ne, ne

00:07:38: ganz

00:07:39: neu.

00:07:40: Und was nehmen die?

00:07:42: Wieder eine Gastette und wieder eine Gastitte aber in einer kleinen Variante.

00:07:48: So und dann meine Mutter ist noch dreizehn, bin dreizehnte Lebensjahr bis vierzehnten Lebensjahre mitgemacht ja und ist dann fast ausschließlich zweimal sechs Monate einmal drei Monate immer im Krankenhaus gewesen wegen Leberzerose.

00:08:09: Zum damaligen Zeitpunkt haben die versucht das zu stoppen, was sie nachher auch hingekriegt haben aber dass wir im Alkoholgrund sie nicht stoppen.

00:08:20: und in der Zeit wo die die Knappe übernommen hatten, die kleine Kneipe habe ich dann eine Lehre angefangen als Schneider und hab nebenbei dort noch die Küche gemacht Mit vierzehn.

00:08:39: Interessant, auf was künstlerisch ist in der Familie?

00:08:41: Schaufenstergestalter Schneider...

00:08:43: Schneider war auch mein Opa!

00:08:45: Ja,

00:08:45: interessant.

00:08:47: Er war Schneidermeister und da kam das an.

00:08:50: Also Schaufenstegestalter ist ja eigentlich einer der Vorboten meines Berufs.

00:08:55: Es gab Reklame, Setser, Drucksetzer und Schaufenstegestellter.

00:09:00: Und die Schaufenzergesteller waren halt Blickfänger schaffen dekorierend Puppen anziehen und so weiter.

00:09:07: Das hat mein Vater dann da auch weitergemacht, kam abends um acht Uhr... Ich hab die Knappe um fünf Uhr aufgemacht.

00:09:13: Vier Uhr war Feierabend, da wo ich gelernt habe.

00:09:17: Fünf Uhr war ich in der Knappel, hab die Knallpaar aufgemachten.

00:09:19: Er kam um Acht Uhr und ich bin in die Küche gegangen und hab für die Gäste Essen gekocht mit vierzehn.

00:09:26: Die

00:09:26: Jugend vorbei?

00:09:27: Die Jugend war bei mir absolut vorbei!

00:09:31: Und in der freien Zeit das war immer sensationell war ich derjenige, der zu dem Zeitpunkt schon was vertragen konnte.

00:09:38: Hm.

00:09:39: Ja?

00:09:40: An der Quelle!

00:09:41: Nicht nur an der Quellen, darum ging es gar nicht.

00:09:44: Aber auch noch mal gefährlich, weil die... Ich habe noch einen Haxe weggelegt.

00:09:47: Zu

00:09:47: diesem Zeitpunkt habe ich das getrunken, was man unter dem Alkoholiker versteht.

00:09:52: Ich habe zwar viel getrunkt aber nicht das, was wir unter dem Archoholikern vertreten.

00:09:56: Interessant, jetzt haben wir ein Expertenamtisch ... Also ich beobachte schon wenn ich gerade so im Umfeld schaue.

00:10:04: Also da denke ich mir oft, du bist eigentlich schon Alkoholiker.

00:10:06: So diese zwei drei Bier am Abend jeden Abend als ganz normal.

00:10:10: Herzlichen Glückwunsch!

00:10:11: Du bist auf dem Weg und bist gerade der System- oder Partytrinker.

00:10:16: Ich habe so ein System entwickelt.

00:10:19: Aber wir sind jetzt grade noch bei der Entwicklung.

00:10:24: Die Entwicklung war so dass anschließend die Kneipe auch pleite gegangen ist weil man Kunst nicht aufrecht halten muss.

00:10:33: Ab zwanzig Uhr bis zweinzwanziger Uhr war die Küche offen.

00:10:37: Hab dann die Küchen sauber gemacht, warum eine im Bett wusste um halb vier wieder aufstehen damit ich zur Arbeit fahren konnte oder zur Lehrstelle fahre.

00:10:49: Das habe ich aber so sensationell hin gekriegt mit der Lehrsteller dass mein Chef dann mit siebzehn gesagt hat wir haben ein Unternehmen in Italien.

00:10:59: du hast deine Prüfung gerade bestanden.

00:11:01: eins-eins Ja, und das Unternehmen hat ein Problem.

00:11:06: Der Meister dort hat eine Vergessung vorgehabt.

00:11:08: Du übernimmst es.

00:11:12: Danke fürs Gespräch!

00:11:13: P-Eins Bulli Stoffverein ab nach Norditalien.

00:11:20: Ich hatte gerade vier Wochen Fürscher da hin.

00:11:26: Und ... Es war ein Abenteuer.

00:11:29: Ein absolutes Abenteur.

00:11:31: Das Schöne dort war Ja, ich hab den Betrieb geleitet, waren ungefähr hundertzwanzig Leute.

00:11:38: Da wurden mit der Hand noch die Textilien gefertigt, also ganz hochwertig und hatte dann fünf Wochen angefangen morgens um halb dreizehn einmal aufgehört und ich konnte noch zum Passo di Stelvio fahren, Stiftzajoch und oben Skifahren auf drei tausend Meter.

00:12:00: Und ein Kollege war auch noch da Der hat aber nur da geschafft, also nochmal gearbeitet.

00:12:06: Und das war eine tolle Zeit.

00:12:09: Da war ich zwei Jahre und dann kamen das Drama dass wir in Deutschland ja noch leider Gottes dem Staat dienen mussten.

00:12:20: Ja so Bundeswehr?

00:12:21: Ab zur Bundeswehr!

00:12:22: So... Und ab zu Bundeswehr hieß, wo kommst du denn

00:12:26: hin?!

00:12:28: Nicht her, nicht Marine, nein Luftwaffe!

00:12:31: Auch wieder im Ausrüstungsbereich, also Textil und Falschirme.

00:12:40: Bei der Bundeswehr aber es war ein Leben dort so langweilig.

00:12:46: das ganze ich gar nicht verstehe.

00:12:48: Und was machen wir wenn man langweilt?

00:12:51: Wenn man weit von zu Hause weg ist... Das ist in Italien abends schon angefangen weil in dem Hotel wo wir da gewohnt haben ich mal einen kleinen Sprung zurück in den Hotel wo wieder gewohnte haben war ein Sporthotel und unten im Keller war eine Disco.

00:13:08: Eine italienische Disco, ja ich kann italienisch, wie spricht man da die Mädels an mit Algo?

00:13:17: Dann funktioniert das ja ganz so.

00:13:18: alle Sprachen sprechen auf einmal komischerweise aber von.

00:13:23: daraus dann zur Bundeswehr.

00:13:26: und da war wirklich Kampf drängen bei der Bundeswehr.

00:13:33: Hab aber dort, weil mein damaliger Chef gesagt hat die Textilbranche in Deutschland ist im Eimer.

00:13:39: Das war zu der Zeit.

00:13:41: Ich kann dich maximal noch für ein Jahr einstellen Ansonsten werde ich den Betrieb wahrscheinlich aufgeben.

00:13:48: Die Produktion hier in Deutschland Und im Ausland haben wir keine Plätze mehr frei.

00:13:53: wenn du wiederkommst habe mich vier Jahre bei der Bundeswehr verpflichtet.

00:13:57: Vier Jahre bei dem Bundeswehr Verpflichtet heißt vier Jahre

00:14:03: Das Programm.

00:14:05: Da habe ich System Trinken gelernt.

00:14:08: System Tringen heißt, es gibt einige die wir kennen Piloten Busfahrer

00:14:17: und

00:14:18: die dürfen vierundzwanzig Stunden vorher nichts trinken damit sie clean Flugser fliehen können, Bus fahren können und so weiter.

00:14:30: Im Piloten

00:14:30: stimmt das leider meistens nichts.

00:14:32: Ich habe ja auch einen Pilotenschein mal gemacht und da waren sehr viele Servietronken.

00:14:37: Und dieses System trinken hab ich dann perfekt zorniert.

00:14:43: Ich hab mein Dienst gemacht und abends in die Kantine ins Uffzheim, ins Aufzheim und Heidewitzke.

00:14:51: und je mehr geflossen ist umso größer wurden die Taten, die man verbracht hat.

00:14:59: Die Taten waren so gewaltig, immer dann mit jedem Bier noch mehr, noch mehr.

00:15:04: Noch mehr Erzähler, Erzählernerzähler.

00:15:06: Mehr war es eigentlich nicht nur Erzählerei und Trinkerei.

00:15:12: Und von dort aus bin ich zu einem Textilunternehmen gekommen der Textilmaschinen gebaut hat.

00:15:19: Das war die Firma Kanegisa in Flotow ist eigentlich bekannt.

00:15:25: Martin Kanegisar war der Arbeitgeberpräsident in Deutschland war, von den Unternehmen, Industrieunternehmen.

00:15:33: Und da habe ich drei Jahre gearbeitet und bin dort wegen Alkohol rausgeflogen.

00:15:41: Und zwar bin ich gefahren von Düsseldorf nach Basel.

00:15:46: Von Basel musste ich nach Dornbillen, nach Österreich und im Basel bin ich aus dem Zug gefallen.

00:15:52: Ich hab in Köln immerhin getroffen damit mir in der gleichen Einheit war bei der Bundeswehr Darunter und die anderen anschließend gesagt sofort nach Hause Gespräch mit dem Personalchef und auf Wiedersehen.

00:16:10: Und da würde es aber sagen, da warst du schon Alkoholiker?

00:16:12: Da war ich schon Alkoliker Aber Alkooliker in dem ich viel Trinker war Achtung!

00:16:21: Da kommt jetzt so eine kleine Entwicklungskurve rein.

00:16:26: Der Spaß- und Partytrinker Vorher ist noch der Genießer.

00:16:31: Dann kommt der Spaß um Partytrinker, dann kommt der Systemtrinker und nach dem Systemtringer gibt es einen kleinen Wendepunkt.

00:16:41: Dieser kleine Wendelpunkt, der ist elementar weil dann ab dann bestimmt der Körper wann du was brauchst Und die Phase bis zum Exitus oder aufhören, es gibt nur zwei Möglichkeiten.

00:16:55: Die ist nun ganz kurz wo man überhaupt nicht mehr funktioniert.

00:17:01: Und von da, ich bin von der Firma Kanagisao eingesetzt worden für Messen und das hat mir natürlich super gelegen.

00:17:09: Messebau!

00:17:12: Da wurde man gefeiert wenn man den Misserstand gut hingekriegt hat alles toll dekoriert war und und und aber wieder die Dekoration und da wird man dann gefeuert.

00:17:27: daraus Das, was ich dann gemacht habe.

00:17:30: Da war noch zwei Jahre in einem Film- und Fernsehstudio gearbeitet als Vertriebler ab den Aufträge besorgt.

00:17:40: Es hat zu der Zeit, wo RTL gestartet ist, dann eins gestartet...

00:17:44: Privatzänder?

00:17:45: Ja die Privatzehner haben ja damals noch mit Hobby Equipment irgendwie irgendwas gemacht.

00:17:51: Wir probieren mal ausfern jetzt auch, so wie wir es hier machen.

00:17:55: Und die hatten schon Das nannte sich die damals Einzoll- und Zweizolltechnik, ja.

00:18:01: Und haben dann Fußballübertragungen aufgenommen usw.

00:18:06: Und mit denen habe ich so ein paar gute Erfolge gehabt und hab dann gesagt, jetzt habe ich die Kenntnisse, jetzt hab' ich die Sache vom Messerbau.

00:18:16: Jetzt studiere ich nochmal eben in der Architektur damit ich da auch die Grundlagen habe.

00:18:22: Und das war dann, man hat das Abi dann also so...

00:18:26: Hab ich aber jetzt nebenbei gemacht?

00:18:28: Ah ja!

00:18:29: Wie alt warst du da, dass du studieren angefangen hast?

00:18:30: Äh,

00:18:32: dreiundzwanzig.

00:18:35: So.

00:18:35: und dann ist aber folgendes passiert der Messebau ist so explodiert weil ich weiter gereicht wurde, weil meine Messestände immer individuell waren keine Systemstände sondern wirklich skizziert Und so gebaut wie skizziert.

00:18:54: Das hatte ich irgendwie mit Indivige bekommen, dass ich drei D zeichnen konnte und bin da immer weiter gereicht worden.

00:19:04: Das ist dann so explodiert... Ich hatte hundertzwanzig Leute europareit die nur aufgebaut abgebaut, aufgebaut, abgebaut.

00:19:11: drei vier fünf Schreiner die produzierten haben das individuelle und es wurde dort zusammengezimmert auf dem Messerstand und da habe ich abends dann immer die Messestände gefeiert.

00:19:30: Du hast dir lauter Branchen rausgesucht, die natürlich auch prägestimiert sind, gell?

00:19:34: Ganz genau.

00:19:34: Fernsehmesse,

00:19:35: Gastro...

00:19:36: Passte alles dazu!

00:19:39: Dann hat eine große Agentur in Bonn mir den größten Auftrag gegeben das war zu Intergene's in Köln einen Messerstand zu bauen der eine ganze Messe alle war.

00:19:54: Mit Tribünen, mit Modenschau von allen möglichen Anbietern und da wurde damals noch mehr im Checkbezart.

00:20:09: Der erste Schick beim Aufbau beginnt.

00:20:11: Der zweite Schick nach Abbau.

00:20:14: Und diese Schicks wurden dann bei der Bank eingeweicht.

00:20:19: Und dann rief mich mein Benker an, wenn du europaweit aufbaust, dann vergisst du auch schon mal etwas unter Kontrolle zu halten.

00:20:31: Das war aber mir so.

00:20:32: Auch weil ich abends feiern musste.

00:20:36: Dann rief der Benker mich an und sagte, wir müssen mal eben nach Warendorf.

00:20:41: Da versorgen wir den in Waren-Dorf.

00:20:43: Ja die Schicks decken lassen!

00:20:46: Waren Dorf ist bekannt für das Pferdezucht Dex-Stationen und so weiter.

00:20:52: Und, äh ... ist er wie was?

00:20:58: Ja, komm mal vorbei!

00:20:59: Da sind beide Schicks hochgegangen.

00:21:02: Das waren eins Komma zwei Millionen D-Mark damals.

00:21:06: Zu damaligen Zeit eine richtig Wahnsinnsumme.

00:21:10: Auch heute?

00:21:12: Ich bin hingegangen und musste leider Gottes die Leute entlassen weil das konnte ich nicht mehr auffangen Und

00:21:21: die Checks waren von der Agentur?

00:21:23: Ja.

00:21:24: Ich bin noch hingefahren, ist ein Dieter.

00:21:26: was das denn mit mir gemacht... Hast du da unser Schild nicht gesehen?

00:21:30: Was für'n Schild!

00:21:32: Die Agentur gehört mir nicht mehr.

00:21:33: Wie so wem gehört dir denn?

00:21:35: Über's Wochenende.

00:21:37: Wem gehört dich denn?

00:21:38: Ihr meiner Frau.

00:21:39: Er hat dann noch n bisschen Trachbrügel gekriegt.

00:21:43: Bin ich zurückgefahren und musste unerzwanzig Leute entlassen.

00:21:46: Und bin in die voll Insolvenz gegangen.

00:21:49: Damals auch noch keine Kindergarteninsovent, wie es heute ist.

00:21:52: Sondern weil wir jetzt bis zu... Was ist jetzt?

00:21:54: da glaube ich drei Jahre ein bisschen raus oder was?

00:21:56: Sondern da warst du ja dann doch richtig.

00:21:58: Vor allen Dingen, weil ich privat haftbar war für alles.

00:22:02: Also komplette Durchschlagshaftung.

00:22:04: Alles weg, Firma weg.

00:22:05: Privat alles weg!

00:22:06: Wie viel Jahre waren das?

00:22:07: nochmal sieben?

00:22:08: Bitte!

00:22:09: Wie viele Jahre war mal Insovent?

00:22:11: Vier nach fünf.

00:22:12: Ahja.

00:22:13: Das ging ja noch.

00:22:14: Ja.

00:22:15: Sag ich

00:22:16: auch wieder warst du wieder warste jetzt vierundzwanzig.

00:22:19: Ne,

00:22:19: da war ich schon ein bisschen.

00:22:20: Ich habe bei den Messenbau haben wir die ganze Zeit gemacht.

00:22:23: also Da war ich genauer dreißig

00:22:26: mit Dreißig D voll absturzt So und ich hatte auf dem messestand den ich in Köln gebaut hat Ein Holländer kennengelernt Sagt er Du bist in deiner kreativität.

00:22:37: so gut Kommt zu mir Und mach für mich Ladeninhanrichtung.

00:22:46: Der war ein Produzent aus Holland, mit Landeinnahinrichtung.

00:22:50: Mit dem Dependant sind Deutschland in Metmann und ja ich sag hab ich noch nichts mehr zu tun gehabt.

00:22:59: Er sagt da was du drauf hast ist im Landenbau Gang und Gebe.

00:23:05: vor allen Dingen du bist immer pünktlich fertig und die Holländer-Sönerschein nicht so

00:23:10: ganz eng

00:23:13: und bin dann da angefangen.

00:23:14: Ich habe aber gesagt pass auf Möchte nicht angestellt sein.

00:23:19: Ich möchte gerne auf zehn Prozent da rein.

00:23:23: Da kommt er wieder, misste zehn Prozent.

00:23:25: Er sagte eher zu mir.

00:23:27: Damals.

00:23:30: Also

00:23:30: zehn Prozent Beteiligung oder?

00:23:32: Nein, zehn Prozent von all dem was ich reinhole.

00:23:37: Alles das wir sie reinholen an Aufträgen – zehn Prozent!

00:23:42: Und dann war mir so erfolgreich dass Er ist gestartet mit zweieinhalb Millionen Jahresumsatz und nach zehn Jahren waren wir auf dreiundzwanzig Millionen.

00:23:56: Wir hatten so große dabei wie Tom Taylor, New Yorker, Burger King...

00:24:03: Aber da war sie wieder im Vertrieb eigentlich?

00:24:07: Ja entworfen und gleichzeitig verkauft.

00:24:10: Aber du warst dann auch Insolvent an dem Moment.

00:24:12: In dem Moment war ich noch

00:24:13: immer so.

00:24:13: Es ist ja auch ein krasser, also Unternehmer mit hundertzwanzig Mitarbeitenden und dann Insolvenz das ist er auch ein Krasser...

00:24:21: Das war schon eine Nummer.

00:24:22: So!

00:24:23: Und dann ist man angestellt, auch wenn man jetzt irgendwie provisioniert arbeitet aber angestellt.

00:24:28: Also sagst ganz oft, wenn du mir sagst, ich bin morgen bei dir angesteldet, ich muss in der Früh um acht kommen würde ich verzweifeln, obwohl ich noch nie nach acht hier war, weißt du?

00:24:36: Ich auch.

00:24:36: Vom Kopf her.

00:24:37: Ja,

00:24:37: ich auch.

00:24:39: Aber er hat mich frei handgelassen.

00:24:41: Und deswegen habe ich so große Filialketten auch heranholen können.

00:24:48: Dann kam ja dann, äh, neunzeintnünzig die glorreiche Mauer Niederreissung und da wollten alle Filialisten, wollten rüber in die Städte und eröffnen.

00:25:02: So das war für mich der absolute Durchbruch.

00:25:07: Weil da ging es nur noch über Masse.

00:25:09: Ja klar!

00:25:10: Wir haben wunderschöne Sachen entwickelt.

00:25:13: Ich habe fürs Heid gearbeitet, ich hab für Tom Taylor gearbeitet und nur Joachim gearbeitet.

00:25:21: Deichmannezeit, Sinnleifers... Also alles was Ketten war.

00:25:27: da war ich zu Hause ja?

00:25:29: Und war wundeschön!

00:25:32: Nur ich bin neunzig.

00:25:34: ein neunzig bin ich Größenwander durch den Suf.

00:25:40: Der war immer auch mit dabei, der

00:25:42: war immer.

00:25:43: Auch mit dabei sondern er hat sich noch gesteigert und da war es also nicht mehr so dass ich vier zwanzig Stunden trocken blieben bin um zu Kunden zu fahren Sondern habe ich abends getrunken um überhaupt Binnen zu können.

00:25:56: Ja und überhaupt schlafen zu können weil das Schlafen war zu der Zeit drei vier Stunden Und dann wieder ran.

00:26:03: So da kannst du nach vier stunden vorstellen wie für Rests Alkoholich noch hatte.

00:26:07: Da ging's so ganz langsam in nicht mehr System trinken, ja so ganz langsam ging es darüber und hab dann noch drei Häuser gebaut.

00:26:18: Und weiß der Kuckuck was alles?

00:26:20: Noch eine Firma gegründet und dies und das und komplett den Überblick verloren weil ich habe immer draußen das Geld verdient um was.

00:26:30: im Backoffice war

00:26:34: keine Kontrolle

00:26:35: überhaupt nicht.

00:26:37: Dann gab's Finanzamt und Hausdurchsuchung.

00:26:40: Und gucken hier, und gucken da... Da stimmt was nicht!

00:26:43: Und da stimmt das unzuweitende Fall.

00:26:45: Du hattest noch drei Häuser gebaut?

00:26:48: Und hat.

00:26:49: dann endet die Änderung in der Kräfte.

00:26:52: In der Krüte habe ich dann meinen großen Zusammenbruch gehabt.

00:27:01: Da hab' ich also nicht mehr gearbeitet.

00:27:03: Das ist zwar vertraglich weitergelaufen mit dem Provisionen aber nicht mehr gearbeitet und habe nur noch morgens mittags warms getrunken.

00:27:15: das ist der punkt den ich gerade geschildert habe er was ich so rausgearbeitet hab in den letzten fünf zwanzig jahren.

00:27:23: Das ist der Punkt wo das kippt, wo du nicht mehr selber trinkst auch spass oder aus irgendwas sondern wenn der Körper dir sagt Ich brauche etwas.

00:27:35: Das is die komplette körperliche abhängigkeit Ja.

00:27:40: Und was würdest du sagen, war das für ein Zusammenbruch?

00:27:42: Würden wir doch heute sagen Burnout oder wie würden wir das heute in

00:27:45: den Zettel schreiben?

00:27:47: Nee

00:27:48: ich wollte einfach nicht mehr hauen.

00:27:50: Ich wollte nur dringend.

00:27:52: Dabei ist auch da noch eine Ehe kaputt gegangen.

00:27:56: Da war auf einmal alles nicht mehr da.

00:28:00: Weg!

00:28:01: Ich habe zwar im Hintergrund noch Geld zu Fluss gehabt...

00:28:05: Aber auch nicht automatisch.

00:28:06: dann ja

00:28:07: Erpressung wegen meiner Tochter, dass ich die nicht kriegte.

00:28:11: Dann Häuser weg und Frau weg.

00:28:15: und was denn jetzt?

00:28:18: Also da gab es einen Knickpunkt.

00:28:20: Und dann hat der Körper einfach gesagt so Jetzt trinkst du morgen schon?

00:28:25: Das trinkt zum Mittag schon.

00:28:26: Hast

00:28:26: du eine Lösung für dich?

00:28:28: Ja.

00:28:29: Die Lösung mit zehn Jahren Problemlöser.

00:28:33: Ich habe den Problemlöser für dich Aber es wird immer dramatischer.

00:28:38: Mit Einkoten und mit Übergeben, um mit Zitter anfällen und Schweißausbrüchen und Nachtswachwerden und Wiedertrinken müssen und Beschaffung usw.

00:28:52: Ein grausamme Zeit.

00:28:54: Eine grausame Zeit!

00:28:56: Und dann bin ich zum Psychiater gegangen und habe gesagt was war auch mal lieber vorhin irgendwas stimmt nicht mit mir.

00:29:03: Ich bin immer so traurig Ich bin nur noch im Wein, da stimmt alles nicht mehr.

00:29:09: Da hab ich was.

00:29:12: Kenne ich mich mit aus?

00:29:14: Nimmst du mal die Pille?

00:29:19: Kommt da die zweite Problemlösung dazu?

00:29:21: Nehme die Pile und die Piller hat mich aufgeheitert.

00:29:26: Antidepressiva?

00:29:27: Antidepressiva.

00:29:28: Chemipur!

00:29:30: Aber die Antidepresiva sollte ich nur einnehmen ohne Alkohol.

00:29:38: Aber ich hatte ja schon den körperlichen Suchtfaktor, dass der Körper wollte, ich musste unbedingt trinken.

00:29:47: Also Antidepressiva genommen und Alkohl antidepressiver nennt man in dem Fachgras Banschen.

00:29:57: Und dann kamen wir tag, da lag ich im Bett die Arme wollten nicht mehr, die Beine wollten nicht und sagte mir vielleicht einen Tag noch oder zwei.

00:30:15: Dann hast du durch dein Panschen alles kaputt, dann funktioniert nichts mehr.

00:30:19: Dann sitzt du aus Herzausabung raus, Kopf, alles.

00:30:25: Und da kam ein kleines Mädchen an meinem Bett.

00:30:28: Meine Tochter, die nur in sich geboren ist, kam an mein Bett und sagte Papa bitte bleibt bei mir nicht so gut erzählt ihnen eine Gänsebülle.

00:30:40: sie war dann.

00:30:40: Ich bin wieder weg und habe mich aufgestanden, geduscht.

00:30:44: In die Psychiatrie gefahren.

00:30:45: Und ich habe gesagt, ich schaffe es alleine nicht!

00:30:50: Ich schaff es allein nicht!

00:30:53: Bin auf den Knie gefahren... Nach ... äh... forty- acht Stunden im Bett ohne Alkohol hatte ich noch zwei Komma sechs Pumpelle in Blut.

00:31:02: Also etwa kein Alkogemetrer im Hemmensystem.

00:31:05: Kein Blut mehr in dem System sondern nur Alkohl.

00:31:08: Und ab dann das große Glück gehabt, dass der Professor dort in der Klinik es persönlich genommen hat.

00:31:18: Wie mir zu sprechen und wir haben uns unterhalten gesprochen.

00:31:25: Die hatten Fitnessstudio unten in der klinik im Keller, die hatten Schwimmbad im Keller.

00:31:30: Schwimmen war sowieso immer meine Leidenschaft und dann rein ins Becken Kopfklar kriegen, auch schon.

00:31:43: So und dann nahm sich in der Klinik, in der Zeit, da haben sich einige Gruppen vorgestellt, Blaukreuz, Gruptemplar Und AA, anonyme Alkoholiker und ich habe alle Gruppen danach besucht nach dem vierwöchigen Aufenthalte und habe dann bin ich hängen geblieben bei den Anonymen Alkohliker weil da saßen Typen Typen, der eine Ex-Worlder, der andere Knacki und so weiter.

00:32:16: Und die sprachen alle ohne Filter.

00:32:21: Ja?

00:32:21: Das war genau das was sie brauchte und verstanden hat.

00:32:25: Da bin ich angefangen und habe erstmal mein Leben wieder in Ordnung gebracht.

00:32:34: Dann hab' ich nach fünf Jahren angefangen im ein oder anderen Zölfen Und ja, hab das seit dem Betrieben sozusagen.

00:32:48: Wenn jemand ankam, den habe ich geholfen.

00:32:53: Aber auch ich muss davon ein Butterbruch schmieren können.

00:32:59: So und aus dem ganz anfangen Grund habe ich gesagt, was auf?

00:33:03: Ich mach da mal eine GmbH und bilde noch zwei Leute aus.

00:33:11: Gucken wir mal was kommt.

00:33:13: So dann habe ich hier einen Vortrag gehalten, da ein Vortracht über mein Leben.

00:33:18: Weil du kannst dir vorstellen wenn ich jetzt ein dreiß Jahre trocken bin hat sich in den Jahren vorher ja mehr ereignet als wir hier überhaupt fünf Minuten besprechen können.

00:33:31: Das war so crazy dass da wenn ich von meinem Leben erzähle In den Vorträgen, das dauert anderthalb Stunden.

00:33:43: Da laufen auch schon mal Tränen und da zeigt der ein oder andere auf ich bin gerade an dem oder dem oder den Punkt.

00:33:52: Das ist aber alles komischerweise nie richtig in Serie gegangen.

00:33:58: Es ist nie richtig aufgenommen worden.

00:34:01: Ein Beispiel Ich habe eine Aktion geplant mit Heidt in Berlin Vierhundert Leute.

00:34:11: Und die Vier-Hundert Leute hätten dort Platz gehabt, jeder sollte seinen Beitrag da leisten für Essen trinken Saalmiete und so weiter und so fort.

00:34:22: Ich habe angeschrieben Daimler BMW Die Feuerwehr in Berlin Bundestag Bundesrat Die entsprechenden Gesundheit Einrichtungen dort Null, null, null.

00:34:41: Null teilnehmen.

00:34:44: und dann hat einer Abteilungsleiter dort vom Bundestag gesprochen Sagt er wir hätten welche die kommen würden.

00:34:55: Aber es kann nicht sein was nicht sein darf weil Er sagte mir Die Beamten die die die Bundestagsabgeordneten die da sitzen ja Die sind ja weit weg von zuhause und die fahren nicht nach Hause.

00:35:14: Die bleiben am Wochenende in Berlin, und da gibt's nur hoch die Tassen.

00:35:20: Also normalerweise jeder Dritter, jeder Vierte, jeder Fünfte... In Behörden!

00:35:26: Ich brauche nur in fünf Etagen rauf-und runterzugehen.

00:35:29: Da weiß ich mittlerweile, in welcher Schubbleibe da irgendwann steckt.

00:35:33: Aber es ist keiner gekommen?

00:35:36: Naja man wird auch gesehen.

00:35:38: Es is'n Scharmengrenze Ja.

00:35:41: Und was man bei der ganzen Geschichte, wir haben im Augenblick sieben, neun Millionen Alkoholiker in Deutschland.

00:35:49: Bundesgesundheitsministerium zwanzig, fünfundzwanzig.

00:35:52: Ahnean, zehn Prozent?

00:35:54: Richtig!

00:35:55: Was wir aber da nicht vergessen dürfen ist ein ganz, ganz wichtiges Thema.

00:36:03: In der Familie ist einer getränkt.

00:36:06: Er oder Sie und alle drum herum Eine Kuh abhängig.

00:36:18: Sags bitte nicht dem Nachbarn, der Papa licht auf der Couch.

00:36:23: Sag's bitte nicht den Nachbaren, die Mama ist besoffene Trippe runtergefahren.

00:36:28: Sagt's bitte nie dem Nachband unser Sohn!

00:36:31: Der arbeitet nicht mehr, der geht nicht mehr raus, der trinkt nur noch... Da drum herum ist ein... Ich mach das immer so schön in einer Satellitenform.

00:36:43: Ja?

00:36:44: Das ganze Universum, das da hängt.

00:36:45: Innen

00:36:46: drin ist der Alkoholiker und das was da drum herumhängt, multipliziert das mal mit den sieben Kommandoen wie für Familien-Dramen.

00:36:57: dort sucht man es.

00:36:59: Ich spreche jetzt nur von Alkohlikern.

00:37:02: Es gibt ja die Spielsucht, die Sexsucht oder Streitsucht.

00:37:07: Die Sucht dieser Bandbreite hoch drei.

00:37:11: Und was da... an Chorabhängigen existiert, die keine Anlaufstelle haben.

00:37:22: Die können zum Psychologen oder zum Psychiater gehen?

00:37:25: Der Hausarzt weiß nicht wie er damit umgehen muss!

00:37:28: Die können zur Psychologin oder der Psychiator gehen... ...die aber momentan durch die sensationale Entwicklung hier im Land eine Wartezeit haben von ein bis anderthalb Jahren.

00:37:44: Die Hälfte schon oben vom Dach gesprungen.

00:37:48: So, die haben keine Anlaufstelle und meine Spezialität mit den Alkoholikern ist ja ich kümmere mich nicht um Nasse Ich kümmer mich drum wenn jemand lang Lang trocken bleiben will.

00:38:05: Also er ist trocken geworden Und möchte dann lange länger trockenbleiben.

00:38:11: Und da habe ich mir die ganzen fünfzehn, zwanzig Jahre oder dreizehjahre der letzten Heuchmühne-Expertise erworben.

00:38:19: Dass sich auf jedes Problem eingehen kann.

00:38:23: Ich nimm dir nur ein kleines!

00:38:26: Der trockene Akkuliker sitzt mir gegenüber und sagt am Freitag im wichtiges Bankgespräch.

00:38:32: Ich glaube ihr muss wieder trinken.

00:38:34: Das ist Sonnendruck das geht gar nicht.

00:38:38: Wann ist es?

00:38:40: Ja freitag Was haben wir denn heute für ein Dach, Dienstag?

00:38:45: Jetzt machst du dir den Druck von Dienstag bis Freitag.

00:38:50: Und meine Sache ist, lebe im Heute hier und jetzt.

00:38:56: Im Heute hier-und-jetzt sitzen wir beide zusammen.

00:38:59: Nichts anderes!

00:39:01: Was gleich ist was morgens, was übermorgen ist wissen wir beide nicht.

00:39:07: Fünfein neunzig war es soweit.

00:39:09: da hat's bei unserer Natur meiner Lebensgefährtin damals.

00:39:13: Noch nicht wir beide, aber meine Lebensgefährtin damals macht die Tür auf sie zu stehen.

00:39:18: Zwar Polizisten vor der Tür.

00:39:21: Da haben Sie unter neunjährigen Sohn im Straßenverkehr tot befand.

00:39:27: Ich bin trocken geliehen.

00:39:29: Zwanzigzehn ist diese lebensgefährtige Sturm.

00:39:33: Ich Bin Trocken Geliehen!

00:39:35: Laut mir ich weiß auf alles was ein Alkoholiker vorbringen kann Weiß' ich die Maßnahme Was er anwenden kann um Nicht wieder zu trinken.

00:39:48: Geh laufen, fahr Fahrrad.

00:39:51: Überstehe die nächsten zwei Stunden.

00:39:54: Ja?

00:39:54: Du hast noch zwei Stunden überstand, da kannst du auch drei überstellen oder vier... ...oder fünf!

00:40:00: Oder schlafe doch einfach mal drüber.

00:40:03: Das hört sie alle so leicht an aber das ist die Macht der kleinen Schritte.

00:40:08: Die Macht der Kleinen Schritte ist mal ein Programm Wo ich den Leuten beibringe, pass auf.

00:40:14: Wenn das passiert macht das... Ich kann nicht allen helfen!

00:40:20: Ich kann auch nicht die ganze Wirk trocken, natürlich auch nicht.

00:40:24: Aber wenn es Menschen sind zum Beispiel, die nicht in der Öffentlichkeit wohnen ein Chirurg aus der Uniklinik ist Alkoholiker kommt zu mir und sagt, ich halte Fiedel nicht mehr.

00:40:41: gerade geht nicht weiter so Ein Richter am Landgericht.

00:40:47: Danke, Micha!

00:40:49: Wofür?

00:40:50: Wenn die das gewusst hätten, dass ich die letzten zehn Jahre unter Arroleinflussurteile gesprochen habe, würden überall die Türen aufgehen.

00:41:03: Diese ganzen Geschichten kann man immer wieder fürs Nächste gebrauchen... Ich wäre jetzt nicht an der Stelle wenn ich nicht auch für mich das alles erarbeitete.

00:41:19: Durch die AA-Sitzung habe ich zum Beispiel rausgefunden, dass hat mit zehn Jahren passiert ist mit dem ersten, die Zahnschmerzen hören auf.

00:41:29: Das hab' ich da erarbeitet!

00:41:31: Nur durchsprechen, sprechen, sprechen...

00:41:33: Aber wie ist es denn?

00:41:34: Also anonyme Alkoholiker heißt ja nicht umsonst so.

00:41:36: Da geht's ja genau ins gleiche Thema, man will nicht gesehen werden.

00:41:39: Wie stelle ich mir das vor und diese Treffungsdiener, da steht jetzt kein Schild.

00:41:42: Heute treffen sie sich hier um neunzehn nur die anonymen Alkoholiker, da wäre es ja nicht mehr so anonym.

00:41:46: Richtig!

00:41:47: Und eins machen die verkehrt.

00:41:50: Die machen das verkehrd dass die aus dem Kreis von ich sag mal zehn Kilometer, fünfzehn Kilometer die Leute da haben.

00:41:58: Ja und

00:42:01: äh... Da muss der eigentliches Fingerklub kennzig machen.

00:42:03: Man fahrt immer dahin wo man nicht wohnt.

00:42:06: Du hast es fast denk' an Das ist fast erkannt, aber die meisten Alkoholiker fahren nicht.

00:42:10: Dreißig, vierzig, Fünfzig

00:42:11: gedehnen.

00:42:11: Die kennen da meistens gar nicht fahren?

00:42:13: Richtig!

00:42:14: Ja war das für Erstein schon gar nicht mehr.

00:42:17: Aber bei denen ist es so... Der einer heißt Kurt, der anderen heißt Franz, der andere heißt Otto, Sylvia, Gustav, Clara und so weiter.

00:42:25: unsere Freude ist am Ende ein Reiplein.

00:42:28: Aber mit der Zeit entstehen Freundschaften Bekanntschaften Und das Problem bei den Anonymmakrolikern ist, wenn einer von denen in dem Kreis wieder rückfällig wird.

00:42:44: Dann steht er an der Theke, du soll ich mir erzählen wer da alles bei der Suchköppe sitzt?

00:42:50: Da ist der Klemner, da ist der Elektriker, da is der Unternehmer... Nee!

00:42:57: Funktioniert nicht.

00:43:00: In der Situation oder in der Augenblicklichen Situation der Anonymakroliere Funktioniert das in dem kleinen Kreis.

00:43:09: Und es gibt ja, dass die sehr weltweit eine Organisation die weltweite arbeitet.

00:43:13: Du hast er da auch weltweit?

00:43:14: Ja klar

00:43:16: und Da ist es aber so.

00:43:19: Der kann der Chirurg nicht hingehen.

00:43:23: Da kann der vom Landgericht nicht hingehe.

00:43:26: Da Kann der Unternehmer nicht hingehn wo eventuell sein Unternehmen dran hängt.

00:43:33: oder die Frau vom Unternehmer Der Sohn vom Unternehmer oder so.

00:43:39: und dafür bin ich da.

00:43:41: Weil, ich hab die Ärzte geschweiggeschwägt Und ich mach das so anonym dass es wirklich überhaupt keiner mitkriegt.

00:43:51: Wie kommst du zu deiner Mannschaft?

00:43:53: Marketing weiß ich interessiert mich ja immer.

00:43:56: Kann ich dir ganz ehrlich sagen jetzt wo wir am T-Shit sind Gar nicht

00:44:01: Man zum Mund Propaganda

00:44:02: Entweder Oder auch Nicht.

00:44:05: Ich habe jetzt wirklich drei Jahre mit Marketing versucht, mit Internet versucht.

00:44:13: Mit allen möglichen Sachen versucht den Leuten die Hemmschwelle zu nehmen.

00:44:19: und jetzt kommt es!

00:44:21: Das ist das größte Thema Die Hemmschwelle zu sagen.

00:44:25: erstens ich bin's.

00:44:28: zweitens ich will aufhören.

00:44:31: drittens es geht so nicht weiter die vor schon fünf Jahre, zehn Jahre das alles gedeckt hat.

00:44:40: Die soll jetzt sagen ne dann machen wir nicht mehr mit.

00:44:45: Die Scham ist eine enorme Hemschwelle, die wir werblich nicht wegkriegen.

00:44:56: Da kannst du Kampagne machen wie du willst wenn sich jemand schämt etwas zuzugeben was in seinem nächsten Umfeld oder was es da gehst du die Töne auf So und deswegen mache ich nur auf Empfehlung.

00:45:13: Ich habe jetzt im Münster zwei Ärzte, die schicken mir Patienten wo ich aber sagen muss abletzen.

00:45:26: mit dem Arzt noch gesprochen und sagt da was ist ja mit dem und dem?

00:45:29: Ich sage der Worte von mir wissen wie System trinken geht Entschuldigung dann nicht.

00:45:34: Der Ansprechpartner.

00:45:36: Absolut!

00:45:37: Bei mir gibt es zwei Sachen Entweder du rührst auf, oder du stirbst.

00:45:42: Es gibt nur die Beine da.

00:45:43: Ein bisschen trinken ist schon ein bisschen schwanger, funktioniert nicht.

00:45:50: Denn ich hab's ja vor malen trocken werden habe ich es jetzt drei vier Jahre versucht Drei Wochen ohne, Vier Wochen ohne zwei Wochen ohne Ja?

00:46:03: Oder alkoholfreies Bier trinken.

00:46:07: Heute sage ich, warum soll ich Akku weiß Bier trinken?

00:46:09: Ich kann Bier trink.

00:46:11: Also da läuft es ja bei mir eh offene Türen ein.

00:46:14: Das ist ganz interessant und das würden wir jetzt auch noch mal interessieren.

00:46:17: zu dem Typ Menschen.

00:46:19: Ja also... ...ich bin da total dankbar muss ich sagen.

00:46:25: Wie gesagt uns bringt er Marcel zusammen.

00:46:27: Ich habe viele Jahre der Disco als DJ verbracht.

00:46:29: Ich war jeden Abend Sternhäge getrunken.

00:46:31: Also ich habe auch gar nicht Ahnung wie fangen ihn aufzulegen bevor er dann in den teilweise auch die Flasche gebaut hat drin.

00:46:36: Und ich bin heute so dankbar, dass ich einfach aufgehört aufzulegen und aufgehörte Alkohol zu trinken.

00:46:41: Es war kein Thema für mich.

00:46:46: Ich verstehe zum Beispiel Privat.

00:46:48: Ich trinke Privat fast keinen Alkuhl mehr seit Jahren.

00:46:51: Mir hat noch nie ein Bier geschmeckt.

00:46:53: Schmeckt mir nicht!

00:46:53: Also dann versteh' ich es auch nicht.

00:46:54: Warum soll ich ein Bier trinken wenn's mir nicht schmeckt?

00:46:56: Alkohl ist mir noch weniger... Und wenn ich trink, also auch jetzt.

00:47:00: Wenn ich trinke dann mache ich einen Deckel immer maximal drauf.

00:47:02: Also ich bin noch kein so ein Biertrinker sondern da gibt es dann gleich hartes Zeug und dann muss aber auch was passieren quasi so.

00:47:07: Also der ist schon für den Zweck am Ende des Tages.

00:47:09: So das jetzt Genuss habe ich noch nie verstanden.

00:47:11: Auch so kommen!

00:47:13: Und jetzt haben wir zum Beispiel eine alkoholfreie Wein-Geschichte entdeckt, die uns sehr gut schmeckt.

00:47:18: Aber das ist ja am Schluss wie ein Traubensaft!

00:47:21: Das ist halt ein Spaßgetränk, es ist ein bisschen mehr als ein Wasser.

00:47:23: aber mich zieht's da gar nicht an und ich bin sehr dankbar weil für mich heute in Wunder nach dieser Zeit, nach Jahren lang... Ich habe Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag aufgelegt jede Nacht Vollgas.

00:47:35: Aber es muss doch auch jetzt irgendwie einen Typ Mensch geben, der dann zuchtanfälliger ist.

00:47:39: Also bei mir war's zum Beispiel auch ich habe auch mal geraucht und hab drei viermal aufgehört.

00:47:44: und bei mir so wie immer wenn ich sage ich hörts auf.

00:47:46: Ich sag immer Vertrag mit mir selber was sage ich gern den Leuten aber das fühlt sich für mich nicht so an.

00:47:49: also wenn ich heute beschließt dass ich etwas anders mache auch in meinem Business sicher auch Teil meines Erfolgs Dann ist es gesetzt Als Gesetz, da kannst du auch machen was du willst weil ich bescheiß mich selber nicht.

00:48:00: Das ist ganz egal.

00:48:00: also da geht es um Dinge... Also um alle Dinge im Leben.

00:48:03: wenn ich beschließt das ist jetzt so dann ist es so und hat schon immer funktioniert bei mir.

00:48:07: Und ich habe aber auch jetzt könnte man sagen ja hast du auch mal dreimal wieder zum Rauchen angefangen?

00:48:11: haben wir ganz bewusst noch wieder angefangen?

00:48:14: Du hast gerade ein schönes Wort gesehen.

00:48:18: Wie kommt denn das dass man als Typ süchtig wird?

00:48:23: Genau!

00:48:24: Sagt das Wort mal langsam das Wort sucht

00:48:28: Ah, weil er was sucht.

00:48:30: Genau das ist es!

00:48:32: Also ich für meine Personen meistens spreche immer für meine Person nicht verandert.

00:48:38: Ich für meine person war immer auf der suche.

00:48:43: Auf der Suche in Angenommen zu werden, Anerkennung, Streichleinheiten...

00:48:49: Alles was halt weggefallen hat mit meinen.

00:48:51: Das ist alles weggefallen?

00:48:53: Ja habe ich anschließend auch nicht wiedergefunden.

00:48:57: Aber ist es vielleicht auf die Suche nach einem Zuhause?

00:49:00: Bitte!

00:49:00: Und dass du die Suchen nach einem zu Hause eigentlich auch, oder?

00:49:02: Ja, das war ja weg.

00:49:04: Wie

00:49:04: schön ist das anzukommen?

00:49:05: Wann

00:49:06: denn?!

00:49:06: Wie schön is' da, sage ich heute noch, äh... ...zum meiner Frau, wie schön ist's das wenn man gerne nach Hause fährt?

00:49:17: Die Tür aufgeht

00:49:19: oder auch

00:49:19: nicht, aber die Tür aufgeheet Der Geruch von zu Hause, das Ambiente von Zuhause und dann noch ein liebes Wort zu hause.

00:49:31: Ja?

00:49:31: Das ist so gigantisch!

00:49:34: Das isso eine Größe... Und

00:49:35: auf einmal ändert sich zum Beispiel auch.

00:49:38: also kann ich dir jetzt stundenlang drüber erzählen genau dass es übrigens magic.

00:49:41: dieser podcast ist magic.

00:49:42: ja also Es ist wirklich so jede folge liefert bei mir genau was wozu ich gerade etwas sagen kann.

00:49:50: Das ist Magic!

00:49:51: Also es waren schon Leute hier gesessen, die haben auch gesagt über das und das Thema möchte ich nicht sprechen... Es geht heute nur um das, ich sage jetzt nicht was weil dann weiß man gleich wie das Gast es war.

00:49:59: Es geht nur um des und nichts anderes.

00:50:01: und in dem Moment war ich da gerade selber auch persönlich in der persönlichen Entscheidung.

00:50:05: Und dann biegt er aus diesem Thema ab in diesen Podcast nach einer Stunde und also spricht genau darüber wo er nicht drüber sprechen wollte.

00:50:11: und deswegen ist das so interessant Weil dieses Zuhause-Thema verändert ja alles, verändert auch die Zeit wann du vom Büro weg bist.

00:50:17: Ich hab jetzt noch mal ein paar Jahre reverse engineered in meinem Leben.

00:50:20: Ich habe normalerweise immer um neunzehnt Uhr den Staubsauger Roboter losfahren hören.

00:50:24: Da wusste ich immer, ah.

00:50:26: Jetzt musst du irgendwann mal heim, weil sonst lohnt es sich nicht mehr bis morgen zu Hause hin.

00:50:29: Wie sich das dreht wenn du auf einmal ein Zuhause-Gefühl hast?

00:50:32: Wenn du um die Uhr schaust und schon häppelig wirst, dann denkst du nach Hause jetzt.

00:50:37: Unbezahlbar!

00:50:38: Das ist so viel Wärme, so viel Kraft, soviel Stärke, wie du dadurch gewinnst.

00:50:47: Eine Suche ist beendet.

00:50:53: Was hast denn noch?

00:50:55: Wo du suchst.

00:50:57: Ja?

00:50:58: Finanzielle Anerkennung!

00:51:01: Bin ich jetzt der Größte, bin ich auf der Bühne gern gesehen, applaudiert man mir, grüßt ma mich überall.

00:51:11: Wird aber alles ruhiger wenn es zu Hause stabil ist.

00:51:14: Genau so ist es.

00:51:15: Wo hört denn die finanzielle Suche auf?

00:51:16: das ist ja auch so interessant.

00:51:18: also wenn du mich gefragt hättest genau da wo Marcel mich kennengelernt hat vor zwanzig Jahren Habe ich immer gesagt, das war die größte Agentur der Welt.

00:51:25: Die größte agentur der welt wird.

00:51:26: es muss mir heute so kaputt lachen.

00:51:28: Ich habe viele Begleitungsangebote für Agenturen wo ich Agenturen unterstützt mit Coaching und da hörst du das natürlich nach wie vor noch oft ja?

00:51:34: Und dann denke ich mir immer so Ja genau das wollte ich auch.

00:51:37: Es ist eine der dümmsten Sachen die ich da immer gesagt hab die du dir vorstellen kannst.

00:51:41: Wer in dieser Zeit überhaupt setzt den Maßstab an für Größe?

00:51:50: Moment!

00:51:51: Wirst du denn nicht fertig?

00:51:52: Ja, du bist die größte Agentur.

00:51:57: In deinen Augen ist die Agentur da an dem Punkt wo sie groß ist.

00:52:04: Wer maßt es sich an zu sagen wenn Du doppelt so groß bist dann bist Du groß.

00:52:10: Wenn Du dreimal so groß ist dann bist du groß.

00:52:13: Nein Deine Sichtweise ist das Maß der Dinge Nichts anderes.

00:52:19: Ich habe das Ganze auf meinem Preis, ich sage immer das ist doch mein Preis.

00:52:22: wir können noch nicht über meinen Preis diskutieren.

00:52:23: du kannst jetzt nicht mit mir über meinen preisdiskutierst aber ich festgelegt genauso agb's.

00:52:28: du kannst dann nicht mit über die agg mit mir diskutieren.

00:52:30: Die hab' ich mir doch mal ausgedacht.

00:52:31: Wir können uns so jetzt nicht hier hinsetzen.

00:52:33: in meinem Business Könntest du jetzt nicht hinsitzen?

00:52:35: Wir können natürlich schauen wenn es du agg hast und ich habe agg Und dann passen sie nicht zusammen.

00:52:40: da müssen wir eine Lösung finden.

00:52:41: Aber auch genau das ist es Genau.

00:52:43: dass ist es am Ende des Tages.

00:52:44: und dieses höher schneller weiter Du wirst ja nicht fertig.

00:52:46: Das ist übrigens auch ein Phänomen.

00:52:48: Ich meine, das muss man mit ehrlicherweise sagen.

00:52:50: Social Media ist unser Top-Produkt Nummer eins in der Agentur mittlerweile geworden.

00:52:53: Es war immer Webseiten und es hat sich jetzt abgelöst.

00:52:55: Social media ist sowas von auf der Eins.

00:52:57: Aber macht ja die Welt nicht besser?

00:52:59: Du wirst ja nicht fertig!

00:53:00: Du wißt du, du wirst auch was, was ich in den letzten Wochen auch gelernt habe.

00:53:03: Das sind ganz spannende Erkenntnisse.

00:53:05: Man lernt ja manchmal über so Worte wie Sucht und Sucht

00:53:07: usw.,

00:53:09: aber wenn man einmal verstanden hat dass vergleichen nie einen Sinn macht... Das hat noch nie Sinn gemacht.

00:53:16: sich zu vergleichen, das macht keinen Sinn.

00:53:18: Und wenn du dieses Vergleich nehmen kannst und die Schublade aufmachst... Natürlich alles immer nicht so einfach, wie es sich anhört.

00:53:23: Aber man kann sich ja immer wieder daran erinnern und das habe ich jetzt gelernt vor ein paar Wochen und immer wenn ich jetzt wieder merke, ich komme in den Vergleich was ich übrigens im Business vor Jahren schon abgelegt hab.

00:53:32: also ich würde sagen ist der Erfolg von meinen Läden.

00:53:35: Ich habe noch nie etwas verglichen sondern ich habe mir immer überlegt wie kann man es denn am besten?

00:53:39: Wie wird's dann ich machen, weil es jetzt für mich am Besten machen würde?

00:53:41: Und sobald mal in den vergleich kommt denen zu nehmen die Schublade aufzumachen sind da rein zu legen und zu sagen Es macht keinen Sinn, es macht keinen sinn zu vergleichen

00:53:50: So lange du das noch hast, bist du auf der Suche.

00:53:55: Ja?

00:53:55: Du suchst und sagst das so aber schneller.

00:54:00: Sucht!

00:54:01: Aber Michael ist da ganz interessant, jemand, der da zu viel erlebt hat wie du und auch so ein Leben zurückblickt... Was ist es denn am Ende des Tages dann?

00:54:11: Also da kommen wir ja schnell auf den Sinn des Lebens auch sogar weil ich weiß das kann ich dir auch gleich sagen.

00:54:18: Ich habe zum Beispiel immer gedacht dass sich immer nach.

00:54:20: Also ich hab immer gedacht, ich bin immer glücklich.

00:54:22: Ich bin auch ein sehr glücklicher Mensch.

00:54:24: Jetzt mal so nach Außenbetracht in sehr glücklichem Menschen.

00:54:26: Da habe ich auch von einer gewissen Zeit festgestellt, dass es Glück gar nicht ist und ich suche keinen Glück.

00:54:31: Was ist denn für dich wichtig im Leben?

00:54:35: Ausgeglichenheit!

00:54:39: Genau Wenn

00:54:39: ich in meiner Mitte bin, kann mich nichts umschoben.

00:54:44: Ich finde es interessant, weil ich habe da so einen englischen Beitrag gesehen und das ist es nämlich also zufriedenheit.

00:54:50: Das war ganz interessant der gesagt ist doch kein glück.

00:54:52: wenn ich glück hab glück habe ich ja immer ein gegendparte muss er auch unglück dabei sein.

00:54:55: Glück

00:54:56: ist für mich zockung!

00:54:58: Achso?

00:54:58: Ja, da hat man Glück.

00:54:59: Habt

00:55:00: ihr Glück oder habt ihr keinen Glück?

00:55:01: Genau

00:55:02: Und er hat dann auf Englisch finde ich's manchmal leichter.

00:55:04: Er sagt er sucht in seinem Leben nur Peace Also Frieden eigentlich Zufriedenheit Sobald du frieden hast.

00:55:10: Und das ist es glaube ich, was auch das Zuhause liefert.

00:55:13: Das sind Frieden und schon mal... Es ist ja so unweigerlich in der Branche.

00:55:17: also Marketing ist eine harte Branche.

00:55:18: Ich sage auch manchen Leuten die ich kennenlernen Auch Leute, die da bei uns gearbeitet haben Geht raus aus dem Marketing, das ist kein Business für dich Das ist ein richtig hartes Business auch so.

00:55:27: Aber wenn du privat und in deiner Mitte Frieden hast Dann kannst Du doch auch mal vor acht Stunden den Krieg ziehen.

00:55:33: Also besser!

00:55:34: Da gibt's zwei Sachen bei mir Die sind elementar wichtig Dankbarkeit.

00:55:43: Und das andere ist nichts, aber auch gar nichts in meinem Leben selbstverständlich.

00:55:52: Die beiden Sachen.

00:55:53: Sie gehören zusammen ja auch, oder?

00:55:57: Wenn ich abends den Tag ausklingen lasse... Es hört sich für so ein Kerl.

00:56:04: Einz neunzig groß, zwartzehnt, da hört sie das natürlich komisch an.

00:56:10: Bitte abends!

00:56:11: Und sag, so wie ich ne verstehe.

00:56:14: Ob's jetzt Manitou ist oder wer auch immer.

00:56:18: Das was heute war, danke dafür und auch Danke für die Blitzer auf der Autobahn.

00:56:29: Die Stimme ja, ich hab dir doch Hinweise genug gegeben, aber das war eine Folge.

00:56:32: noch Schilder?

00:56:34: Nein!

00:56:35: Das war jetzt ein Spaß reingebracht, sondern... Nicht so gelungenen Momente am Tag.

00:56:45: Dankbar zu sein, Mensch da hab ich was draus gelernt.

00:56:48: Immer!

00:56:49: Da hab' ich was daraus gelernt.

00:56:51: Was könnte da wohl der Hintergrund sagen?

00:56:54: Da

00:56:54: habe ich noch das falsche Wort aber das hab' ja auch schon öfters im Podcast gesagt.

00:56:57: also ich suche immer was war heute Glück?

00:57:00: und das ist ganz interessant.

00:57:01: Also das kann man jetzt auch machen.

00:57:03: Ich finde mir auch wichtig da Alternativen anzubieten.

00:57:05: Manche können nix mit Beten anfangen oder dann erzähl's halt dem Universum oder was.

00:57:08: es geht ja um Reflektion.

00:57:11: Aber ich bin jeden Abend, lege ich im Bett und das ist mein letzter Gedanke am Abend auch.

00:57:15: Also zum Beispiel als Kind habe ich mich auch katholisch aufgewachsen.

00:57:19: Habe ich immer gebetet am Abend so, habe ich es gelernt halt so.

00:57:21: Und jetzt mache ich das anders.

00:57:22: Jetzt bin ich immer am Abend überlegt was war heute Glück?

00:57:24: Und du wirst es nicht glauben, selbst am schlechtesten Tag des Jahres findest du was.

00:57:29: Das mag klein sein aber du findest etwas was glückbar.

00:57:31: Ja.

00:57:32: Und weißt du was das ist?

00:57:33: Es passt genau in das Programm die Macht der kleinen Schritte.

00:57:36: Und da kannst du drauf aufbauen!

00:57:39: Weil das kleine Ding ist eins, am nächsten Stufe.

00:57:45: Die Macht der kleinen Schritte hast du auf einmal abends zwei.

00:57:50: Das muss nicht bis unendlich gehen!

00:57:54: Aber Du bist auf dem Weg nach vorne und nach oben.

00:57:58: Was machen Leute?

00:58:00: Das sind für mich die zwei, das ist der Teufel für mich.

00:58:03: Neid und Gier.

00:58:04: Das sehe ich immer wieder, da habe ich seit zwanzig Jahren Unternehmen auch viel begleiten.

00:58:09: Wenn Leute fleißig sind und Gas geben jeden Tag, ist noch nie was schief gelaufen.

00:58:15: Ich habe noch nicht einen Kunden Inservent gehen sehen wenn sie am Gas geben waren.

00:58:20: Die einzigen Dinge wo es bisher, die ich gesehen hab, die in Bach runter gingen, waren immer Neid oder Gier getrieben.

00:58:25: Was macht jemand, der neidisch oderäugierig ist?

00:58:28: Weil das läuft gegen die Dankbarkeit.

00:58:30: Das läuft gegen Zufriedenheit.

00:58:32: Das muss immer mehr werden und wir zwei können ja immer viele Sachen erzählen.

00:58:38: ich finde es immer so wichtig dass die Leute was mitnehmen aus einem Podcast.

00:58:40: aber ich sage mal ganz gerne wenn ich das erzähle ist das so ein Teenie-Witler Wand Tattoo.

00:58:43: Es gibt zu viele Dinge die man erzählt und die nicht ankommen bis du sie nicht verstanden hast.

00:58:47: Ich hab zum Beispiel auch immer wenn Leute gesagt haben es gibt eine Summe Wenn du die verdienst dann brauchst du nicht mehr mehr irgendwas für den Bullshit ey.

00:58:54: also Wenn ihr jetzt heute mein Steuerbilder anruft, dann würdet ihr sagen du kannst dir doch mehr auszeigen geben.

00:58:59: Und ich sage immer so nerv mich doch immer nicht!

00:59:01: Ich brauch's auch gar nicht mehr.

00:59:01: was...was mach' ich denn damit?

00:59:03: Aber weißt du das?

00:59:04: da hat man nix davon wenn man noch nicht an dem Punkt ist.

00:59:07: und was denkst du?

00:59:08: wie kann ich gegen Neid und Gier?

00:59:10: was sagst du Leuten wo du auch merkst so ah der Nachbarsgarten ist immer grüner und des Auto ist immer größer und hier kann ich noch ein bisschen mehr.

00:59:17: und so weil du hast jetzt auch schon viel verdient wenig verdient vorher.

00:59:22: ja also tiefe geholt.

00:59:24: Woher kommt Neid?

00:59:27: Ich

00:59:27: sehe etwas, was ich noch nicht erreicht habe.

00:59:32: Oder was ich erreichen möchte.

00:59:34: Also... ...ich bin ja wieder auf der Suche das zu kriegen, was er hat!

00:59:41: Der Nachbar hatte einen Fünf-Sechzeh-SL vor der Tür stehen vom Erzählis.

00:59:46: Ich brauche den auch aufbiegen und brechen.

00:59:52: Warum aufbiege und

00:59:53: breche?!

00:59:57: Ja, damit ich gleichwertig bin.

01:00:00: Und dann immer noch nicht besser?

01:00:02: Ist der Wettbewerb auch noch nicht gewonnen?

01:00:04: Da fängt es ja an...

01:00:05: Da ist er vielleicht gleich übrigens wieder.

01:00:07: Da fängts ja an!

01:00:09: So warum will ich denn das?

01:00:14: bin ich mit meinem Leben nicht zufrieden?

01:00:18: Bin ich mit dem was ich habe?

01:00:20: nicht zu frieden bin die mit dem wer ich bin nicht zufrieden.

01:00:24: Und jetzt komme ich auf das andere Thema, was da unheimlich zugehört.

01:00:28: Das ist Selbstwert.

01:00:30: Mein Selbstwertgefühl.

01:00:32: Was bin mir selbst wert?

01:00:34: Wenn ich darüber spreche, dann komme ich zu der Neid- und Giergeschichte hin.

01:00:41: Wenn ich mein Selbstwert doch habe ... Ey!

01:00:45: Den den ich morgens im Spiegel sehe, ne wasch ich gerne.

01:00:49: Dann bin ich dort schon mal in dem Moment zufrieden Wenn ich rausgehe und lächel, krieg' eins zwei drei Lächeln wieder.

01:00:59: Dann bin ich doch zufrieden!

01:01:02: Und diese Geschichte mit dem Servicewert ist so elementarwichtig... ...und da arbeite ich auch dran mit den kleinen Schritten.

01:01:11: So, jetzt kommt das eine hat das der Neid und das andere ist Gier.

01:01:18: Das hatte

01:01:22: ich

01:01:22: jetzt Alkoholiker.

01:01:25: Mit dem einem Bier kann er noch nicht genug gewesen sein, die Feier um drei Uhr zu Ende?

01:01:28: Was?

01:01:29: Nee, die muss mit fünf Uhr gehen!

01:01:31: Ich muss ausschägen!

01:01:32: Ja, ich muss als Letzter rausgehen... das ist Gier.

01:01:37: Gier ist eine Sucht weil ein Gefühl noch nicht gedeckelt ist.

01:01:45: Bei dem sexuellen, bei der Sexucht.

01:01:49: Ja?

01:01:50: Ich brauche mindestens acht Frauen am Tag.

01:01:55: Ich packe mich an den Kopf.

01:01:56: Was für ein Stress!

01:01:57: Einmal das und zum anderen... ich packe nicht doch an den Kopf.

01:02:03: Weil ich muss auch erkennen, nein kann der Süchtige in diesem Augenblick nicht aber in der Folge einer fachlichen Beratung kann man so etwas auflösen.

01:02:20: Gehe und Neid, die sind krankhaftes Frauen.

01:02:27: Aber da kann man was gegen tun.

01:02:29: Es gibt bei mir so einen schönen Spruch... es ist keine Schande, krank zu sein.

01:02:33: Was ist eine Schande nichts dagegen zu tun?

01:02:38: Und so kannst du beide Gehe & Neid.

01:02:44: Geher war ich hab' ...dompere Jung aus der Flasche gesoffen, weil war noch nicht genug.

01:02:53: Da musst du nur was oben drauf.

01:02:55: Irgendwas musst du einfach drauf.

01:02:57: Buck mal auf die Decke tanzen lassen.

01:03:00: Das reicht aber noch nicht!

01:03:02: Ja und was ganz Interessantes.

01:03:03: also ich finde es ist ja der harte Weg des Lernens... Aber das klingt dann wieder super für viele Leute, die einen da nicht kennen auch super un..., nicht unzufrieden, aber so undankbar Und das ist es aber gar nicht.

01:03:19: Aber wenn du irgendwann mal... Schau mal, Edith war bei mir immer... Das war die Zeit wo ich Marcel auch kennengelernt habe.

01:03:24: Da war unbedingt.. Ich muss irgendwann schaffen den Porsche mir kaufen zu können quasi und das war aber aus dem Mangel raus.

01:03:31: Ich war noch nie gierig und noch nie neidisch sondern ich hab halt gesehen was ich arbeite jeden Tag und das kam aber noch nicht an.

01:03:35: Na ey jetzt hau' ich hier irgendwie sechzehn-achtzehn Stunden, brauche meine Agentur auf bin doch am DJ auflegen wie Kohle rein und so.

01:03:42: Ja!

01:03:42: Das muss sich da irgendwann auszahlen.

01:03:43: Da hat der Investor im Arbeit noch nichts zum Geld gibt.

01:03:47: So und dann habe ich mir irgendwann mit einundzwanzig um den ersten Porsche gekauft.

01:03:52: Und das war da richtig toll, weil es war ein Ziel, das wir erreichen wollten.

01:03:57: Das war Wahnsinn!

01:03:57: Es war einfach so'n Lebenstraum.

01:03:59: aber wenn du dann irgendwann zum Mercedes gekommen bist die AMG riecht rauf und runter auf jeden AMG bin ich gefahren und ihr habt dann irgendwann festgestellt ist gar nicht mehr geil.

01:04:08: also ich holt den nächsten ab und es gibt mir gar nichts.

01:04:10: und das war aber ganz interessant weil das klingt jetzt so undankbar.

01:04:13: aber das war der Moment wo man das realisiert hat.

01:04:16: Und jetzt verstehe ich so... Ich habe zum Beispiel einen Leichenwagen, bin zu einem Leichenwagen gekommen vor zwei Jahren.

01:04:23: Oldtimer Mercedes ist mein liebstes Auto.

01:04:26: Ich bin heute mit dem S-Kahn da, aber wenn ich jetzt tauschen könnte und gegen ein Leichen wagen, der steht leider nativ gar nicht mehr mit dem fahren, weil man viel mehr Spaß macht.

01:04:33: Jetzt merkst du auf einmal wie sich das verschiebt und wie die Dinge im Außen unwichtig sind?

01:04:40: Weißt du oder so?

01:04:40: Ach!

01:04:41: Jetzt bist du gerade an der Stelle

01:04:43: Nicht schon länger.

01:04:44: Nein,

01:04:44: jetzt bist du gerade an der Stimme wo du das sagst.

01:04:46: ja Ja Das Außen Ja Soll dich doch erfolgreich sehen.

01:04:55: Ja ein Porsche bist sehr erfolgreich.

01:04:58: Nein Du hast dir einzelne selbst einzelne Ziele gesetzt.

01:05:02: Wenn ich soweit bin Nämlich dass nicht so weit Bin nämlich da Da ist alles vernünftig.

01:05:08: Ja das war es ganzes Ahnete.

01:05:08: auch Wenn du an dem Punkt auch irgendwann kommst, wo das egal ist kannst du es trotzdem ganz gut spielen.

01:05:16: Schau mal!

01:05:16: Es ist so ein Running Gag in meiner Bubbelt.

01:05:18: alle fragen immer wann Lambo?

01:05:20: Weil ich brauche noch einen Lamborghini in diesem Leben.

01:05:21: Ich kann dir sagen bist dann totaler Quatsch das weiß ich jetzt schon.

01:05:24: Passt überhaupt nicht Leute die sich damit auskennen auf von meinem Körpergröße und so sagen passt null des Auto zu dir wirst du sofort wieder kaufen.

01:05:29: In diesem leben brauche ich noch einen Lammus hilft nichts Das weiß ich.

01:05:32: Dann kann ich selber schon über mich lachen.

01:05:34: Aber Michael sagt dir eins, und das ist wieder Marketing.

01:05:36: Weil man kann die Dinge auch irgendwann spielen.

01:05:38: Wie du sagst, dass außen will sehen ob du erfolgreich bist.

01:05:40: Weißt du was passiert?

01:05:41: Wenn ich heute einen Aventador mir hole der passt von der Form sehr gut zu unserem Zwetschgelogo und dann ziehe ich es von vorne bis hinten diese Zwetschedelogo drauf Und dann stelle ich den alle zwei Wochen vor eine andere Agentur in Augsburg.

01:05:52: Weisst du was sie machen?

01:05:53: ... den ganzen Tag machen, die sich Gedanken über meinen Laden stattdessen... ... dass sie sich über seinen Laden Gedanken machen.

01:05:58: Das ist das Beste was du so tun kannst.

01:06:00: Steh ich den dahin?

01:06:01: Steh' ich den Dahin?

01:06:01: Und ich bin am Pesen und gebärm Gas geben.

01:06:03: Dann habe ich den Lambo gehabt dann verkaufe.. ..ich den irgendwann und da bin ich nochmal ein paar Kilometer weiter vor denen.

01:06:10: Aber es sind schöne Sachen wo wir sehen ja was was isst.

01:06:15: So aber der musste erst mal hinkommen.

01:06:18: Ja natürlich hat er vierzig Jahre gedauert oder dreißig.

01:06:21: Kleinen

01:06:22: Schritten da hinkomen.

01:06:25: Aber sagst du, es ist ein Programm.

01:06:28: Also

01:06:29: das was ich aufgesetzt habe in den letzten fünf, zwanzig Jahren hab' ich mir das zusammengepusselt.

01:06:34: Wie so Lebensmuscel.

01:06:37: Das ist das Programm die Macht der kleinen Schritte.

01:06:41: Und das wendest Du jetzt mit diesen one-on-one an?

01:06:43: Richtig

01:06:45: genau und halt gerne.

01:06:46: was ich unheimlich gerne mache is über mein Leben vor Publikum zu sprechen.

01:06:53: Keynotes Aus dem ganz Anfang Grund.

01:06:57: Ich habe das in der Schule gemacht, den Essen schwererziehbare Jugendlichen.

01:07:03: Die kamen rein wie Macker und kranzen sich da auf die Stühle und so weiter und so fort.

01:07:10: Ich hab mir sofort den Sheriff von denen rausgesucht.

01:07:13: Hab mit ihnen nach vorne geholt und gesagt du hörst jetzt mal alleine zu was ich zu erzählen habe.

01:07:19: Die ganze Bude war ruhig und anschließend waren wirklich ... bei manchen Tränen.

01:07:25: Zwei, drei Schüler kamen an und sagten... ... kann ich sie mal privat sprechen?

01:07:31: Mein Onkel davon der... Wie gesagt, wer ist es?

01:07:34: Mama oder Papa?

01:07:37: Dann lief nicht drin schon.

01:07:40: Weil Koabhängigkeit.

01:07:43: Und das ist genauso wenn du vom großen Auditorium sprichst,... ... du kannst dir Leute raussuchen....

01:07:53: Ja.

01:07:53: Findest du immer jemand?

01:07:55: Finde ich immer jemand.

01:07:56: Wir haben gerade von zehn Prozent geschmackt, wenn vierhundert in einem Saal sitzen sind vierzig davon betroffen.

01:08:03: Ja.

01:08:04: Vierzig plus Multiplikator.

01:08:08: ja die Koalte

01:08:10: kann jeder nachdenken, jeder kennt jemand oder?

01:08:14: Viele.

01:08:14: Vielen, ja.

01:08:16: Ich habe mich zum Schluss auch immer interessiert was ist das Geschäftsmodell also?

01:08:20: von was lebst du heute?

01:08:22: Ich lebe vor meiner Rente

01:08:25: Darf man immer nicht vergessen.

01:08:26: Da vergiss ich immer, denk mal, ja, ein-

01:08:28: und siebzig.

01:08:30: Ist eine kleine Rente.

01:08:32: Weil der viel Selbstständigkeit auch dazu ist?

01:08:34: Ja.

01:08:34: Und lebe ansonsten von Zuwendungen.

01:08:40: aber ein Geschäftsmodell dahinter ist leider nicht zustande gekommen weil die Scham der Menschen zu hoch ist über diese Würde zu springen und zu sagen mir Das hört sie gut an, was du da gemacht hast und du hast es selber vorgelebt.

01:08:59: Weil ich spreche von mir.

01:09:02: Du hast es selbst vorgelegt.

01:09:03: Es geht ist möglich Und Ich lebe zufrieden und glücklich.

01:09:12: Ja ich steuere immer noch so ein bisschen.

01:09:13: das trifft mich natürlich in meiner Ehre wenn du sagst es geht mit Marketing nicht.

01:09:17: das glaube ich natürlich nicht.

01:09:18: das wäre auf Katastrophe wenn ich das glauben würde.

01:09:21: Schau mal das Ding ist ja immer das Was halt das Problem ist mit Marketing.

01:09:24: also gibt der viele Quatschkanonen erstmal in unserem Business?

01:09:26: Natürlich auch gar Hat erst diese Woche jetzt auch wieder einen da, der sagt er war ich da.

01:09:30: War ich da?

01:09:31: Der Fünftausend, der Zehntausend und der Fünftentausend.

01:09:33: Wann hast du schon in den Gesprächen gemerkt?

01:09:35: Lauter Quatschkammern natürlich!

01:09:36: Nur die Zielgruppe ist natürlich auch wenn wir sagen man kennt jeder kennt jemanden sehr klein weil Du musst ja genau in der Sekunde reinkommen wo Du sagst so jetzt gestehe ich es mir selber ein oder ich bin schon trocken Ich brauche aber trotzdem noch mal Hilfe und so.

01:09:50: Es hat sehr wenig und jetzt haben wir irgendwie über achtzig Millionen Leute in Deutschland.

01:09:53: Wenn ihr jetzt bei Social Media Werbung macht muss ich halt den einen erwischen der heute sagt, das ist so.

01:09:58: Dazu spreche ich aber eine ganz offene Sprache und zwar ob es die Betty Ford Klinik ist, eine sensationelle Privatklinik auf Mallorca in Zürich und London, die Hundertfünfzigtausend nehmen für eine Woche Entzug ja?

01:10:18: All diese, die ich gerade aufgezählt habe plus, plus, haben keine Nachsorge.

01:10:25: also Der Mensch, wir trinken oder klingen und hat keine Nachsorge.

01:10:32: Und da möchte

01:10:36: ich... Da

01:10:37: sagt mir doch tatsächlich eine Klinik!

01:10:41: Wir machen uns genau keine Gedanken über die Nachsorgung weil wir wollen dass sie drei- oder viermal wiederkommen.

01:10:48: So, da kommt die Gier

01:10:50: richtig.

01:10:52: Die wollen drei bis vier mal wieder kommen.

01:10:55: Ich hab's erlebt, wie brutal das ist.

01:10:58: Du kommst manchmal nicht wieder.

01:11:01: Na ja klar!

01:11:02: Was weiß?

01:11:03: Du nimmst eventuell noch andere Menschen mit in den Tod.

01:11:08: Ja?

01:11:10: Du kommest nicht wieder zweimal, dreimal.

01:11:14: Du meinst du jetzt geschafft, rutscht wieder ab

01:11:17: und es ist tausendmal

01:11:19: so schlimm wenn du wieder abgerutscht bist.

01:11:24: Es is keine Schande Da kommt man auch wieder raus.

01:11:28: Aber zu sagen, die sollen drei oder vier mal wiederkommen weil die Hundertfünfzigtausend in der Woche bezahlen!

01:11:34: Die Promis.

01:11:36: Ja?

01:11:37: Da kann ich nur sagen den gehörtes entzogen.

01:11:43: Weil das ist Russisch-Rollett.

01:11:46: Technisch Marketingtechnisch einfach.

01:11:50: Tatsächlich einfach.

01:11:51: Also es gibt ja... also sagt er ist auch ein Riesenproblem.

01:11:55: Wir haben ja alle ein GPS-Track in der Hose.

01:11:57: Nutzt du WhatsApp?

01:11:59: Ja!

01:11:59: Schon schlecht, also ich auch.

01:12:01: WhatsApp erstellt ja Bewegungsprofile.

01:12:05: Ob Du jetzt anhast oder nicht quasi mit Standort... Fakt, fakt.

01:12:09: Merken wir alle wenn wir dann auf Instagram gehen und wir jetzt gerade zwei Stunden beim Zahnarzt waren.

01:12:13: zum Beispiel ist mein mein Beispiel.

01:12:14: Und auf einmal kommt da komische Werbung und die Leute sagen immer das Telefon hört zu.

01:12:18: Das kann man schon mal sagen das Telefone hört nicht zu.

01:12:22: Aber technisch Und das machen sicher auch welche.

01:12:25: Kannst du rein theoretisch sagen, hat sich an diesem Ort eine Woche aufgehalten und den Leuten Kammerwerbung einblenden?

01:12:31: Am besten Fall halt natürlich mit paar Monaten Versatz.

01:12:36: Also technisch geht es.

01:12:38: Ich bin interessiert immer so dieses Business.

01:12:40: Bin auch gerade überlegen ob ich dich mal verbinden.

01:12:43: Frank Lutter Lange war auf schon hier im Podcast einer der größten Fotografen für mich Der größte Musikfotograf in der Welt und auch Trockenseit Über dreißig Jahren.

01:12:52: Da sprechen wir dann eine Sprache und das, was ich gelebt habe in den ein Dreißig jahren Wir erkennen uns ja weil die Wellenlänge fast identisch ist im Gleichklang

01:13:06: voll Und auch er auch interessant weiß.

01:13:09: der Musikbusiness also nur mit den Rolling Stones im Hotelzimmer und so weiter und dann wird es irgendwann natürlich richtig wild Kann man da auslösen?

01:13:17: Es ist spannend die Folge, ich schick dir den Link.

01:13:19: Ich habe es angeboten und wollte zum Schwein helfen.

01:13:24: Es ist nicht an ihn reingekommen.

01:13:26: Ja natürlich.

01:13:27: Warum nicht?

01:13:28: Der funktioniert ja, soll er nur ertringen.

01:13:33: Der funktioniert hier!

01:13:34: Ja und das ist natürlich auch...es gibt der oft und vielleicht auch das Schöne mit dem Podcast.

01:13:39: Ihr habt vorhin schon gesagt, alle die hier waren, mit denen ist mal ein Kontakt, man kann super schnelle Sachen.

01:13:44: aber weißt du, jetzt kommt man natürlich auch an den Punkt.

01:13:47: Ich hatte jetzt auch, wenn du mal so ein, zwei wieder alle Videos in der Woche hast die richtig abgehen.

01:13:51: Dann wirst du dem und ich habe es dir vorher gesagt, ich beantworte alle Kommentare nach wie vor selber an die Dreißigtausend im Jahr.

01:13:56: aber irgendwann wird er der Punkt kommen wo's nicht mehr geht.

01:13:58: Und das ist ja so'n bisschen das Problem.

01:14:00: Es gibt ja viele Leute, die könnten jemandem helfen.

01:14:02: Aber wenn natürlich so viel in der inbox los ist dann kommst du ja auch gar nicht durch und dann gibts noch jemanden der es vielleicht vermeiden möchte dass es überhaupt soweit kommt und Das ist ja immer so.

01:14:11: das Schwierige Andererseits ist natürlich auch so geil Wenn Du jeden Tag Fünfzigtausende Zuschriften bringst Wie willst du noch ausfiltern, was jetzt da noch Relevanz hat auch?

01:14:19: Äh...

01:14:19: Schwierig.

01:14:20: Qualitativ!

01:14:21: Ja, ja.

01:14:22: Wie wirst du es rausfinden?

01:14:22: Habe

01:14:23: ich eine Größe angesetzt vom Maximalszenon.

01:14:27: Es ist anders nicht zu herrlich.

01:14:30: Und wie bist du mit denen dann im Kontakt?

01:14:31: also können die dich dann immer erreichen oder...?

01:14:33: Wir haben ein System in den ersten drei Wochen Montags Mittwochs-Freitas In den nächsten drei Wochen, Montags Freidas Und dann nur noch einmal die Woche.

01:14:48: Und dann ist es... ...durch!

01:14:52: Wie lang geht's?

01:14:52: Ein Jahr.

01:14:55: Und magst du sagen, was das kostet?

01:14:56: Zuerst

01:14:56: vorhin.

01:14:59: Wenn ich überlege, was

01:15:01: ich

01:15:01: vorher vertrunken habe, Ist das ein

01:15:04: Schnapper?!

01:15:05: Ja und im Gegensatz zu Betty Ford und Klo.

01:15:08: Und die Klinik in auf Mallorca mit Hundertfünfzig Dauern sind Das is jenseits von.

01:15:15: Die werden eingesperrt in ein Haus, werden da betreut tagtäglich vom Koch von Psychologen und so weiter und so fort.

01:15:25: Und ich muss ganz ehrlich sagen das ist es nicht.

01:15:29: Also ich stell mir ja immer was bringt mir eine Woche?

01:15:33: Nix!

01:15:34: Der Gag ist ja der Ja Du musst ja auch, also da kann ich vielleicht noch mal mitreden.

01:15:39: Ich hab dieses LNK endlich nicht rauchen, ist ja eines der größten Dinger da und das habe ich damals gemacht.

01:15:43: beim ersten Mal rauchen aufhören und hat mir auch geholfen.

01:15:45: wegen einem einzigen Satz fand ich ganz interessant du musst gar nichts zum Rauchen aufführen.

01:15:50: Du musst einfach nur die nächste nicht mehr anziehen.

01:15:53: Mit so was kriegst du mich?

01:15:54: Also da

01:15:55: gibt's

01:15:55: den Maschinen richtig los.

01:15:56: Weißt

01:15:56: du dass Alkoholismus eigentlich die wunderbarste Krankheit es gibt.

01:16:04: Du muss nichts einnehmen!

01:16:07: Du musst nur das erste Glas stehen lassen.

01:16:09: Ja, das ist genau der Satz.

01:16:10: Schau mal, jetzt interessant!

01:16:12: Aber jetzt kommt ja der Gag... Weil das muss man auch sagen, wenn man Rauchen aufhört und es sind wieder die Suchen.

01:16:18: Man sitzt jahrelang, ich war jahrelang, saß ich manchmal so und habe mir gedacht aber da fehlt doch jetzt was?

01:16:26: Wie

01:16:26: dumm!

01:16:26: Also ich fand es auch so interessant, dass wir im Kopf zu zerlegen.

01:16:30: Rauchen ist eine der dümmsten Sachen, die man sich vorstellen kann, trinken auch.

01:16:34: Beim Rauchen nehme ich etwas und zündig an Und dann atme ich das ein, wenn dir diesen Vorgang vorstellt ist.

01:16:41: Beim Trinken auch du nimmst jetzt was, was Gift ist und das schiebst du in deinen Körper rein.

01:16:46: Das kann ich

01:16:48: hier ein schönes Beispiel nennen.

01:16:50: Das erste Auto, das hat DJ der Porsche.

01:16:55: Du fährst an die Tankstelle... ...und mit vollem Bewusstsein... ...nimmst du die Diesel-Säule?

01:17:07: Mit vollem... Bewusstsein und das ist die Krankheit.

01:17:14: Aber man kann was dagegen tun.

01:17:15: Jetzt

01:17:18: musst du noch ein bisschen Werbung machen, mach doch mal nochmal Werbung!

01:17:20: Wie finden nicht die Leute?

01:17:21: Also ganz einfach... Man

01:17:24: schaut in die Show-Notes weil da wird der Link zu deiner Webseite drin sein.

01:17:26: Das kann man schonmal machen.

01:17:27: Man

01:17:27: geht auf die Webseiten schreibt ein nettes Mail oder aber da steht ja meine Telefonnummer, schreibt mir dann eine WhatsApp auch nicht mehr damit.

01:17:37: Das war's eigentlich.

01:17:39: Zu einfach kann es sein.

01:17:41: Nein, es ist einfach.

01:17:42: Ich hab's ja

01:17:43: vorgelebt.".

01:17:44: Ja

01:17:48: ich mach mir auch mal Gedanken.

01:17:49: also weil das ist ein wichtiges Angebot und das gleich als schonmal... Das ist doch ein Win-win-Win, ne?

01:17:55: Zwölftausend Euro im Jahr.

01:17:56: jetzt habe ich jemanden der mir einen Jahr an der Seite steht, dass er mir zu jeder Situation was helfen kann.

01:18:01: und ich bin auch so, das kommt bei mir dazu, ich bin nicht nur neidisch sondern ich hab's schon immer allen gegönnt!

01:18:06: Also wenn ich so mit achtzehn irgendjemandem mit einem Auto gesehen habt, das mir gefallen hätte dann immer gedacht geil, geil, das finde ich richtig geil!

01:18:12: Aber das wird auch immer doch allen gönnen.

01:18:15: Du hilfst den Leuten zu sehr, wenn da zehn Leute jetzt in der Betreuung sind dann hast du deine Zehntausend Umsatz.

01:18:20: im Monat kann man auch ein schönes Leben führen und dann wäre es doch alles gut für alle.

01:18:24: Das finde ich zum Beispiel immer so wichtig.

01:18:25: Ich sage aber immer zu den Agenturen Da haben wir so'n Problem mit Deutschen.

01:18:28: Deswegen war ich jetzt auch ganz interessiert ob du den Preis sagst weil ich find's immer so affig.

01:18:31: Warum sollte man denen nicht sagen?

01:18:33: Habe ich aber auch viele Jahre gemacht Wenn die Leute angerufen haben und gesagt ja Webseite was kostet ist dann so?

01:18:37: oh da müssen wir erst mal ein Angebot.

01:18:39: was weiß ich laberababer leber

01:18:41: geht habe ich ein schönes Beispiel.

01:18:44: In einen dreißig Jahren hab' ich meine Erfahrung mit jeweils immer einem Goldstückchen in einen Topf geschmissen, jetzt will derjenige trocken werden und trocken bleiben und will die Erfahrung haben das Goldstücken kostet was?

01:19:01: Das nächste Goldstücke kostet auch etwas!

01:19:04: Das ist meine Erfahrung, die ich gesammelt habe.

01:19:06: Simpel

01:19:07: Ganz einfach Ich sag's immer zu den Agenturen Sehr gute Arbeit, für sehr gutes Geld.

01:19:13: Ja.

01:19:14: Fertig!

01:19:16: Und du findest ja... Das sagst

01:19:17: du beim Schreiner?

01:19:17: Das sagste du beim Hausbauer oder das sagste bei Maler?

01:19:21: Gute Arbeit ist auch weit wert.

01:19:26: Ich wünsch dir diese zehn Mandate durchgehend.

01:19:29: Danke

01:19:30: und ich wünsche euch eine gute weite Heimreise weil ihr seid ganz schön weit hergefahren.

01:19:35: Wir

01:19:35: fahren jetzt erst mal nach Konstanz

01:19:37: auf gut

01:19:38: und genießen dort in einer halben Woche.

01:19:42: Wir

01:19:43: besuchen gute Freunde.

01:19:46: Einer, der für dich sensationeller

01:19:50: ist.

01:19:51: Den machst du gleich klar.

01:19:53: Ich kümmere mich darum dass die Folge heute Abend noch online ist und dann kannst du das Thema Bodensee gleich zeigen.

01:19:58: Was kriegen

01:19:59: wir hin?

01:20:00: Alles klar!

01:20:01: Vielen vielen Dank fürs Kommen Michael.

01:20:02: Vielen dank für die Einladung für das interessante Gespräch.

01:20:05: Ja richtig Spaß gemacht.

01:20:06: Und wir werden uns mit Sicherheit untersehen schon... ...die Chemie stimmt.

01:20:11: Langer, langer Austauschen.

01:20:12: Das glaube ich auch.

01:20:13: Alles klar?

01:20:14: Danke!

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